Der E-Mail-Client Thunderbird erneuert sich nicht nur unter der Haube, auch visuell gibt es einige Veränderungen. Dazu zählt auch ein neues Logo, das jetzt vom Thunderbird Project Manager Ryan Snipes vorgestellt wurde.
Das allseits bekannte alte Thunderbird-Logo wurde in den vergangenen 20 Jahren nur wenig verändert. Mit der Wiederbelebung der Entwicklung des Mail-Clients und der Modernisierung von Funktionalität und Oberfläche sollte ein frisches Logo her, das die Revitalisierung zum Ausdruck bringt.
Interessenvertreter eingebunden
Da neue Logos eine kritische Änderung darstellen und oft genug nach hinten losgehen, hat man mit Jon Hicks den Schöpfer des originalen Logos mit der Überarbeitung betraut. Zudem wurden Interessenvertreter wie unter anderem das Thunderbird Council sowie Vertreter der Mozilla Foundation als Inhaber der Thunderbird-Marke einbezogen, um sicherzustellen, dass die gesetzten Ziele erfüllt werden und das Logo auf Anhieb als Thunderbird erkennbar ist.

Herausgekommen ist ein Pendant zum bekannten Firefox Logo, mit dem die Anwender vermutlich zunächst warm werden müssen. Wie die Akzeptanz des neuen Logos werden wird, muss die Zukunft zeigen.

Was ich am neuen Logo mag:
Es sieht weniger nach einer Taube aus (auch wenn das ja eigentlich passen würde).
Was ich nicht mag, hat tux nix schon auf den Punkt gebracht.
Ich finde das neue Logo missraten.
Beim alten Logo fliegt der Donnervogel und halt einen Brief schützend in seinen Schwingen.
Beim neuen Logo wickelt er sich um den Brief, kommt aber nicht von Fleck und beißt sich dabei fast in die eigenen Schwanzfedern. Da fehlt mir der Aspekt, dass etwas von A nach B befördert wird.
Rein assoziativ sagt mir das neue Logo: Schreib eine Mail und bekomme ein: “Ihre Nachricht konnte nicht versendet werden” zurück.
Damit will ich nicht sagen, dass kein neues Logo gebraucht wird. Rein vom Stil her finde ich die neue Gestaltung frisch und ansprechend.
Da stimme ich dir zu, das alte Logo hatte für mich wesentlich mehr Aussagekraft.
Ich werde es wohl nie verstehen, warum man sogar weltbekannte Logi oder Firmennamen ändern will.
Habe hier ein lokales Beispiel: Laden ist in anderen Stadtteil umgezogen und hat dort unter neuem Namen wiedereröffnet – besser kann man sich vor seinen (Stamm-)Kunden nicht verstecken.
Bin schon dafür, dass man sich als Firma dem Zeitgeist ein wenig anpasst, man soll die Kunden ja da abholen wo sie stehen.
Was mir allerdings immer übel aufstößt: warum muss es immer so abrupt passieren? Kann man Dinge nicht Schritt für Schritt ändern, also immer mal wieder eine kleine Änderung? Dann kommen die alten Säcke noch mit und die jungen fühlen sich auch angesprochen?! Aber das ist nur meine persönliche Meinung, abseits davon finde ich das neue Logo gar nicht soooo übel, orientiet sich wie alles ein wenig am neuen Windowsdesign (oder Appledesign, wer auch immer zuerst diese beigen, dezenten, verwaschenen Farben mit den abgerundeten Ecken erfunden hat?!).
Gruß
Statt einem jetzt unnötigen Rebrand, sollte sich Mozilla auf das konzentrieren was sie mit den 100er-Releases verzapft haben. Ich werde gezwungen einen “Conversation view” zu nutzen, den ich überhaupt nicht mag. Den Button zum Abschalten hat man wohl vergessen einzubauen. Der Bug-Tracker ist voll mit Verschlimmbesserungen meines liebsten Mailclients.
Ich weiss nicht, ob ich das mit dem “Conversation view” richtig verstanden habe. Bei mir sieht bei Thunderbird 102.11 alles wie seit Jahren gewohnt aus. Ich habe unter “Ansicht / Sortieren nach” bei “Nicht Gruppiert” ein Häckchen gesetzt. So werden die Mails einzeln nach Datum sortiert angezeigt.
Mozilla hat doch entwicklungstechnisch mit TB gar nichts mehr zu tun.
Wenn mit “Conversion-View” das Gruppieren von E-Mails in Pfäden gemeint ist, kann ich das bei mir deaktivieren. Einfach in der Nachrichten-Liste, auf den entsprchenden Kopf der Spalte klicken. Anstatt die Sortierreihenfolge zu ändern, wie bei den anderen, deaktiviert das nämlich den Conversations-View für den Ordner.