Peppermint OS wurde erstmals 2010 auf der Basis von Lubuntu veröffentlicht. Peppermint OS 10 erschien vor fast drei Jahren auf ebendieser Basis. Jetzt kommt mit Peppermint OS 11 der Wechsel zu Debian GNU/Linux 11 »Bullseye«. Gleichzeitig tauschen die Entwickler LXDE gegen Xfce 4.16.2 aus.
Der Name der Distribution rührt daher, dass Peppermint OS sich ursprünglich bei der Konfiguration und den Dienstprogrammen von Linux Mint bedienen und dies mit einer Umgebung kombinieren wollten, die weniger Ressourcen beansprucht und sich mehr auf Webintegration und Cloud konzentriert. Das drückt sich auch heute noch in einem Mix nativer und Web-basierter Anwendungen aus.
Als Installer kommt bei Peppermint OS 11 durch den Wechsel zu Debian nicht mehr Ubiquity, sondern ein Installer auf der Basis des Calamares-Frameworks zum Einsatz. Erstmals ist kein Webbrowser mehr installiert, vielmehr erhält der Anwender im Welcome-Screen die Möglichkeit, sich einen oder mehrere von den neun angebotenen Browsern zu installieren. Mit Firefox, Chrome, Chromium und Vivaldi lässt sich die Anwendung ICE zur Erstellung von Site-specific Browsern (SSBs) nutzen.
Peppermint 11 kann als Abbild mit 64-Bit vom Downloadportal des Projekts heruntergeladen werden. Der bis Peppermint 10 angebotene Support für 32-Bit-Systeme wurde eingestellt.

Ein weiteres Debian-Derivat auf Basis Bullseye, das trotzdem auf einem Fujitsu Lifebook einwandfrei startet. 🙂
Schade das 32bit eingestellt wurde. Denn genau darum habe ich peppermint verwendet. Aber den debian unterbau begrüsse ich. Gefühlt wechseln irgendwie immer mehr distros auf debian als basis.
Warum eigentlich?
Das hat gleich mehrere gründe: Vor allem bei älteren servern gibt es updates die nicht 64bit ready sind. Das update muss dann auf einem 32bit linux ausgeführt werden. Oder wenn man ein altes gerät mit centrino cpu hat. Klar kann man ein debian 32bit installieren, aber das peppermint als live OS war da schon ganz knackig.
War da nicht der Hauptentwickler gestorben und das Projekt war tot geglaubt ??? Da war doch was.
Richtig, Mark Greaves ist vor 2 Jahren verstorben.