Wie bei vielen Projekten im Bereich freie Software und Open Source wird auch beim Kernel über den Einsatz von KI diskutiert. Dabei wird die menschliche Verantwortung für KI-generierte Patches betont.
Wie bei vielen Projekten im Bereich freie Software und Open Source wird auch beim Kernel über den Einsatz von KI diskutiert. Dabei wird die menschliche Verantwortung für KI-generierte Patches betont.
Der letzte Kernel eines Jahres ist gemeinhin der nächste Kernel mit Langzeitunterstützung. Der gerade zum LTS-Kernel erklärte Linux 6.18 erhält vorerst zwei Jahre Unterstützung.
Am Wochenende hat Linus Torvalds, der Herr der Kernel, Linux 6.18 freigegeben. Erfreulicherweise ist die Zahl der teilnehmenden Entwickler so hoch wie nie zuvor.
Kernel-Entwickler Hans de Goede hat seinen langjährigen Arbeitgeber Red Hat verlassen und wird künftig für Qualcomm am Linux-Kernel arbeiten.
Linus Torvalds hat Kernel 6.17 in stabiler Version freigegeben. Der neue Kernel liegt mit annähernd 12 000 Einreichungen im Rahmen üblicher Kernel-Zyklen.
Auf der Kernel-Mailingliste wird ein interessanter Vorschlag diskutiert, der zum Ziel hat, eine Multikernel-Architektur in den Mainline-Kernel einzuführen.
Canonical möchte mit seinen Veröffentlichungen möglichst aktuelle Kernel ausliefern. Mit Ubuntu 25.10 wird dies dank der neuen Richtlinie vermutlich ein RC-Kernel sein.
KI ist auch unter Linux nicht aufzuhalten. Deshalb ist eine strikte Reglementierung wichtig. Für die Kernelentwicklung liegen jetzt erste Vorschläge für Richtlinien bei der Nutzung von Codeassistenten vor.
Noch immer ist unklar, ob das Next-Gen-Dateisystem Bcachefs im Kernel verbleibt oder wieder entfernt wird. Entwickler Overstreet hat für 6.17 ein erstes Patchset eingereicht.
Bedenkt man, dass Linux 6.16 in der Urlaubszeit entwickelt wurde, so liegt er mit rund 13.000 Commits von rund 1.783 Autoren im oberen Langzeitdurchschnitt.