Vivaldi 5.2

Vivaldi 5.2 erweitert Leseliste

Im Februar hatte der norwegische Browser-Hersteller Vivaldi mit Snapshot 5.2.2566.3 unter anderem eine einfache Leseliste zum späteren Lesen von Webseiten eingeführt, die ohne Anmeldung funktioniert und neben dem Titel der Seite zur leichteren Identifizierung auch deren Favicon speichert.

Leseliste nun auch für Android

Seit heute steht Vivaldi 5.2 in stabiler Version für Desktop und Android bereit. Die bereits erwähnte Leseliste ist von ihrem Platz rechts der Adressleiste nun in ein Panel in die Seitenleiste des Browsers gewandert und hat an Funktionalität hinzugewonnen. So ist die Leseliste jetzt auch für die Android-Version verfügbar und lässt sich über mehrere Geräte hinweg mit Vivaldi Sync abgleichen.

Da Vivaldi auf Android Smartphones und Tablets sowie Chromebooks jetzt über eine Leseliste verfügt, können die Artikel, die auf dem Handy gespeichert sind, auch auf einem Computer gelesen werden oder umgekehrt. Ein zuhause begonnener Artikel kann somit unterwegs weitergelesen werden.

Datenschutz-Statistikleiste in jedem neuen Tab

Die neue Version bietet zudem beim Öffnen eines leeren Tabs eine Zeile mit Informationen zu geblockten Trackern und Werbung an, die, wenn ausgeklappt, Auskunft über die einzelnen offenen Webseiten in dieser Hinsicht anzeigt. Der Anwender muss also nicht mehr, wie bisher auf den Schild links vor der Adressleiste klicken, um diese Informationen zu erhalten.

Des Weiteren wurde das Tab-Handling verbessert, sodass sich Tabs reibungsloser Ziehen und ablegen lassen. Auch Vivaldi Mail, Kalender und der Feed Reader in der Beta-Version wurden optimiert. Ein Übersetzungs-Panel erlaubt es zudem, Textausschnitte automatisch zu übersetzen. Hierbei sind laut Vivaldi nur deren hauseigene Server beteiligt. Als Suchmaschine ist Qwant wieder in die Auswahl gerückt.

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6 Kommentare

    1. Welche Distri nutzt du und warum brauchst oder hättest du gerne Flatpack?
      Für Debian (Ubuntu sollte analog sein) gibt es eine eigene Quelle die ich auch nutze und super funktioniert.

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      1. Aktuell Tumbleweed, dort gibt es nur community repos dazu. Denen traut Otto normalo nicht immer. Flatpack ist aber universell, läuft z.B. auch unter Fedora Silverblue oder lässt sich via discover einfach installieren.

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        1. OK, alles klar.
          Jup, dass ist dann blöd.
          Oftmals gibt es *.deb Pakete oder sogar zusätzliche Quellen.
          RPMs gibt es ja auch häufiger.
          Ich nutze i.d.R. keine Fremdpakete- oder Quellen. Muss allerdings sagen, dass es bei Vivaldi noch nie ein Problem gab und klar, Vertrauen gehört dazu.
          Das mache ich aber in dem Fall.
          Schade, ich finde das es ein toller Browser ist und durchaus eine Alternative sein kann.
          Hier jedem das seine.

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            1. Ja, dass stimmt wohl.
              Ich bin bereit diesen Kompromiss einzugehen, wenn gar Zähne knirschend.
              Im übrigen kann ich den Vivaldi auch auf dem Smartphone für Androiden empfehlen.
              Ist im Vergleich zum Fenec & Co. eine echte Bereicherung.
              Der Browsermarkt ist in Aufruhr und zugleich auch schwierig für den User.

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