KDE-Entwickler Nate Graham hat seinen monatlichen Statusbericht für den Monat Juni zu dem in Entwicklung befindlichen Linux-basierten Betriebssystem KDE Linux veröffentlicht.
KDE Linux ist ein derzeit auf die erste Beta zustrebendes, mit Btrfs als Dateisystem erstelltes modernes, unveränderliches Basissystem nach dem A/B-Prinzip mit doppelt redundanten Root-Dateisystemen und Wayland sowie UEFI als Voraussetzung. Die Basis bildet Arch Linux, es wird allerdings kein Pacman-Paketmanagement und auch keinen Zugriff auf das AUR geben.
Installation in VM erleichtert
Eine der wichtigsten Neuerungen betrifft die Installation: Hadi Chokr hat das bisherige .raw-Image in ein Hybridformat umgewandelt, das gleichzeitig als .iso-Datei nutzbar ist. Das erleichtert das Testen erheblich, denn viele Virtualisierungslösungen erwarten beim Einrichten einer VM eine ISO-Datei, weshalb KDE Linux bislang etwas umständlicher zu testen war.

Audio-Ripping mit Audex
Beim Ripping von Audio-CDs wechselt das Projekt von audiocd-kio zur KDE-App Audex: Die bisherige Lösung brachte zwei System-Settings-Seiten mit sich, die als wenig nützlich galten und eine altmodische Bedienung boten. Audex ist über Flathub verfügbar und bietet unter anderem automatisches Metadaten-Lookup.
Systemlogs aufräumen
Neu ist außerdem das Kommandozeilenwerkzeug collect-logs, das das Sammeln und Bereinigen von Systemlogs sowie das Bug-Reporting erleichtern soll. Für Entwickler gibt es einen rudimentären Developer Mode: Entwicklerwerkzeuge sind standardmäßig ausgeblendet und lassen sich mit toggle-developer-modeeinschalten, was den Launcher für normale Nutzer übersichtlicher hält.
Internationalisierung vorangetrieben
Schließlich gibt es auch Fortschritte bei der Internationalisierung: Es wurde eine Dokumentation für die Eingabe von chinesischen, japanischen, koreanischen und vietnamesischen Texten veröffentlicht. Die Entwickler planen, entsprechende Tools künftig direkt im Image vorzuinstallieren.

Ich habe mich noch nicht ernsthaft mit diesen unveränderlichen Distributionen beschäftigt, aber ein “Rückbau” zu einem normalen Arch System geht wohl nicht, oder?
Weiter habe ich mich gefragt, ob die KDE Pakete nicht auf einem Standard Arch oder z. B. CachyOS installiert werden könnten?
Jemand Ahnung oder Erfahrung, würde mich freuen
Wenn es stimmt was Gemini sagt, wäre wohl kapsule die Lösung um halbwegs normal zu arbeiten. Mmm.
Da musst du dir keine Sorgen machen. Die KDE Pakete bleiben auf anderen Distributionen ganz normal installierbar.
Dann hab ich mich blöd ausgedrückt – es geht mir um die Pakete, die das KDE Projekt hier in KDE-Linux integriert.
Das natürlich Arch, Fedora, Debian usw. ihre eigenen Pakete bauen ist mir bewußt, mach das schon seit 1996 😉