Unraid

Unraid: Vorbereitung der Installation

Was mich bei Unraid auf den ersten Blick gestört hat: Die Software basiert auf Slackware Linux, Installer gibt es aber nur für macOS und Windows. Und auf der Webseite konnte ich auch keine Anleitung für Linux finden, dazu muss man das Forum umgraben.

Immer vom Stick

Unraid startet generell von einem USB-Stick. Dieser wird an die Lizenz gebunden. Damit der Stick nicht durch ständige Lese- und Schreiboperationen schneller altert, wird die Software (~350 MB) nach dem Start ins RAM geladen und dort ausgeführt. Dazu muss man die Software aber so auf den Stick bekommen, dass Unraid davon startet.

Script ausführen

Unter Linux besorgt man sich dazu von der Webseite unter Manuelle Installation das aktuelle Zip-Archiv, entpackt es und kopiert den Inhalt (nicht den Ordner) auf einen mit FAT32 formatierten USB-Stick mit mindestens 2 GB Größe, der als Label mit UNRAID versehen wurde. In dem Archiv ist auch ein Script namens make_bootable_linux. Das Script, das man zunächst ausführbar gemacht hat, führt man nun vom Rechner (nicht vom Stick) aus, nachdem man den Stick ausgehängt hat: sudo ./make_bootable_linux.

Ready to boot

Danach ist der Stick bootfähig und kann im vorgesehenen Server gestartet werden. Die Inbetriebnahme geht zügig vonstatten, da Unraid bereits installiert auf dem Stick liegt. Am Ende des ersten Starts erhält der Anwender eine URL, die, im Browser aufgerufen, das Web-Interface startet, über das Unraid gesteuert wird. Demnächst folgt dann ein weiterer Artikel über die anfängliche Konfiguration.

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2 Kommentare

  1. Technisch kann ich zu unraid nichts sagen, weil ich es noch nicht verwendet habe, aber das Lizenzmodell finde ich nicht gut. Was siehst du als Vorteile gegenüber Proxmox, abgesehen von den (in meinen Augen zweifelhaftem) unraid feature?

    Danke für den Test

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    1. Natürlich ist das Lizenzmodell von Proxmox besser, aber ich bin dann schon mal pragmatisch. Ich werde Proxmox weiterhin für das Testen von Distributionen in VMs nutzen. Unraid erscheint mir für meine Docker-Dienste allerdings besser geeignet. Zudem kann ich mit Unraid gleichzeitig alle unsere Mediendateien in Plex (noch so eine pragmatische Entscheidung) verwalten und nutzen. Soweit ich an den Erfahrungen anderer teilhaben konnte, scheint das Unraid-Modell eines RAID keine Nachteile zu haben. Ich habe noch einige Wochen Testphase, aber ich denke, ich werde für Unraid einen netten Home-Server bauen.
      Edit: ach ja, ich vergaß die Shares und viele mehr…

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