Das Kodi-Team hat die erste Beta von Kodi 22 mit dem Codenamen »Piers« veröffentlicht. Unter der Haube hat sich laut der Ankündigung seit Kodi 21 einiges getan: Mit an Bord sind jetzt FFmpeg 8.1, Python 3.14 sowie verbesserte HDR-Unterstützung. Zudem fanden größere Änderungen am Linux-Rendering Eingang in die neue Version.
Überarbeitetes Rendering
Letzteres ist für Linux-Nutzer der interessanteste Teil, denn Kodi 22 Beta bringt eine umfassende Überarbeitung des Linux-Renderings für eingebettete Plattformen mit DRM, GBM und GLES (OpenGL für leistungsschwache und mobile Geräte), wobei GLES jetzt Feature-Parität mit GL erreicht. Dazu kommen durchgängige HDR-Unterstützung von der Dekodierung bis zur Ausgabe, 12-Bit-Dekodierung sowie neue Dithering- und Skalierungsoptionen für GLES.
Neuer Medien-Dialog für die Bibliothek
Auch bei der Bibliothek gibt es Neuerungen wie etwa einen neuen Media Details-Dialog, Unterstützung für weitere HDR-Formate sowie eine verbesserte Blu-ray-Erkennung anhand von .nfo-Dateien. Außerdem zeigen die Info-Symbole der Medien jetzt auch an, in welcher Sprache Audiospuren vorliegen. Im Games-Bereich gibt es einen neuen Disc-Manager sowie Autoconnect-Unterstützung für Amiga-Controller.
Ein konkretes Release-Datum für die finale Version gibt es derzeit bisher nicht, aber erfahrungsgemäß dürfte es noch einige Monate dauern, da Kodi meist mehrere Betas benötigt. Wer die erste Beta testen möchte, findet das Image unter Prerelease im Download-Portal.
