Im neuesten Report von Pine64 stellt das Unternehmen einen neuen [wiki title=”Einplatinencomputer”]SBC[/wiki] vor, der als QuartzPro64 den Markt erreichen wird. Als Basis wird das Chipset RK3588 von Rockchip dienen.
Nachfolger des ROCKPro64
Der Rockchip RK3588 SoC ist der Nachfolger des RK3399, der im auch weiterhin angebotenen ROCKPro64 verbaut ist und verfügt über acht Kerne. Im Einzelnen sind das 4x A55 und 4x A76 Kerne, die mit 1,8 respektive 2,4 GHz getaktet sind. Der SoC kann mit seiner Mali G610MC4 GPU mit 4 Kernen ein Display mit 8k oder bis zu vier Displays mit 4k bedienen. Pine64 wird den QuartzPro64 mit 16 GByte RAM und erweiterbaren 64 GByte eMMC-Speicher ausstatten.
Zunächst nur für Entwickler
Die Platine ist in erster Linie für Entwickler gedacht. Das gilt besonders am Anfang, da, wie bei Pine64 üblich, die Community zunächst die Software für das Board entwickeln bzw. anpassen muss. Deshalb können zu Beginn nur Entwickler das Board über ein Coupon-System erwerben. Der Preis wird bei über 300 US-Dollar liegen. Erst wenn die Software in einem guten Zustand ist, wird das Board für die breite Öffentlichkeit verfügbar sein.
Die 180 x 180 mm messende Platine weist eine beeindruckende Zahl an Ein- und Ausgängen auf:
- USB-C (mit video-alt mode)
- USB0-C (mit debug mode)
- USB- 3.0
- 2x USB 2.0
- HDMI in
- 2x HDMI out
- PCIe 3.0
- 2 SATA Ports
- 2x Gigabit Ethernet
- 2x MIPI DPHY
- 2x MPI DPCHY
- SD Karteneischub
- Power in via DC 12V
Wann das Board allgemein zugänglich sein wird, ist noch nicht klar und hängt von der Entwicklung der Software und der Beiträge zum Mainline-Kernel ab. Derzeit sei die Aussage »nicht für Endanwender geeignet« aber eher eine Untertreibung, so der Report.
Sonst noch bei Pine64
Weiterhin wird erwähnt, dass die Lieferungen von Pine Phone und PinePhone Pro nach dem Neujahrsfest wieder aufgenommen wurden und der Rückstau an Bestellungen größtenteils zu den Kunden unterwegs oder bereits ausgeliefert sei. Der Füllstand des Zusatzakkus im Tastaturcover des PinePhone kann nun in Plasma Mobile, Phosh und SXMO in den Einstellungen im Tab unter Power ausgelesen werden. Neu ist auch Tow-Boot, eine nutzerfreundliche Version von U-Boot. Ziel ist ein standardisiertes Bootverhalten für eine Vielzahl von Arm-basierten Geräten, ohne dass Board- oder OS-spezifische Unterschiede in den Builds erforderlich sind.

Endlich! Den kann ich gut als kleinen und sparsamen Heimserver gebrauchen. Wenn denn mal alles läuft…
Abwarten, diese Pine Bude hat bereits einiges in Aussicht gestellt und später wieder eingestampft! Aber Marketing können die immer hin. Auch wenn Marketing allein, noch nie ein einziges Stück Hardware hervor gebracht hat.
Pine64 hat bisher geliefert: Rock Pro, Pinebook Pro, PinePhone, PinePhone Pro etc.
Auch wenn es scheitern sollte: es gibt ja auch noch Radxa mit dem Rock Pi.
Das Ding ist viel zu teuer.
Für 300 € kannst du dir für 100 bis 150 € einen sparsamen PC zusammenstellen und dann sehr lange 150 bis 200 € für die Stromrechnung ausgeben.
Und auf dem läuft dann auch mehr und die Softwareunterstützung ist besser.
So ein günstiger PC braucht dann höchstens 15 W und wenn du den dann 24 h 365 Tage im Jahr laufen lässt, dann sind das 131,4 kWh Energieverbrauch.
Das kostet dich bei 30 Cent/kWh 39,42 € pro Jahr.
Bei 200 € Ersparnis kannst du diesen PC 5 Jahre lang rund um die Uhr betreiben ohne mehr zu bezahlen.
Und bei den Preisen ging ich jetzt von Preisen mit deutscher MwSt aus. Dieser Pine Rechner wird in Deutschland vermutlich mehr kosten als 300 € und ein Gehäuse ist da auch noch nicht dabei.