
WordPress 5.8 wird seit gestern zur Aktualisierung angeboten. Der Beiname »Tatum« ehrt den Jazz-Pianisten Art Tatum. Mit der neuen Version kommen die Entwickler des weltweit am häufigsten genutzten Content-Management-Systems dem Ziel des Full Site Editing (FSE), also der Möglichkeit, Webseiten komplett aus Blöcken bauen oder anpassen zu können, wieder ein paar Schritte näher. FSE bedeutet, dass eine Seite komplett im Editor entstehen kann, ohne dass dafür Code-Kenntnisse erforderlich sind. Voraussetzung ist ein Theme, das FSE unterstützt.
Blöcke überall
Mit WordPress 5.8 kann nicht nur der Gutenberg-Editor mit Blöcken umgehen, sondern auch die Bereiche Widgets und Customizer samt der Live-Vorschau. Das bedeutet auch die Möglichkeit, Farben, Typografie und Abstände frei ändern zu können, ohne dafür Plugins installieren zu müssen.
Im Editor steht ein neuer Block bereit, der auf den Namen Query Loop oder auf Deutsch Abfrage-Loop hört und die Anzeige von Beiträgen basierend auf bestimmten Parametern erlaubt. Mit ihm lassen sich beispielsweise alle Beiträger einer Kategorie anzeigen. Ein neuer Effekt namens Duotone erlaubt die Einfärbung von Bild- und Cover-Blöcken mit Duotone-Filtern. Den Duotone-Effekt kann man sich laut den Entwicklern wie einen Schwarz-Weiß-Filter vorstellen, aber, anstatt dass die Schatten schwarz und die Lichter weiß sind, besteht mit Duotone die Wahl der Farben für die Schatten und Lichter, wie der Dokumentation zu entnehmen ist.
WebP direkt unterstützt
Des Weiteren unterstützt WordPress 5.8 nun direkt Googles [wiki title=”WebP”]Bildformat WebP[/wiki] für verlustbehaftet oder verlustfrei komprimierte statische oder animierte Bilder. WebP liefert Bilder, die deutlich kleiner sind als beispielsweise PNG oder JPEG. Da mittlerweile alle relevanten Browser WebP unterstützen, war es an der Zeit, dass auch WordPress das Bandbreite schonende Format einsetzt. Wo wir gerade von Browsern sprechen: WordPress 5.8 stellt die Unterstützung für den Internet Explorer 11 ein.

Nehmt lieber gleich Hugo und spart euch den ganzen LAMP-Krempel 😛
Auch mit „nettem“ WYSIWYG Editor, zum Einfügen von Bildern für die Kunden von jedem Rechner aus?
Da Hugo ein open-source static site generator ist, ist der Vergleich bei aller bei WP angebrachter Kritik doch von vornherein unzulässig.
Es gibt ja durchaus auch (wenige) online-fähige statische mit grafischem Editor – mir fällt ein: https://www.getlektor.com/
Für Hugo habe ich da noch keine entsprechende Erweiterung gesehen, aber das heißt ja nicht, dass es die nicht geben könnte 😉
Bis wir uns im Frontenerd aber wirklich nicht mehr darum kümmern müssen (und Edge-plorer gleich mit), dauert es leider noch ein paar Jahre (aber für mich reicht da an Unterstützung ein „ist benutzbar“) – so wie bis vor ein paar Jahren IE8.
WordPress ist groß und populär, aber es gibt auch valide Alternativen wie Contao und CMS Made Simple.
Die sind aber wohl nicht so bekannt und so häufig im Einsatz. Deren Stärken oder Schwächen vermag ich, ohne einen passenden Vergleich, nicht zu beurteilen.