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Bescheidenes Update: Firefox 111

Wenn man wie Mozilla einen festen Release-Zyklus hat, muss man liefern. Firefox 111 erweckt den Eindruck, als sei es aus diesem Zwang entstanden, denn es gibt zumindest an der Oberfläche kaum Änderungen, die ein Release rechtfertigen würden.

Windows-Nutzer können sich zumindest über die Einführung nativer Benachrichtigungen freuen, die nun standardmäßig aktiviert sind. Anwender von Firefox Relay, einem Add-on zum Erstellen von Wegwerf-E-Mail-Adressen können jetzt die Erstellung von Relay-E-Mail-Adressen direkt über den Anmeldemanager vornehmen, wenn sie in ihrem Firefox-Konto angemeldet sind.

Im Laufe des Tages werden mit der offiziellen Freigabe die Release Notes sowie die behobenen Sicherheitslücken veröffentlicht. Wer nicht auf das Update über den Paketmanager warten möchte, kann sich Firefox 111 bereits jetzt vom Mozilla Release-Server herunterladen. Zeitgleich mit Firefox 111 wird auch Firefox ESR 102.9.0 veröffentlicht.

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9 Kommentare

  1. Also ich brauche keine neuen Funktionen. Mir reicht der FF, wie er ist. Sicherheitsaktualisierungen sollte es schon geben.
    Und wie die jetzt die neueste Aktualisierung nennen, die vielleicht nur ein paar Fehler behebt, ist mir dermaßen schnuppe. Ich installiere das ja auch nicht aktiv, weil die Versionsnummer jetzt 1 höher ist, sondern weil mir ein emerge –update world das reinholt.

    Wenn es eine neue Version mit neuen Funktionen gibt – fein, macht mal. Irgendwen wird’s freuen. Ansonsten Produkt pflegen und Fehler beheben, auch fein. Ihr müsst es meinetwegen auch nicht 112 nennen, Flurp tut’s auch oder so.

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  2. Ganz ehrlich: Ich sehe es auch so. Lieber Produktpflege wie … Nummerierung finde ich nicht so wichtig.
    Ich nutze ja Vivaldi und die bringe häufiger Updates und meist auch neue Features. Da schau ich maximal kurz drauf und meist noch nicht einmal das …und dann ist auch gut. Mich interessiert das oftmals noch nicht einmal.
    Wegen mir die sicherheits Updates und gut ist.

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  3. Lieber so wie andersrum. Also irgendwelche Sinnlosen oder sogar störenden Features die keiner braucht oder will. Als wie gute Produktpflege. Es muss nicht jeden Monat ein neues Feature kommen, nur weil die Konkurenz das so macht…

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        1. Das liegt am Marketing und an der damit erzwungenen Außenwirkung. Deshalb wird der Quatsch ja gemacht. Zum Glück sind mir Versionsnummern wurscht. Das ist dann eher ein unwichtiger Schönheitsfehler. Kann man einfach ignorieren.

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        2. Das haben wir verloren, als Google auf semantische Versionierung geschissen hat, gleichzeitig aber genug Marktanteil hatte, dass Mozilla meinte, ‘dranbleiben’ zu müssen.

          Auf der anderen Seite funktioniert SemVer auch nur bedingt bei solchen Projekten wie einem Browser oder z.b. dem Linux-Kernel, die quasi keine grundlegenden Änderungen mehr einbauen, die eine neue Major-Version rechtfertigen würden. Und 6.2 ist halt dann doch griffiger als 3.123 ^^

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