In der Folge der Veröffentlichung der stabilen 64-Bit Variante des Standard-Betriebssystems Raspberry Pi OS hat die Raspberry Pi Foundation auch den Raspberry Pi Imager einer Aktualisierung auf Version 1.7 unterzogen.
Mit dem Raspberry Pi Imager lässt sich mit wenigen Klicks ein Abbild auswählen, herunterladen und auf eine SD-Karte schreiben. Darüber hinaus bietet das Tool mittlerweile Zusatzfunktionen wie die Aktivierung von SSH, die Konfiguration des WLAN, die Festlegung eines Hostnamens oder die Lokalisierung, die ansonsten zum Teil erst später über den Einstellungsdialog raspi-config verfügbar sind.
Cloud-Init unterstützt
Mit Raspberry Pi Imager 1.7 werden diese Zusatzfunktionen nochmals erweitert. So ist es jetzt unter anderem möglich, eine versteckte SSID zu verwenden. Ferner kann der Username gesetzt werden, auch Username und Passwort getrennt von SSH. Das Cloud-Init-Format, das Ubuntu Server verwendet, wird nun unterstützt. Die Schaltfläche Erweiterte Einstellungen wird künftig nur dann anzeigt, wenn das Betriebssystem in der JSON-Datei des Repositorys angibt, dass es Erweiterte Einstellungen unterstützt.
Kompression mit Zstd
Die neue Version führt zudem Unterstützung für das Z-Standard-Format (Zstd) zur verlustfreien Kompression ein. Die abschaltbare Telemetriefunktion wurde erweitert und sendet nun Informationen über den Namen des geschriebenen Abbilds und die übergeordnete Kategorie sowie Informationen auch über den Host-Computer, auf dem der Raspberry Pi Imager läuft, an die Raspberry Pi Foundation. Dazu zählen Betriebssystem, Version, Architektur, Gebietsschema, Imager-Version und Pi-Revision.
Raspberry Pi Imager 1.7 steht im Download-Portal der Foundation bereit. Mittlerweile wurde Version 1.7.1 nachgeschoben, die einen Fehler in Version 1.7 behebt. Alle Änderungen können dem Changelog entnommen werden.

So schön das auch ist, dass es das PPi-Os jetzt auch endlich in 64bit gibt und der Installer aufgefrischt wurde. Beim Besuch der Download Seite stößt mir jedoch die unangenehme Politik der RPI Foundation auf.
Dort gibt nur ein Download für MacOs, Windows und Ubuntu. Linux wird nicht einmal mit einem Wort erwähnt und selbst Debian ist tabu obwohl RPi-Os darauf aufbaut.
Anscheinend soll bei Schülern der Eindruck erweckt werden es gäbe keine Alternativen für ihren PC. M.M.n. ist das ein klarer Verstoß gegen die didaktischen Ziele die sich die RPi-Foundation mal gesetzt hatte.