Ubuntu Cinnamon ist eine Community-Edition, die nach einer Entscheidung des Ubuntu Technical Board mit Ubuntu 23.04 »Lunar Lobster« am 20. April ihren ersten offiziellen Auftritt hat.
Offizieller Ubuntu Flavour
Ubuntu Cinnamon Remix wird bereits seit 2019 zweimal jährlich dem Ubuntu-Zyklus folgend veröffentlicht. Jetzt wurde das Projekt offiziell in den Stand eines Ubuntu Flavours erhoben. Es verwendet den bei Linux Mint entwickelten Cinnamon Desktop auf dem Ubuntu-Unterbau.
Daily Builds verfügbar
Community-Remixes von Ubuntu, die in den offiziellen Stand erhoben werden, profitieren von Canonicals Infrastruktur wie den Daily Builds und dem Bugtracker. So sind denn auch Daily Builds für den Ubuntu Cinnamon Remix bereits verfügbar. Unklar ist, ob der Cinnamon Remix am 30. März am offiziellen Beta-Release für Ubuntu 23.04 teilnehmen wird. Die Webseite des Projekts ist auf einem ziemlich alten Stand und hält keine aktuellen Informationen bereit.
Paketbestand noch unvollständig
Cinnamon Remix kommt mit eigenem Wallpaper und mit Cinnamon 5.6.7 zu den Anwendern, als Dateimanager kommt Nemo zum Zug. Die Cinnamon Spices können den Desktop um verschiedene Add-ons erweitern. Neben den üblicherweise in Ubuntu Flavours installierten Apps sind GIMP, Celluloid und gThumb mit an Bord. Die Linux Mint XApps fehlen derzeit noch komplett. Ebenso fehlt derzeit noch ein Browser, obwohl die Snapd-Infrastruktur bereits vorhanden ist und Firefox somit als Snap installierbar ist.

Konkurrenz belebt das Geschäft, aber so viele Einzelprojekte finde ich übertrieben.
Vor allem, wenn keine Alleinstellungsmerkmale erkennbar sind.
Da steht ja ein gewisser Aufwand dahinter.
Warum sollte man das nutzen statt Linux Mint Cinnamon?
Aus dem selben Grund warum Linux Mint existiert: weil man es kann und bock darauf hat.
Ubuntu flavours are owned and developed by members of our global community and backed by the full Ubuntu archive for packages and updates.
Da frage ich mich, für wen das wirklich interessant ist. Ubuntu hat ja eigentlich gerade die Flavours (DEs), die Mint nicht hat und umgekehrt (von XFCE mal abgesehen). Nun also noch ein Cinnamon Ubuntu.
Ich bleibe bei Mint mit Cinnamon. Alles aus einer Hand und läuft perfekt.
Kleiner Fehler: Morgen ist erst der 30. März, nicht April (…am morgigen 30. April am offiziellen…)
Ich bin halt meiner Zeit voraus 🙂