NewPipe

NewPipe für den Linux-Desktop

Wer auf dem Android-Smartphone YouTube ohne Werbung oder Tracking betrachten möchte, landet oft bei NewPipe. Die Anwendung verwaltet Abonnements von YouTube-Kanälen, weiß mit Wiedergabelisten umzugehen und kann Videos zur Offline-Ansicht in verschiedenen Formaten und Auflösungen speichern. Zudem wurde NewPipe unter Berücksichtigung des Datenschutzes entwickelt.

Übersetzt

Auf dem Linux-Desktop dienen Anwendungen wie FreeTube als beliebte Alternative für diesen Zweck. Nun wurde NewPipe von Android auf den Linux-Desktop portiert und unterstützt dort alle Funktionen der Android-App. Für die Portierung wurde Android Translation Layer (ATL) benutzt. Dabei handelt es sich um eine Kompatibilitätsschicht, die es ermöglicht, Android-Anwendungen unter Linux auszuführen. Es arbeitet vergleichbar zu Wine und benötigt im Gegensatz zu WayDroid keinen Android-Container im Hintergrund. ATL übersetzt im Wesentlichen die Anweisungen einer Android-Anwendung so, dass sie auf einem Linux-System ausgeführt werden können.

Auf Flathub erhältlich

NewPipe ist derzeit für den Desktop nur als Flatpak erhältlich. Die Bedienung ist noch etwas hakelig, aber ansonsten funktioniert die Anwendung so wie unter Android. Abonnements können als Takeout von Google oder als Datei von der Festplatte importiert werden.

Mir gefällt FreeTube von der Aufmachung her besser, aber wer NewPipe vom Smartphone gewohnt ist, der kann die App nun auch am Desktop nutzen.

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19 Kommentare

  1. Gerade erst entdeckt: Wenn ich einen YT-Channel oder eine Playlist in NewPipe aufrufe, kann ich mit einem Klick aufs passende Icon den dazugehörigen RSS-Feed aufrufen, um ihn dann easy meinem RSS-Client zu übermitteln. Erfreuliche Erleichterung!

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  2. OpenMind ich nutze auch schon eine ganze Weile FreeTube und da ist kein Unterschied in der Nutzung zu You Tube zu merken. Allerdings und das ist ja wohl der Grund für die meisten das zu nutzen, eben ohne Werbung. Dass man da keine Kommentare schreiben kann finde ich zwar etwas schwierig, aber wenn es denn nötig wäre, kann ich auch kurz zu You Tube wechseln und das dann tun.

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      1. Also ich möchte da auch kein Geld verdienen. Bin ja nur Zuschauer nicht content creator.
        Dass diese letztgenannten dann auch nichts damit verdienen das ist mir schon klar. Ich mache das ja auch nicht zu 100 %. Ich habe ja auch noch youtube parallel am laufen.
        Aber es kann ja nicht nur meine Aufgabe als Zuschauer sein dafür zu sorgen dass der content creator Geld verdient und ich dafür verantwortlich bin. Aber ich denke so meinst du das auch nicht oder?

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                1. du hasts leider nicht verstanden was mit Qualitaet gemeint war.

                  ich weis ja nicht was du fuer videos schaust, ich schaue outdoor, adventure videos z.b. und diese Menschen die einen da auf die Reise mitnehmen sollen auch geld verdienen.

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            1. Ich glaube Tuxnix meinte wohl: “Dieses Video wird heute gesponsort von…” Gedöhns, was Zuschauer, egal ob Premium-Kunde oder nicht zu sehen bekommen. Und dann sind das meist auch Dinge wie Nord-VPN und anderen Müll.

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              1. Ja nur so etwas schau ich ja nicht, sonder videos von Menschen, die survival Abenteuer durchziehen, oder eine Kanutour in Schweden machen, etc. solche Dinge und dafuer sollen die auch ihr Geld verdienen, denn ich weis was es fuer ein Aufwand ist ein wirklich sehr qualitativ gutes Video zu machen.

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        1. Ja klar aber wer etwas in YT stellt will damit meist Geld verdienen. Das geht sogar sehr gut, die Zuschauer sind auch zufrieden und wissen das ja auch. Ausserdem kostet einen ein ordentlich gemachtes Video in YT schon Geld als Creator. Entsprechende Programme, ggf. Fahrkosten, Uebernachtungskosten, entsprechende Ausruestung. Dann die Zeit fuer Schnitt etc. Da geht ne Menge Zeit drauf. Klar das man das wieder raus haben will.

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          1. Das wird meistens durch “Sponsorengelder” der Industrie gedeckt. Content Creator, zuvor Influencer genannt, davor Werbeleute, sind schließlich bis auf wenige aber äußerst positive Ausnahmen eh gekauft. Da paßte der Begriff Influencer noch, da der aber mittlerweile zurecht verbrannt ist, wurde erfolgreich durch die Werbeindustrie der Begriff Conten Creator etabliert. In Deutschland mit Erfolg, weil ein englischer Begriff das Hirn ausschaltet und es als toll wahrgenommen wird. Unreflektiert.

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