Im Sommer 2017 verkündete Red Hat seine Abkehr von Btrfs, da das Dateisystem zu viele Fehler im Zusammenhang mit dem damals noch benutzten Containerdienst Docker aufwies. Im Mai 2018 folgte mit Fedora 29 Version 1.0 eines neuen Storage-Systems auf der Basis von XFS und LVM namens Stratis. Es orientiert sich an der Funktionalität von ZFS und Btrfs, ohne dabei das Rad neu zu erfinden.
Mehrere Speichertypen unterstützt
Red Hat’s Stratis Storage ist eine In-House-Open-Source-Lösung für das Speichermanagement. Sie bietet eine einfache und automatisierte Methode zur Verwaltung von Speicherressourcen, die es Benutzern ermöglicht, ihre Daten schnell und effizient zu organisieren und zu schützen. Sie unterstützt mehrere Speichertypen, einschließlich Block-, Datei- und Objektspeicher.
In Bezug auf die Sicherheit bietet Stratis Unterstützung für verschiedene Verschlüsselungsmethoden, um die Daten sicher zu halten, und ermöglicht auch, die Daten auf mehrere Standorte zu replizieren, um die Verfügbarkeit und die Widerstandsfähigkeit gegen Datenverlust zu erhöhen.
Sicherheit verbessert
Gerade ist Version 3.5 des in der Sprache Rust verfassten Stratis Storage erschienen. Mit Stratis 3.5 wird nun zur Verbesserung der Sicherheit auch der Cache von verschlüsselten Pools verschlüsselt. Weitere Änderungen sind auf GitHub nachzulesen. Dort steht auch Stratis 3.5 zum Download bereit.

Ich bin gespannt ob RH bcachefs unterstützen wird, oder dann weiter auf stratis sitzen bleiben.. vor kurzem hat Kent ein Vortrag über das FS gehalten bei RH
Für SuSE ist Btrfs gut genug für Enterprise Linux. Für Red Hat ist Btrfs so schlecht, dass sie lieber eine Alternative dazu entwickeln.
Also ich finde XFS auch das bessere Filesystem. Ausserdem muss man sagen, das RedHat ja IBM ist und IBM riesen Rechenzentren etc. bedient, das ist dann schon etwas anderes.
Das im 2018er Artikel erwähnte Paper von Andy Grover wurde auch aktualisiert:
https://stratis-storage.github.io/StratisSoftwareDesign.pdf