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Ubuntu-Kernel-Update bremst AMD-GPUs aus

Wer seine AMD-Grafikkarte unter Ubuntu für KI-Workloads oder GPGPU-Aufgaben (General-Purpose Computing on Graphics Processing Units) nutzt, sollte beim nächsten Kernel-Update genau hinschauen. Der kommende Kernel 7.0.0-28.28 bringt einen massiven Leistungseinbruch im AMD-GPU-Treiber mit sich. Bei manchen ROCm-Workloads soll der Durchsatz um bis zum 42-Fachen absinken.

Rechenintensive Aufgaben betroffen

Betroffen sind laut den Ubuntu-Entwicklern vorwiegend Systeme, die den ROCm-Stack für rechenintensive Aufgaben wie etwa lokale Bildgenerierung oder andere GPGPU-Anwendungen einsetzen. Betroffen sind Ubuntu 26.04 sowie Ubuntu 24.04 LTS mit Hardware-Enablement-Kernel, die vom 6.17er- auf den neuen 7.0er-Zweig wechseln. Klassisches Gaming mit AMD-Grafikkarten bleibt dagegen weitgehend verschont, da hier andere Teile des Treiber-Stacks zum Einsatz kommen.

Auslieferung trotz Regression

Trotz des bekannten Problems liefert Canonical den Kernel aus, weil er wichtige Sicherheitskorrekturen enthält. Ein Fix für die Regression steht bereits auf der Warteliste und soll mit der nächsten Sicherheitsaktualisierung nachgereicht werden. Bis dahin empfiehlt das Kernel-Team allen, die stark auf AMD-GPU-Compute angewiesen sind, das Update erst einmal zu meiden. Wer schon aktualisiert hat und die Bremse spürt, kommt über den Bootloader meist problemlos zurück auf eine ältere Kernel-Version. Für die meisten Desktop-Nutzer dürfte davon nichts zu merken sein. Wer aber lokal mit KI arbeitet, sollte im Zweifel noch etwas warten.

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