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Murena One in Deutschland erhältlich

Der französische Open-Source-Softwarehersteller Murena bringt sein erstes eigenes Smartphone auf den Markt. Dahinter steht der Linux-Veteran Gaël Duval.

Das Murena One nutzt das datenschutzfreundliche Betriebssystem /e/OS V1, eine möglichst google-freie Version des Betriebssystems Android auf der Basis von LineageOS. Die wichtigsten Apps wie Browser, Karten, E-Mail, Kamera und Kalender sind als Anpassungen bekannter Open-Source-Anwendungen vorinstalliert. Der App-Store ermöglicht das Laden nahezu aller Android-Apps, sodass Nutzer nicht auf benötigte Apps verzichten müssen.

Murena Cloud

Zur Datenspeicherung wird die Murena Cloud verwendet, die über zahlreiche Online-Dienste verfügt und die auf den Open-Source-Diensten Nextcloud und OnlyOffice aufsetzt. Das Murena One integriert ein 6,5-Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 1080 × 2242 Bildpunkten. Der Octa-Core- SoC Mediatek Helio P60 mit 2.1GHz wird von einer Mail-G72-Grafikeinheit unterstützt und flankiert von 4 GByte RAM. Dazu gibt es 128 GB erweiterbaren Speicher, ebenso groß darf die Micro-SD-Karte sein, die sich das Tray an der linken Seite mit der SIM-Karte teilt. Gleich darunter befindet sich auch der Fingerprint-Sensor. Die Akkuleistung beträgt 4500 mAh, der Akku ist leider fest verbaut. Drei Rückkameras (48, 8 und 5 Mio. Pixel) und eine Selfie-Kamera mit 25 Mio. Pixel sollen Fotofreunde zufriedenstellen.

Neben dem Murena One unterstützt die Software /e/OS 269 weitere Smartphone-Typen. Der Softwarehersteller unterhält eine Partnerschaft mit dem umweltbewussten Smartphone-Hersteller Fairphone sowie mit Gigaset und Teracube. Eine ausführliche kritische Auseinandersetzung mit dem Murena One kann man im Online-Auftritt von DerStandard lesen. Das Murena One kann ab sofort über den offiziellen Store für 346,00 EUR bezogen werden.

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5 Kommentare

  1. Der Artikel vom Standard ist zwar gründlich recherchiert und kommt meiner Ansicht nach bei der Hardware auch zum richtigen Ergebnis, teilt aber generell einen viel zu negativen Beigeschmack aus, was das OS betrifft. Der Artikel ist mit negativen Formulierungen nur so gespickt, wo sie einfach nicht hingehören. Insgesamt scheint mir der Artikel wohl eher aus der Motivation heraus geschrieben worden zu sein, dem breiten Publikum Android Alternativen zu vermiesen.

    Für einen User, der kein Bastler oder Linuxer ist, aber der Rundumüberwachung der Datenkrake Google entgehen möchte, bietet /e/OS doch eine recht gute und gangbare Alternative. Ein Artikel der sich an diese Zielgruppe richtet, hätte denn auch eine ganz andere Konnotation.

    Und um nochmal zur Hardware zu kommen, so schön sind die Fotos bei allen anderen Alternativsystemen dann eben auch nicht.

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    1. Da gebe ich dir Recht bzgl. der negativen Darstellung die nicht ganz objektiv zu sein scheint.
      Was die HW angeht würde ich dabei bleiben: Nicht mehr zeitgemäß und eigentlich über teuert, aber hier darf der Service nicht vergessen werden. Analog zum Nitro Phone ist das nicht anders. Wie schon sagte: Gut das es diese Geräte und Projekte gibt. Da steckt halt auch viel drinnen was Mann so von außen vielleicht nicht so sieht.

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