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Debian 12.15 »Bookworm« als letztes Point-Release veröffentlicht

Das Debian-Projekt hat mit Version 12.15 das fünfzehnte und zugleich letzte Point-Release für die Oldstable-Veröffentlichung Debian 12 »Bookworm« veröffentlicht. Wie üblich handelt es sich nicht um eine neue Debian-Version, sondern um eine Sammlung von Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates für bestehende Pakete. Wer regelmäßig von security.debian.org aktualisiert, muss nur wenige Pakete nachziehen.

Updates

Inhaltlich gibt es drei hervorstechende Änderungen: Das Firmware-Tool fwupd wurde auf Version 2.0.20 angehoben und kann jetzt die Secure-Boot-CA, den Key Exchange Key (KEK) sowie die Revocation-Datenbank (DBX) aktualisieren. Das ist wichtig für Anwender von Secure Boot, da die 2013er UEFI-Secure-Boot-CA mittlerweile abgelaufen ist und künftige shim-signed-Updates sonst zu Boot-Problemen führen könnten.

Außerdem wurde geoip-database aus Lizenzgründen auf einen Stand von Dezember 2019 zurückgesetzt, da neuere GeoLite-Versionen nicht mehr mit den Debian Free Software Guidelines vereinbar sind – wer aktuelle Geodaten benötigt, sollte sich eine GeoLite-Lizenz besorgen.

Letztmalig Support für 32-Bit

Und last but not least: Dieses Release stellt die letzte Veröffentlichung für 32-Bit in Debian dar. Wer noch über 32-Bit-Hardware verfügt, sollte zeitnah zu einem Derivat oder anderen Distribution wechseln, die 32-bit noch unterstützt. Für einige Architekturen von Debian 12 übernimmt künftig das von Freexian unterstützte LTS-Team die Pflege. Ein Umstieg auf Debian 13 »Trixie« wird empfohlen.

Daneben bringt das Update Bugfixes für 88 Pakete sowie insgesamt 78 Sicherheitsankündigungen, die zusammen 91 Paketaktualisierungen betreffen. Das Paket smb4k wurde mangels Security-Support entfernt.

Neue Installationsmedien werden als Netinstall angeboten; bestehende Installationen lassen sich wie gewohnt über einen aktuellen Debian-Mirror aktualisieren.

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