Archinstall bietet weniger versierten Anwendern erleichterten Zugang zu Arch Linux, ohne auf die Flexibilität der Distribution verzichten zu müssen. Mit der neuen Hauptversion 4.0 wird die Installation von Arch Linux nochmals einfacher.
Dazu trägt im Wesentlichen der Austausch der bisherigen Curses-Bibliothek gegen das Textual-Framework bei, dessen TUI im Terminal eine modernere textbasierte Benutzeroberfläche bietet. Die Entwickler bitten um etwas Geduld bei dieser Umstellung und freuen sich über Feedback hierzu.

UFW aktiviert
Wenn mit Archinstall 4.0 während der Installation UFW anstatt firewalld als Firewall gewählt wird, installiert Archinstall jetzt das Paket ufw und aktiviert zusätzlichufw.service per systemd. Es werden aber für UFW keine Default-Policies gesetzt oder Ports freigegeben, während firewalld nach der Installation bereits eine funktionierende minimale Firewall-Basis bietet. Bei UFW ist mindestens ein ufw enable nötig.
UKIs im Menü
Ein weiterer Merge sorgt dafür, dass GRUB bei UEFI-Systemen mit aktiviertem UKI-Support eigene UKI-Menüeinträge erzeugt, statt nur klassische Kernel-/Initramfs-Einträge zu verwenden. Dazu wird in /etc/grub.d die neue Datei 15_uki angelegt, die für die Plattform efi den Befehl uki ausgibt. Damit weist Archinstall GRUB an, die UKI-Menüeinträge zu generieren. Damit tauchen bereits vorgesehene UKI-Boots auch im Menü auf.
Der Unterbau des Installers wurde überarbeitet. Die Codebasis wurde aufgeräumt, obsoleter Code wurde entfernt. Des Weiteren verbessert die neue Version auch Details wie Service-Aktivierung, NTFS-Unterstützung und die Konsistenz der Installationspfade. Alle Änderungen sind dem Changelog zu entnehmen.

Naja es hat schon seinen Grund, warum arch nicht so einfach per Installer stallierbar ist und das ist auch gut so.
Arch-Linux ist eben nichts fuer Anfaenger und das ist genau so gewollt und kommt mir nicht mit den archDerivaten, das ist kein arch.
Uhhh, der ist mir neu.
Ich hatte Arch früher gerne mit dem “architect” installiert. Vor allem habe ich geliebt, alles per ssh per terminal machen zu können.
Der wurde dann aber eingestellt (mangel an manpower usw. die üblichen Gründe).
Wenn der Arch-Installer nun komfortabler wird und in diese Nische springt, wäre das schon nice. 😀
Die Installation mit Archinstall geht heut noch uber ssh. Und wenn man weiß man tut nimmt man pacstrap
Du hast es missverstanden “komfortabel per ssh”. Also mit tgui. Wenn man architect nachschaut, weiß man was gemeint ist. Nicht komplett manuell per ssh. Zum lernen nett, für mich zu zeitaufwendig.