KDE Plasma nach dem Release von Debian 11 »Bullseye«

Debian 11 »Bullseye« wurde mit dem für Debian Stable recht aktuellen Plasma 5.20.5 und Frameworks 5.78 ausgeliefert, wenn man bedenkt, dass in Debian 11 als Standard-Desktop GNOME 3.38 angeboten wird. Die KDE-Apps sind größtenteils auf dem Stand von 20.12, und die Pakete der KDE-PIM-Gruppe (akonadi, kmail, etc.) sind auf Stand von 20.08. Zu verdanken ist das Norbert Preining und dem Team von Debian-Qt-KDE, wie bereits im letzten Jahr berichtet. Jetzt hat Preining in seinem Blog die derzeitige und künftige Situation festgehalten.

Zwischenschritt

Kurz nach dem Release von Debian 11 wurden als Zwischenschritt Frameworks 5.83 und Plasma 5.21.5 nach Debian Unstable hochgeladen. Einige Pakete aus den bereits verfügbaren Updates zu Plasma 5.22.x und Frameworks 5.85 müssen zunächst von den FTP-Mastern abgesegnet werden, bevor sie dann ebenfalls in Unstable landen. KDE Gear 21.08 wird zeitnah ebenfalls dorthin folgen.

Ganz aktuell

Anwender, die den noch aktuelleren OBS-Repositories von Preining folgen, können derzeit Plasma 5.22.4, Frameworks 5.85 und KDE Gear 21.08.0 einspielen. Dazu muss allerdings die Quellenliste leicht angepasst werden. Sie sollte derzeit so aussehen:

deb https://download.opensuse.org/repositories/home:/npreining:/debian-kde:/frameworks/Debian_Unstable/ ./
deb https://download.opensuse.org/repositories/home:/npreining:/debian-kde:/plasma522/Debian_Unstable/ ./
deb https://download.opensuse.org/repositories/home:/npreining:/debian-kde:/apps2108/Debian_Unstable/ ./
deb https://download.opensuse.org/repositories/home:/npreining:/debian-kde:/other/Debian_Unstable/ ./

Vorsicht bei Upgrades

Die gleiche Liste gilt für Testing, wobei Unstable mit Testing zu ersetzen ist. Früher oder später wird OBS Debian Bullseye als Ziel anbieten. Dazu wird es dann einen neuen Blogbeitrag geben. Im Moment ist aufgrund der Vielzahl der hereinströmenden Pakete bei Debian Unstable / siduction äußerste Vorsicht geboten. Erst gestern wurde ein Bug reingespült, der das Booten nach X verhindert. Es kann auch passieren, dass APT viele Pakete entfernen möchte.

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