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VMware Workstation Pro ab sofort frei nutzbar

Der VMware-Hypervisor VMware Workstation Pro für Linux und Windows ist für den Privatgebrauch ab sofort frei nutzbar. Gleiches gilt für VMware Fusion Pro unter macOS. Gleichzeitig werden die weniger leistungsfähigen Versionen VMware Workstation Player und Fusion Player eingestellt. Das wurde kürzlich im VMware-Blog angekündigt.

VMware-Ausverkauf

Broadcom hat sich nach dem Kauf von VMware für 69 Milliarden USD im November 2023 keine Freunde gemacht. Kunden sahen sich explodierenden Kosten und neuen Lizenzmodellen gegenüber. Der vSphere Hypervisor VMware ESXi in der freien Schnupperversion wurde eingestampft.

Alternativen tun sich auf

Damit hat Broadcom viele Unternehmen im Hinblick auf Servervirtualisierung und -verwaltung verunsichert. In der Folge entwickelte die Proxmox Server Solutions GmbH als Hersteller der Open-Source-Virtualisierungsplattform Proxmox VE einen Import Wizard für bestehende VMware ESXi VMs, um verunsicherten VMware-Kunden eine Alternative zu bieten. Gerade hat der Datensicherungsspezialist Veem erklärt, dass es ab Q3 2024 Unterstützung für Proxmox VE integrieren wird, wodurch die VMware-Alternative stärker unterstützt werden soll.

Da erscheint die Ankündigung der kostenlosen Nutzung von VMware Workstation Pro und VMware Fusion Pro wie ein Silberschweif am Horizont für Privatanwender. Interessierte Neukunden können die Produkte kostenfrei testen, bevor sie sich für eine bei den Funktionen gleiche kommerzielle Lizenz für 120 USD p.a entscheiden.

Erfahrungsbericht

Aber… Vor der Nutzung der jetzt frei zugänglichen Produkte steht eine Odyssee in Form der Registrierung auf der nur schwer zugänglichen Broadcom-Webseite. Warum nach der Lösung eines lächerlichen Captchas mit vier Buchstaben die Position im Unternehmen für ein Heimanwenderprodukt abgefragt wird, erschließt sich uns nicht. Nach der Registrierung findet man sich auf der Broadcom-Webseite wieder, die keinen Hinweis auf VMware oder die Produkte bietet, für die man sich registriert hat. Schließlich fand ich in der Rubrik Products den Satz »While VMware is now part of Broadcom, the VMware products can still be found on the VMware products page.«

Hin und her

Gesagt – getan. Auf zur VMware Produktseite und auf Download Fusion or Workstation geklickt. Und nun ratet mal, wo man landet. Beim Login der Broadcom-Webseite. Hier ist dann zunächst ein Username gefragt, den man aber nicht hat. Also E-Mail-Adresse rein. Dann wird man weitergeleitet und darf abermals E-Mail-Adresse und Passwort eingeben. Als ich dann immer noch keinen Link zum gewünschten Produkt sah, habe ich aufgegeben.

Fazit: Die Broadcom-Webseite ist eine Zumutung. Zudem scheint Broadcom mit der Ankündigung der freien Nutzung eher an Marketing interessiert, als dass das Angebot wirklich zugänglich sein soll. Falls jemand einen einfacheren Weg findet, lasst es mich interessehalber wissen. Nutzen würde ich das Produkt eher nicht, da ich mit Proxmox und Unraid Alternativen habe, die nichts mit Broadcom zu tun haben.

P.S.: Gerade hat mir jemand diesen undokumentierten Direktlink verraten.

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20 Kommentare

  1. Kleine Anmerkung zum Direktlink. Wenn man diesen kürzt kommt man auch an die Versionen für Windows oder Mac. Unter Windows lässt sich VMware Workstation auch via winget (Paketmanager für die Konsole) installieren.

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  2. Das ist nicht die einzige Baustelle die Kernel Module können auf Kernel 6.8 oh Freude wiedermal nicht kompilliert werden, weil Vmware wieder Mist gebaut hat. Immerhin habe ich nach etwas suche diesen funktionierenden Fix gefunden.

    #!/bin/sh
    
    # switch to the vmmware modules source dir
    cd /usr/lib/vmware/modules/source/
    
    # create backup of the modules
    cp vmmon.tar vmmon.tar.bak
    
    # extract the module with code issue 
    tar -xvf vmmon.tar 
    
    # fix the line that caused the build to fail
    sed  -i "s/asm\/timex/uapi\/linux\/timex/" vmmon-only/common/vmx86.c 
    
    # package the module again
    tar -cvf vmmon.tar vmmon-only
    
    # remove the working dir 
    rm -rf vmmon-only
    
    # try to rebuild the module 
    vmware-modconfig --console --install-all
    
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      1. Das ist ja noch nicht mal der neuste. Scheint an einer geänderten Funktion im Kernel zu liegen offensichtlich haben die Kernel Entwickler was vergessen, weil es gibt auch noch einen Fix für den Kernel selbst der aber anscheinend noch nicht angekommen ist. Stellt sich aber die Frage ob das Kernel taineding daran liegt oder einfach nur an schlechter Programmierung seitens Broadcoms worauf es eher hindeutet. https://github.com/torvalds/linux/pull/857

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          1. Er ist noch nicht soweit die Module gehen nur bis Version 17.5.1 ich habe auch einen Thread gefunden, wo darauf hin gewiesen wird das die Module für Version 17.5.1 auf Kernel 5.8 und höher auch nicht funktionieren und er hat dazu geschrieben das er noch keine Zeit hatte das zu fixen.

            0
  3. 1. Hauptseite
    https://www.vmware.com/

    Products -> Desktop Hypervisor -> Workstation Pro

    2. Download Seite für VMware Workstation Pro

    https://www.vmware.com/products/desktop-hypervisor.html

    VMware Fusion Pro for Mac | VMware Workstation Pro for PC -> “Download Now”

    3. Broadcom Kontoerstellung
    https://access.broadcom.com/default/ui/v1/signin/idp/

    Oben rechts auf Login -> Register -> Nachdem Code per Email weiter

    2. Download Seite für VMware Workstation Pro (Zurück auf diese Seite)

    1. Wieder auf “Download Now” klicken
    2. Username: Email-Adresse nehmen, wie bei Registrierung bei Broadcom und HACKEN setzen wichtig “merken”
    3. Passwort eingeben
    4. Jetzt sollte man auf der “My Downloads – Mainframe Software” Seite https://support.broadcom.com/group/ecx/downloads sein.
    5. Oben rechts neben den Benutzername klicken “Dropdown Menü” öffnen und auf “VMware Cloud Foundation” klicken.
    6. Nach unter scrollen und auf “VMware Workstation Pro” klicken. Folgende Seite sollte offen sein https://support.broadcom.com/group/ecx/productdownloads?subfamily=VMware%20Workstation%20Pro
    7. “VMware Workstation Pro for Personal Use (Windows or Linux)” klicke auf deinen Favouriten
    8. Jetzt die Version wählen.
    9. “I agree to Broadcom Terms….” ganz rechts das Download Symbol klicken.
    10. “Prior to downloading this file, additional verification is required. Proceed?” -> Yes
    11. Form ausfüllen mit Persönlichen Daten. LOL – Ich bin mal jetzt Kreativ mit diesem Formular. “Pseudo Data” -> “Agree” -> “Submit”
    12. Wenn man jetzt über den Download Button Hovered “HTTPS Download”
    13. Erster klick auf download “SyntaxError: JSON.parse: unexpected character at line 1 column 1 of the JSON data”
    14. Zweiter klick “Dauert echt lange – Seite ist echt nicht optimiert auf Geschwindigkeit.”
    15. downloads2.broadcom.com – ladezeit übelst langsam oder mein uBlock ist einfach der beste! “Ohne ScriptBlocker” die Seite ist einfach überladen “Rotz”
    16. support.broadcom.com – wird gelesen… uwww… Die schlimmste Seite, die ich jemals besucht habe
    17. Ich glaube Firefox wird hier nicht unterstützt – oder die Webseite ist einfach nur überladen mit Scripten.
    18. (Nach 5 Minuten) wurde mir endlich das Download Fenster angezeigt. Der Download war schon aktiv also nicht wundern.

    Dies war meine Odysee mit Broadcom Webseite was für ein Abenteuer!

    Viel Erfolg beim nachmachen. Ich nutze seit Jahren VMware Player. Da Workstation immer mit Geld behaftet war. Ich aber nicht genügend hatte dafür, als “Schüler”, “Student”, dann “Arbeit suchender“.

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  4. Interessant… geht denen der Hintern auf Grundeis?

    Ich empfinde übrigens die Kombination aus KVM und VirtualBox richtig gut.

    https://github.com/cyberus-technology/virtualbox-kvm

    Die schönen shared folder mit den Snapshots, die Grafikperformance. Keine VBoxmodule mehr laden, da KVM…. Macht derzeit richtig Fortschritte bei Intel Grafik. Der Netzwerkstack ist leider noch sehr eingeschränkt, da nimmt die Firma Spenden entgegen.

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    1. Ja allerdings hat KVM einen ganz anderen Ansatz als vbox und vm. irgendwas wird da quasi ausgehebelt bzw. ist das nur de Verwaltungssache von kvm instanzen in vbox.
      muesste man sich genauer an schauen im code.
      Ich persoenlich finde das ist kudelmuddel.

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    2. Falls du das zufällig weisst, oder wer anders hier:

      • sind die shared folders ähnlich komfortabel wie bei dem normalen virtualbox?
      • braucht es dann noch die nicht-offenen-abhängigkeiten bei virtualbox? oder kann man dann alles in frei kompilieren?
      • wie kompatibel möchten sie zu upstream sein?
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      1. Die Shared Folders funktionieren genau so wunderbar. Die guest-tools werden im gast installiert.Es wird mit dem Sourcecode von VBox gebaut. VBox-KVM ist ein Haufen patches.Keine Ahnung was sie möchten. Ein VBox mit KVM backend ist das Ziel laut Gitseite. Netzwerk von VBox (Bridged…) funktioniert nicht. Das muß von extern kommen.Ich habe ein aktuelles Intel system, funktioniert fluffellig.

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