Linux 7.2 ist da. Trotz einer wiederum großen Anzahl später Einreichungen, die laut Torvalds das »new normal« darstellen, erschien der Kernel pünktlich nach sieben Release Kandidaten.
Linux 7.2 ist da. Trotz einer wiederum großen Anzahl später Einreichungen, die laut Torvalds das »new normal« darstellen, erschien der Kernel pünktlich nach sieben Release Kandidaten.
Wer auf Ubuntu 24.04 LTS »Noble Numbat« den HWE-Stack (Hardware Enablement für LTS-Systeme) nutzt, bekommt gerade ein verfrühtes Update spendiert:
Aktuelle KI-Software hat große Fortschritte beim Entdecken von Sicherheitslücken im Kernel und anderswo gemacht. Das belegen 28 geschlossene Lücken im Debian-Kernel 6.12.101.
Die Kernel-Community hat mit Dan Williams einen langjährigen Entwickler verloren. Williams, der in vielen Rollen mit der Kernel-Entwicklung befasst war, verstarb überraschend mit nur 54 Jahren.
Die Ubuntu-Kernel-Entwickler warnen vor einer Regression beim kommenden Ubuntu-Kernel 7.0.0-28.28, die starke Leistungseinbußen bei KI-Workloads bringen kann.
Linus Torvalds machte kürzlich unmissverständlich klar, dass der Kernel kein Anti-KI-Projekt ist und das auch nicht werden wird. Wer damit ein Problem habe, könne forken oder gehen.
Seit 15 Jahren schlummerte »Ghostlock« im Linux-Kernel und konnte einem Angreifer eine Rechteausweitung ermöglichen. Jetzt wurde die kürzlich entdeckte Lücke gepatched.
Mit der Veröffentlichung von Linux 7.1 erhält der Kernel einen neuen NTFS-Treiber mit voller Schreibunterstützung und neuen Userspace-Werkzeugen. Linux 7.2 wird für Mitte bis Ende August erwartet.
Die Kette der durch KI-Tools entdeckten Schwachstellen im Kernel reißt nicht ab. Neuester Kandidat ist CIFSwitch, eine Lücke, die seit 2007 im Kernel schlummert.
Linus Torvalds bemängelt wieder einmal zu späte Einreichungen von trivialen Korrekturen spät im Entwicklungszyklus und kündigt härteres Vorgehen an.