Back in Time

»Back in Time« is back

»Back in Time« war jahrelang meine Backup-Lösung, bis sich vor einigen Jahren Fehler einschlichen, die nicht gelöst wurden. So funktionierte unter anderem cron nicht mehr zuverlässig und ich stellte immer öfter fest, dass geplante Backups nicht ausgeführt wurden. Nachdem im Support keine Lösung gefunden wurde, zog ich weiter zu Borg und Vorta.

Jetzt hat @buhtz, einer der neuen Maintainer uns wissen lassen, dass »Back in Time« seit rund zwei Jahren wieder Fahrt aufgenommen hat und vergangene Woche mit v1.5.2 eine neue Veröffentlichung freigegeben wurde. Die Strategy Outline vermittelt, wo die Prioritäten der drei Maintainer für die absehbare Zukunft liegen.

Wer also aktuell nach einer einfach zu verwendenden Backup-Lösung sucht, die sowohl per CLI als auch per GUI bedienbar ist, sollte einen (erneuten) Blick auf »Back in Time« werfen. Wir jedenfalls wünschen uns, dass die Anwendung wieder zu ihrer alten Stabilität zurückkehrt.

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18 Kommentare

  1. Danke für den Artikel. Ich hatte “Back in Time” fast schon vergessen, dabei hatte ich es viele Jahre verwendet. Bin – glaube ich – damals zu Solus gewechselt und da war es halt nicht in den Repos.

    Ich mag es sehr, dass man die Backups mit einem Dateimanager durchsuchen kann und so blitzschnell eine Datei wiederherstellen kann. Wird wieder installiert!

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  2. Hallo ArUmNIaX,
    wir sind immer offen für Vorschläge. Bei BTRFS blick ich aber nicht durch.

    Verstehe nicht warum ein Dateisystem Snapshots machen muss bzw. warum man dann noch eine separate Backup Software benötigt.

    Back In Time nutzt rsync im Hintergrund. Das Ziel-Dateisystem muss hardlinks unterstützten, der Rest ist eigentlich ziemlich egal. Daher verstehe ich bisher noch nicht, in wie fern hier noch etwas für BTRFS implementiert werden muss.

    Mach doch ein Issue auf und erklär uns das mal.

    Schöne Grüße
    Christian

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  3. Uh! Ich hatte das für mich für tot erklärt und zu den Akten gelegt da es da nicht weiter ging.

    Freue mich gerade sehr dass diese Simple aber funktionale Lösung für Desktops wieder aktiv betreut wird. 😀

    Wenn die in Zukunft noch BTRFS Snapshot einbauen ist es wieder eine echte Alternative zu TimeShift.

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    1. Huh, ich habe gar nicht gemerkt, dass es so lange im Hiatus war, hier hat es durchgehend sauber funktioniert.

      TimeShift hat imho aber eigentlich einen ziemlich anderen Fokus – BiT eignet sich wunderbar für Userdaten, TimeShift eher für Systembackups – dem entsprechend habe ich tatsächlich auch beide parallel im Einsatz ^^

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      1. Ja doch. Hatte es zuletzt … 2019? … aktiv im Einsatz und durch viele Fehler zu den Akten gelegt.

        Ja und nein. BTRFS-Snapshot + TimeShift eignet sich auch super für User-Daten wenn /home auf einer separaten Partition (geht virtuell mit @home auf der gleichen Disk) liegt. Dann kann die Snapshot-Funktion super rein für die Benutzer genutzt werden.

        An Sync-Abgleich rein mit Rsync der geänderten Daten, können beide. ^^
        Ebenso easy mit TimeShift dann. Da würde ich sagen, Geschmackssache und BiT wohl den Vorteil der intensiven Anpassung der Conf. Da ist TimeShift eher nach dem Motto “liefere das was benötigt wird, nicht mehr, aber das muss dann funzen”, was ja auch nicht verkehrt ist. ^^

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        1. Jein – TimeShift ist in Sachen Restore halt eher so “ganz oder gar nicht” ausgelegt. Mit BiT kannst du bequem deine Ordnerstruktur nach den einzelnen Snapshots durchgehen – und das braucht man bei Systembackups eher selten, bei Datenbackups kann das aber hin und wieder verdammt praktisch sein 😀

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          1. In TimeShift kann man einzelne Dateien auch einfach aus einem früheren Backup d.h. “Snapshot” – kopieren. Einfach den Snapshot auswählen und die Funktion “Browse” auswählen, schon öffnet sich der Dateimanager und man kann dort die alten Versionen der Dateien ansehen oder einfach kopieren.

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              1. Vielen Dank! Ich glaube jetzt hab ich es endlich kapiert. 😀 Man kann den Ordner auswählen und dann auf der linken Seite einfach zwischen den verschiedenen Snapshots (für den diesen Ordner) wechseln. Das ist tatsächlich schön gelöst.
                Wenn man nicht genau weiß, wie weit man in den bestehenden Backups zurückgehen muss, ist das deutlich komfortabler als bei Timeshift.

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  4. “Kein Backup kein Mitleid”

    Ich bin immer noch bei (der aktuellen Variante) von Mike Rubbels snapshot.sh Das Original stammt aus dem Jahr 2004 und stand wohl auch seinerzeit Pate für so manche Entwicklung in anderen Sprachen. Und was soll ich sagen, es läuft und läuft, Tag für Tag, regelmäßig und beständig.

    Möge “Back in Time” wieder gut geputzt in die Zukunft gehen. Für mich ist der eigene Durchblick und Kontrolle bei solch wichtigen Sachen das entscheidende Kriterium. Aber der rudimentäre Charme eines Skripts ist wohl auch nicht jedermanns Sache.

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    1. StoreBackup schnurt und schnurrt …seit Jahren.
      Ist auch nur auf der Kommandozeile.
      Ich sehe das wie du: Muss für mich ersichtlich und nach vollziehbar sein.
      Das wird bei einer GUI halt eher versteckt und das ist nicht nur für eine höhere Akzeptanz gut so.
      Hier wieder: Jedem das seine und es lebe BiT wieder auf.

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