PeerTube ist eine der Alternativen zu Googles YouTube, die von der französischen Non-Profit-Organisation Framasoft entwickelt wird. Es handelt sich um eine dezentralisierte, föderierte Open-Source-Videoplattform, die mithilfe des ActivityPub-Protokoll und dem Peer-to-Peer-Streaming-Torrent-Client WebTorrent betrieben wird.
Neues Design
Das herausstechende Merkmal der vor wenigen Tagen erschienenen neuen Version Peer Tube 7 ist das überarbeitete Design. Das über die letzten sieben Jahre gewachsene schwarz-orange Design weicht einem Standard-Light-Theme, das mit Beige-Tönen beruhigend auf die Augen wirken soll. Alternativ ist ein Dark-Mode mit akzentuierenden Brauntönen verfügbar.
Besser aufgeteilt
Die Navigation innerhalb von PeerTube 7 wurde vereinfacht. Zum Beispiel haben die Ersteller von Inhalten jetzt einen eigenen Bereich namens Video Space, der, getrennt von der Nutzerbibliothek, das Hochladen und Verwalten der Inhalte vereinfachen soll. Ebenfalls neu ist der Bereich Browse Video, der die Präsentation der Videos übersichtlicher gestaltet.

Vereinfachte Administration
Um auch weniger technikversierten Anwendern den Zugang zu erleichtern, wurde der bisher für selbst gehostete Server mit PeerTube verwendete Begriff Instanzen gegen den eingängigeren Begriff Plattformen ausgetauscht. Die relevanten Seiten für die Administratoren der PeerTube-Plattformen wurden ebenfalls überarbeitet und bieten nun eine Übersichtsseite, eine Moderationsseite und eine Einstellungsseite, die die Administration übersichtlicher gestalten als bisher. Viele weitere Neuerungen könnt ihr in den Release Notes nachlesen.

Ich glaube zu Peertube könnte man wieder einen neuen Artikel schreiben, weil sie vor Kurzem eine Android-App herausgebracht haben und derzeit eine Crowdfunding-Kampagne läuft, um die App weiter zu verbessern.