MX Linux 25 Wallpaper

MX Linux 25 baut auf Debian 13 »Trixie«

Die Entwickler der Debian-basierten Distribution MX Linux haben Version 25 mit dem Codenamen »Infinity« freigegeben und damit den Wechsel zu Debian 13 »Trixie« als Basis vollzogen. Wie gehabt sind mit KDE Plasma, Xfce und Fluxbox drei Desktops im Angebot. Die Versionen von Xfce 4.20 und Fluxbox 1.3.7 sind auf aktuellem Stand. Der einem schnelleren Zyklus unterliegende Plasma-Desktop wird in der vier Monate alten Version 6.3.6 ausgeliefert.

systemd und sysvinit getrennt ausgeliefert

Im Unterschied zu den bisherigen Veröffentlichungen werden die Images für die Init-Systeme sysvinit und systemd jetzt getrennt ausgeliefert. Für Xfce sind je zwei Abbilder mit systemd und sysvinit im Angebot, die einmal mit und einmal ohne Advanced Hardware Support (AHS) daherkommen. Ähnlich wie HWE bei Ubuntu bietet AHS aktuellere Kernel und Grafikstacks. Für MX Linux 25 wird per AHS der Liquorix-Kernel 6.16 angeboten. Für Fluxbox stehen ebenfalls systemd und sysvinit zur Wahl, während für Plasma nur ein Abbild mit systemd verfügbar ist.

Die Wahl des Init-Systems verschiebt sich also vom Bootvorgang zum Download des entsprechenden Abbilds. Verantwortlich für die Trennung ist der in Debian 13 verwendete Kernel 6.12, wie die Entwickler im Blog erläutern. Dort ist auch zu erfahren, dass Plasma mit Wayland startet, während die bei Fluxbox noch gänzlich fehlende Wayland-Unterstützung bei Xfce noch abgeschaltet bleibt, da sie noch zu rudimentär sei.

Der Installer erhielt initiale Unterstützung für Secure Boot. Dies wird nicht für Nutzer von AHS verfügbar sein, da hierzu Debians signierte Kernel benötigt werden. Des Weiteren werden keine offiziellen 32-Bit-ISO-Images mehr erstellt, da Debian 13 keine 32-Bit-Kernel mehr anbietet. Den derzeitigen 32-Bit-Benutzern von MX wird geraten, das weiterhin unterstützte MX 23 zu nutzen. Die gänzlich ohne systemd veröffentlichte Schwester-Distribution antiX wird auch weiterhin 32-Bit-Abbilder anbieten.

Alle MX Tools verwenden jetzt Qt 6 für verbesserte Leistung und Kompatibilität. Der seit Langem verwendete apt-notifier wurde durch mx-updater ersetzt, der optionale Unterstützung für das Nala-Backend bietet. Eine neue Option im Installer bewahrt den Home-Ordner bei der Neuinstallation. Zudem kann der Installer nun zram-Swap-Geräte erstellen. Weitere Neuerungen sind dem Blog mit der Ankündigung der Veröffentlichung zu entnehmen.

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3 Kommentare

  1. Perfektes Timing um mein PeppermintOS zu ersetzen – vielen Dank an die Entwickler von MX Linux.
    Gestern habe ich mir die Fluxbox Version von MX Linux 25 auf meinem 13 Jahre alten Chromebook (13”, Intel Atom, 2GB Ram, 14,7 GB SD) installiert und werde das Gerät wohl auch in Zukunft als schlanken, leichten Reisebegleiter verwenden.
    Zur Fluxbox-Version würde ich übrigens nur raten, wenn man bereits Erfahrung mit Linux hat und wirklich ein extrem schlankes System sucht. MX liefert zwar viele nützliche Tools zum Konfigurieren mit – aber bei Fluxbox fehlt z.B. ein Dialog für die Mouse/Touchpad Einstellungen, auch das Chrome-Tastatur-Layout konnte ich hier nur über die Kommandozeile einrichten.
    Die XFCE oder KDE-Versionen benötigen zwar etwas mehr Platz auf der Festplatte, bringen dafür aber von Haus aus alle häufig benötigten Einstellungsdialoge mit.

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  2. Ich arbeite schon seit langem mit MX Linux. MX 25 ahs habe ich jetzt mit XFCE installiert. Läuft alles super. Ich habe schon einige Linux Distributionen mit Debian Basis probiert. Am Ende bin ich immer wieder bei MX Linux gelandet. Fazit: MX Linux bleibt mein Favorit

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