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Proxmox Backup Server 3.2 veröffentlicht

Auf Proxmox VE 8.2 folgt jetzt mit Proxmox Backup Server 3.2 eine neue Version der Proxmox-Lösung für das Sichern und Wiederherstellen von VMs, Containern und physischen Hosts. Dabei unterstützt der Backup Server inkrementelle Backups, Deduplizierung, Zstandard-Komprimierung und authentifizierte Verschlüsselung.

Was ist neu in 3.2?

Ein neues flexibles Benachrichtigungssystem steuert über einen »Matcher«-basierten Ansatz die Weiterleitung von Benachrichtigungen. Basierend auf vorher definierten Regeln bestimmen die Matcher, welche Ziele welche Benachrichtigungen für bestimmte Ereignisse erhalten. Das neue System erlaubt die Auswahl verschiedener Ziele als Nachrichten-Empfänger, ist dabei sehr flexibel und ermöglicht eine genaue Konfiguration, wann, wo und wie die Benachrichtigungen gesendet werden. Neben dem bisher üblichen lokalen Postfix MTA kann jetzt auch eine Benachrichtigung an einen Gotify-Server oder eine E-Mail direkt über einen SMTP-Server inkl. SMTP-Authentifizierung geschickt werden.

Automatisierte Installation

Wie schon Proxmox VE 8.2, bietet auch der aktualisierte Backup-Server jetzt eine automatisierte Installation über das Tool ⁣proxmox-auto-install-assistant. Dazu muss zuerst lediglich eine Antwortdatei mit den erforderlichen Konfigurationseinstellungen für den Installationsprozess vorbereitet werden.

Backupgruppen ausschließen

Über Gruppenfilter für Synchronisations- und Tape-Jobs können nun bestimmte Backup-Gruppen ausgeschlossen werden. Eine neue Registerkarte im Übersichtsfenster Datastore zeigt alle definierten Prune- und Garbage-Collection-Jobs aller Datastores übersichtlich an. So kann schnell beurteilt werden, ob alle Datastores korrekt für die regelmäßige Ausführung wichtiger Wartungsaufgaben eingerichtet sind.

Proxmox Backup Server 3.2 steht auf der Download-Seite vom Proxmox zum Herunterladen bereit. Weitere Einzelheiten enthält die Pressemitteilung.

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2 Kommentare

  1. Wie ist denn so die Meinung zu PBS auf gleicher Hardware wie Proxmox VE laufen lassen? Ist nur für eine kleine Homelab-Umgebung mit nichts Essentiellem. Momentan wird per restic-skript aus den jeweiligen VMs gesichert…

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    1. Du meinst PBS (als VM oder aufwändiger via APT-Pakete) am PVE-Host? Die PBS-Dokumentation erwähnt es, aber gute Praxis ist es nicht. Ich denke wenn du damit experimentieren willst dann sollte das schon okay sein, bestenfalls auch mit eigenen Datenträgern für einen Datastore aufgrund der Performance bzw. da es ja ein (lokales) Backup z.B. bei Disk-Ausfall sein soll.

      Zu beachten ist aber, wenn dir die PVE-Root-Disk (z.B. wenn kein ZFS RAID-1 verwendet wurde), oder die Disk wo die PBS-VM darauf läuft, kaputt geht, dann hast du zumindest einen zeitlichen Aufwand das PVE- bzw. PBS-Setup wiederherzustellen. Im Homelab kann man diese Zeit haben, inklusive das suboptimale Szenario vorab gut zu testen, im Unternehmen wohl nicht. PBS hinterlegt aus technischen Gründen Chunks im Datastore, für einen Zugriff auf deine Backups muss also wieder ein PBS mit importiertem/konfiguriertem Datastore lauffähig sein.

      Für ein kleines Homelab sollten HDDs performant genug sein, auch weil bei späteren Backups nur mehr notwendige Differenzen übertragen/geschrieben werden. Gelegentlich sollte man Verify- und Garbage-Collection-Jobs ausführen bzw. konfigurieren, diese werden bei HDDs natürlich langsam sein.

      PBS und PVE auf unterschiedlicher Hardware laufen zu lassen sollte sich in den meisten Desaster-Fällen rentieren. Das beginnt schon damit, dass PVE bei richtiger Rechtevergabe am PBS z.B. keine Backups löschen kann – weder unabsichtlich, noch absichtlich.

      Im Übrigen ist auch die offizielle PVE- und PBS-Dokumentation samt Community-Forum ganz hilfreich.

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