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Debian Dateimanager Dolphin erhält SMB-Sharing-Funktion zurück

Dolphin ist unbesehen einer der besten Dateimanager nicht nur in Linux, sondern über Betriebssystemgrenzen hinweg. In den vergangenen Monaten fehlte ihm jedoch ein wichtiges Stück Funktionalität, nämlich die Möglichkeit, SMB-Shares direkt einzubinden.

Kein SMB-Sharing

Mir fiel nach der Veröffentlichung von KDE Gear 24.08.1 im September letzten Jahres auf, dass Dolphin die Fähigkeit zum Einbinden von SMB-Shares verloren hatte. Diese Fähigkeit wurde bis dahin im Paket kio-extras bereitgestellt. Wie einem Bugreport zu entnehmen war, mussten die beiden Bibliotheken libkdsoap-qt6-2 und kdsoap-ws-discovery-client auf Qt 6 angehoben werden. Das benötigte seine Zeit. Im Zuge der Umstellung wurden diese bisher extern betreuten Bibliotheken von den Maintainern des Debian KDE Extras Team übernommen. Damit sollten solch lange Wartezeiten der Vergangenheit angehören.

Bald in Debian Testing

Gestern Abend wurde in Debian Sid die neue Version kio-extras 24.12.2 hochgeladen, die beide Bibliotheken in aktualisierter Version bereitstellt und somit die SMB-Unterstützung in Dolphin wiederherstellt. Im Zuge dessen wurde auch die fehlende Unterstützung für MTP wieder hergestellt. In den vergangenen Monaten hatte ich mir mit SMB4K beholfen, um meine beiden Unraid-Server in den Host einzubinden. Das hat aber nicht immer reibungslos funktioniert und führte des Öfteren zu Abstürzen der Anwendung. Ich stand kurz davor, die Zeit zu investieren, um die Shares per NFS einzubinden, dem kam erfreulicherweise der Fix für Dolphin zuvor. Somit erhalten auch die Nutzer von Debian Testing in wenigen Tagen die reparierte Version.

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6 Kommentare

  1. Ich habe mir Anfang des Jahres die Mühe gemacht von SMB Aug NFS umzustellen. Für größere Dateien ist der Transfer schneller, bei kleineren Dateien ist der transfer etwas langsamer. Ob man da irgendwas noch zusätzlich konfigurieren kann, hab ich nicht näher verfolgt.

    Und ja, es ist etws mühsam die fstsb zu konfigurieren, insbesondere, wenn man viele Freigaben hat, aber einmal eingerichtet, kann man die Konfiguration sichern und sehr schnell in andere Systeme einbinden.

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  2. Ich habe mich vor vielen Jahren mit dem dem Thema mal etwas ausführlicher beschäftigt. Vor allem Performance Unterschiede waren im Fokus. Da hatte NFS noch die Nase vorne aber ich denke, dass wird jetzt auch nicht mehr so sein. Hier zu Hause sind die Desktop Rechner zum NAS und untereinander noch per NFS verdrahtet. Vielleicht andere ich das auch mal irgendwann.

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    1. Solange es problemlos läuft, würde ich es lassen. Mein altes QNAP-NAS, das ich vor einem halben Jahr durch das UGREEN DSP 4800+ ersetzt habe, lief acht Jahre per NFS mit mit Einträgen in der fstab, ohne je ein Problem zu haben. Da das Ganze hier mit der neuen Workstation mit 2,5 Gbit angebunden ist, kann ich die Geschwindigkeit zu vorher nicht vergleichen.

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