Viele Linuxer bemängeln, dass es unter Linux keinen Audio-Player gibt, der es mit Playern unter Windows wie etwa Foobar2000 aufnehmen kann. Deshalb scanne ich gelegentlich die doch recht große Anzahl von Audio-Playern unter Linux, um zu sehen, was es Neues gibt oder was mir bisher entgangen ist.
Viele Player, aber…
Unter KDE gibt es für verschiedene Geschmäcker Player wie Amarok, Elisa oder Strawberry. DeaDBeeF ist ein hervorragender Player, der Foobar2k nahekommt, aber auf GTK basiert und daher nicht ganz meinen Vorstellungen entspricht. Bisher unter meinem Radar flog Fooyin, ein noch junger, Qt-basierter Player, der das Foo des Originals bereits im Namen führt und somit sein Ziel erklärt, möglichst nahe an die unerschöpfliche Anpassbarkeit von Foobar2k heranzukommen. Der Namensteil yīn steht im Chinesischen für Sound.

Layout per Scriptsprache anpassbar
Aussehen und Funktionalität des Players lassen sich per FooScript sowie über vorgefertigte oder selbst erstellte Layouts individuell gestalten. Die unterstützten Audioformate umfassen FLAC, MP3, MP4, Vorbis, Opus, WavPack, WAV, AIFF, MKA, Musepack und Monkey’s Audio. Unter den angebotenen Funktionen sind MPRIS-Unterstützung, ReplayGain, Scrobbling per LastFM und ListenBrainz, Tag-Editing, Smart Playlists, DSD-Playback, Unterstützung für CUE-Sheets, Gapless Playback, das Abspielen aus Dateien in Archiven und vieles mehr.
Derzeit aktuell ist v0.8.1, die Roadmap hält noch einige geplante Erweiterungen bereit, bevor es eine stabile Version 1.0 gibt. Derzeit findet sich Fooyin in den Archiven von Arch AUR, Gentoo, Nix, openSUSE Tumbleweed und Solus, alle anderen Distributionen müssen mit dem Flatpak von Flathub vorliebnehmen.

Scheint aber noch recht buggy zu sein. Ich habe versucht als Quellpfad mein Netzlaufwerk anzugeben. Blieb dann oft ohne Erfolg hängen, bei Erfolg kam es nicht weit, überlaß gerne Ordner und erkannt wieviele Tags nicht (waren alle identisch erstellt worden.
Kann ich so nicht bestätigen. Zumindest meine Laufwerke von Unraid konnte ich problemlos einbinden.
Danke für den Tipp, werde ich mir bei Gelegenheit mal in Ruhe anschauen. Ich benutze im Moment Sayonara, ist Winamp optisch sehr ähnlich.
Ich weis garnicht was die alle wollen.
Sei min 16 Jahren nutze ich Qmmp.
klein schnell super.
Die wollen vermutlich etwas anderes. Warum denkst du eigentlich immer, dass alle anderen mit deinen Lösungen glücklich werden?
Es haette koennen auch heissen: as ist da anders als bei den anderen?
Und werd mal ruhiger und spring nicht ueber jedes Stoeckchen was man hin haelt. 😉
Ich bin die Ruhe selbst, glaub mir.
🙂 alles gut 🙂 denke das Qmmp schon mal ein Hinweis wert ist,
zumal wir letztens doch erst das Thema Winamp hatten
und Qmmp doch zugegeben ein schoener Winamp clon ist, der auch weiter Gepflegt wird.
An alle die KDE benutzen. Nicht lange überlegen. Das ist ein verdammt guter Audioplayer.
Im GH gibt es auch Builds für u.a. Debian: https://github.com/fooyin/fooyin/releases
Danke, die werden in Repology nicht angezeigt.
Ja, ich verstehe. Und ich sehe die Daseinsberechtigung.
Ich bin (leider) aus dem Grund der mangelhaften Anzahl guter Player auf MPD gewechselt.
Da war Cantata noch aktiv in Entwicklung… nun ist auch das tot und ein Wechsel auf qt6 gibt es nicht.
Bin daher auf ein WebClient gewechselt.
https://github.com/jcorporation/myMPD
Damit bin ich nun echt happy, da ich das sogar vom Handy aus ansteuern kann in der Bude und so zugriff auf meine zentrale Sammlung habe.
Ich würde mir aber wieder einen guten QT-MPD-Client wünschen :S
Für die lokale Steuerung am PC nutze ich derzeit YMuse, was aber auch in GTK ist und einige Funktionen von Cantata vermissen lässt.