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Linux 6.12 als neuer LTS-Kernel

Wie bereits erwartet, hat Greg Kroah-Hartman als Verantwortlicher für den Stable-Zweig des Kernels Linux 6.12 zum nächsten LTS-Kernel erklärt. Damit wird Linux 6.12 bis mindestens Dezember 2026 mit Fehler- und Sicherheitsbereinigungen versorgt.

Letzter Kernel des Jahres

Damit folgt GregK der Tradition, üblicherweise den letzten Kernel des Jahres zum Langzeit-Kernel zu erklären. Im vergangenen Jahr war es Linux 6.6, der ebenso wie die Vorgänger 6.1, 5.15 und 5.10 aus den vergangenen Jahren bis mindestens Dezember 2026 unterstützt wird. Lediglich bei Linux 5.4 aus dem Jahr 2019 reicht die Unterstützung nur bis Dezember 2025. Mit der gestrigen Ankündigung von Linux 6.12 LTS schickte GregK mit der Veröffentlichung von Linux 4.19.325 gleichzeitig den letzten, 2018 veröffentlichten LTS-Kernel der 4er-Reihe in den Ruhestand.

Würdiger Kandidat

Linux 6.12 ist ein würdiger Kandidat für die Langzeitunterstützung. Er verankert nach 20 Jahren Entwicklung unter anderem Echtzeit-Unterstützung (PREEMPT_RT) in Mainline und enthält die ersten Teile von sched_ext, einer Funktion, die es ermöglicht, Task-Scheduler-Algorithmen in BPF (Berkeley Packet Filter) zu schreiben.

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6 Kommentare

  1. Was hier als LTS genannt wird ist ein Witz. Das mag für Server und Desktop, also klassische IT, gelten aber 2 Jahre Wartung für embedded Linux ist einfach viel zu kurz. Schon allein, weil durch CRA meist ein längerer Wartungszeitraum notwendig wird. Im Industriebreich sind so kurze Releasezyklen für neue Produkte nicht machbar. Da empfehle ich die Civil Infrastructure Platform https://www.cip-project.org/ bzw. https://wiki.linuxfoundation.org/civilinfrastructureplatform/start.

    Schade, daß die Kerneltruppe nur Desktop und Serveranwendungen kennt.

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    1. Hersteller im Embedded-Bereich übernehmen in der Regel die Verantwortung für eine längere Wartungsphase und stellen sicher, dass ihre Produkte mit Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen unterstützt werden. Insofern wird das Problem der kurzen Wartungszeiträume nicht vollständig von der Linux-Community abgedeckt, sondern durch die Hersteller ergänzt.

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    2. Mal ne Frage, wo ist eigentlich das Problem?
      1. kann man die Kernel ggf. selbst patchen, wenn man meint man braucht es und es geschied dann auch geziehlter, denn gerade bei embedded Systemen will man sich nicht jeden Scheiss reinladen.
      2. uebernehmen das die Hersteller fuer einen siehe post von V. Rosales .

      Auch im serverbereich ist das viel zu kurz, denn wer faehrt bei seinem server staendig updates?
      Da sucht man sich sehr genau aus, was man da upgraded.

      Die Einzigen die staendig nach auch sinnfreien Upgrades schreien sind doch die Normalnutzer im Desktopbereich. Die ballern sich auch jedwedes Upgrade rein.
      Produktive Businesssysteme eher nicht.

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