Flatpak ist eine beliebte Ergänzung zu traditionellen Paketierungssystemen, aber es ist nicht fehlerfrei. Wer viele Flatpaks installiert und wieder deinstalliert, kennt das Problem: Konfigurationsdateien, Caches und andere Reste bleiben oft auf der Platte zurück, weil Flatpak beim Deinstallieren nicht restlos aufräumt.
Hier setzt Flatsweep an, ein schlankes GTK4-Tool, das solche Datenleichen aufspürt und auf Knopfdruck entfernt. Die Anwendung, die ebenfalls als Flatpak installiert wird, durchsucht das Standard-Installationsverzeichnis von Flatpak, zeigt dir an, wie viel Speicherplatz sich durch verwaiste Dateien zurückgewinnen lässt, und räumt nach einem Klick auf Clean auf.

Beim ersten Start erscheint eine Warnung bezüglich des Standard-Installationsverzeichnisses. Wer Flatpak mit einem benutzerdefinierten Installationspfad betreibt, sollte vorsichtig sein, da das Tool ausschließlich den Standardpfad prüft und dort im Zweifel auch Dateien löscht, die eigentlich bleiben sollten. Die Oberfläche ist mit GTK4 und Libadwaita gebaut und fügt sich damit optisch gut in GNOME ein, lässt sich aber auf jeder Desktop-Umgebung nutzen.
Foto von Neal E. Johnson auf Unsplash

Schlimmer als Flatpak vermüllt Snap die Festplatte. Gibt es da auch so eine Lösung?
Snap & Flatplak vermullen eigentkich gar nichts. Native installierte Pakete sind viel schlimmer. Schon mal Wine installiert?