InfinityBook S17 Gen 7

TUXEDO InfinityBook S 17 – Gen 7

Vor einem halben Jahr stellte der Augsburger Linux-Laptop-Hersteller TUXEDO Computers mit dem InfinityBook S 17 Gen6 einen Desktop-Ersatz vor, der dank schmaler Displayränder in viele der angebotenen Notebooktaschen für 15.6 Zoll hineinpasste. Jetzt legen die Augsburger mit dem TUXEDO InfinityBook S 17 – Gen 7 das Office-Notebook neu auf.

Intel »Alder Lake« P-Serie

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Neuauflage durch eine CPU aus Intels 12. Generation »Alder Lake«. Der Kunde hat die Auswahl zwischen Intel Core i5-1240P und i7-1260P. Das P steht dabei für eine Hybrid-Architektur, die für leistungsstarke und dennoch leichte Notebooks konzipiert wurde. Die insgesamt 12 Kerne setzen sich aus 8 Effizienz- und 4 Performance-Kernen zusammen, was zu einer TDP (Thermal Design Power) von 28 Watt führt. Mit dieser Kombination können 16 Prozesse gleichzeitig abgearbeitet werden. Die integrierte Grafikeinheit hört auf den Namen Iris XE.

Der Prozessor wird von mindestens 8 GByte RAM flankiert, die bis auf 64 GByte ausgebaut werden können. Beim Storage reicht die Palette von der standardmäßig verbauten 250 GByte Kingston NVMe über diverse Samsung SATA- und NVMe-Modelle bis zu einer Samsung 980 Pro mit 2 TByte Fassungsvermögen.

Gehäuse

All das ist in ein Aluminiumgehäuse mit einem 17,3 Zoll FullHD-IPS-Display verpackt und kommt auf ein Gewicht von 2,25 kg bei Gehäusemaßen von 395 × 250 × 19,8 mm. Um eine ergonomische Schreibhaltung zu gewährleisten, sorgt ein Lift-up Scharnier an der unteren Kante des Displays beim Aufklappen für ein Anheben des Notebooks in einem Winkel von rund 2,3°, was nicht zuletzt auch mehr Umgebungsluft an die Lüfteröffnung führt.

Der verschraubte Akku leistet 73 Wattstunden (Wh) und soll erst nach 6 – 7 Stunden im praxisnahen Bürobetrieb bei mittlerer Helligkeit an seine Kapazitätsgrenze kommen. Für den stationären Betrieb bietet sich die FlexiCharger-Funktion an, die den Ladestand des Akkus nach oben und unten abregelt und damit eine längere Lebenszeit ermöglicht.

Anschlüsse

Bei den Anschlüssen bietet das IBS17 neben USB 4.0 / Thunderbolt 4 auch 1 x USB-C 3.2 Gen2. 1 x USB-A 3.2 Gen2, 1x USB-A 2.0 sowie 1x HDMI 1.4b (mit HDCP). Komplettiert wird das Angebot durch einen Gigabit LAN-Port, 2-in-1-Audio, einen microSD-Kartenleser und einen Stromanschluss. Alternativ kann das Gerät auch über USB-C aufgeladen werden.

TUXEDO OS 22.04

Verbindung nach außen nimmt das IBP17 per WLAN mit einem Intel Wi-Fi 6 AX201-Chip auf, der gleichzeitig auch Bluetooth 5.2 bereitstellt. Als Betriebssystem wird, so der Kunde nichts anderes wünscht, TUXEDO OS 22.04 installiert, das auf der aktuellen Langzeit-Ausgabe von Ubuntu mit Plasma Desktop basiert. Alternativ stehen Ubuntu und Kubuntu 22.04 sowie Ubuntu Budgie 22.04 zur Wahl. Alle Systeme werden auf Kundenwunsch auch verschlüsselt ausgeliefert. Windows 10 wird im Dualboot gegen Aufpreis nativ oder virtualisiert angeboten.

Das IBS 17 Gen 7 wird in der Standardausstattung mit Intel Core i5-1240P, 8 GByte RAM und 250 GByte SSD für 1.204 Euro angeboten und kann ab sofort im Shop von TUXEDO konfiguriert werden. Die Komponenten sind als lagernd angegeben, die Fertigung dauert 1–3 Wochen.

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10 Kommentare

  1. Mich würde interessieren wie die verbaute Webcam und Mikrofon(e) sich schlägt. Das war einer der wenigen Kritikpunkte aus dem Nachbar Artikel.
    Welche Distributionen laufen OOTB außer den von Tuxedo angebotenen?
    Ansonsten scheinen das durchaus ordentliche Geräte zu sein.

    Off-Topic:
    Ein Erfahrungsbericht zu deinem Tuxedo Lapi Ferdinand (den hast du doch auch schon eine Weile, oder?) würde ich auch gut finden.

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  2. da ist nach Durchsicht der Webseite kein einziges Laptop dabei mit dem Display Formfaktor von 16:10 aufwärts.
    Warum das so ist wird wohl immer im Verborgenen bleiben.
    Auch meinem Lenovo Yoga Slim 7 mit Ryzen ist der Formfaktor 16:9 im Verhältnis zu meinen MBPro in 17″ und dem MBAir13″ in 16:10 um vieles unergonomischer in der Darstellung.
    Mann sollte es nicht glauben was diese 120 Pixeln in der vertikalen ausmachen bei der Darstellung.

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      1. Geht aus dem Nachbar Artikel erst einmal so nicht direkt hervor (mag sein das ich es über sehen habe). Dafür musst du m.M.n. erst einmal bei Tuxedo luschern.
        Nichts desto Trotz ist der Artikel interessant und kann durchaus als Ergänzung betrachtet werden, oder spricht etwas dagegen?
        Trotzdem Danke für den wichtigen Hinweis.

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          1. OK, mein Fehler und gut zu wissen.
            Trotzdem denke ich das der Artikel ergänzend wirken könnte.
            Wenn du das anders siehst, dann lösche meine Beiträge einfach und gut ist.
            Müssen wir auch nicht in epischer Breite diskutieren.

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