Roma Laptop

Erster Laptop mit RISC-V CPU verfügbar

Die chinesische Plattform Alibaba listet den weltweit ersten Laptop mit einer RISC-V CPU auf seiner Webseite. Der »Roma« getaufte Laptop wird in der Grundausstattung für 1.499 USD angeboten und kann vorbestellt werden.

Was steckt drin?

Die CPU im Roma-Laptop kommt von Alibaba selbst, heißt T-Head TH1520 und hat vier Kerne, die mit bis zu 2,5 GHz getaktet sind. Mit im Paket sind eine GPU von Imagination Technologies sowie eine NPU mit 4 Tops. Die CPU entstammt der erst im August von Alibaba vorgestellten Chip Development Platform Wujian 600. Roma unterstützt bis zu 16 GByte LPDDR4 RAM und bietet 256 GByte Speicher auf einer SSD. Zusätzlich ist ein Sicherheitschip mit Trusted Execution Environment an Bord.

Anschlüsse

Roma kommt im 14.1-Zoll Formfaktor und bietet ein 1080p Display. Per HDMI kann ein weiterer Monitor betrieben werden. Netzwerkseitig bietet Roma Wi-Fi 5 und Bluetooth 5 sowie einen Ethernet-Anschluss. Weiterhin sind zwei USB3.0 Ports vorhanden, wovon einer per USB-C auch zum Aufladen dient. Die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet. Das Gehäuse ist an der dicksten Stelle 20 mm hoch. Als Betriebssystem wird Alibabas Linux-Distribution OpenAnolis ausgeliefert.

Basis-Version erst in Q3 2023

Der Roma-Laptop kann in Grau oder Schwarz vorbestellt werden. Die ersten 100 Geräte sollen im 4. Quartal 2022, weitere 1.000 im 1. Quartal 2023 ausgeliefert werden. Neben der Basic-Ausführung, die erst in Q3 2023 ausgeliefert wird, werden zusätzlich eine Standard- (Q1 2023, 2.499 USD) und eine Premium-Version (Q4 2022, 4.999 USD) angeboten.
Der Roma-Laptop kann in Grau oder Schwarz vorbestellt werden. Die ersten 100 Geräte sollen im 4. Quartal 2022, weitere 1.000 im 1. Quartal 2023 ausgeliefert werden. Neben der Basic-Ausführung, die erst in Q3 2023 ausgeliefert wird, werden zusätzlich eine Standard- (Q1 2023, 2.499 USD) und eine Premium-Version (Q4 2022, 4.999 USD) angeboten.

Standard- und Premium-Version ändern, wenn ich die in der Rubrik Others etwas unklare Webseite richtig interpretiere, nichts an der Spezifikation des Geräts, sondern beinhalten Beigaben wie unter anderem Kopfhörer und eine Smartwatch. Die Premium-Version bietet zudem eine personalisierte Gravur sowie bis zu drei Jahre Upgrade der CPU. Die Garantie beträgt »mehr als 5 Jahre«, was immer das heißen mag. Es ist gut, dass RISC-V nun auch in den Endverbraucher-Markt einzieht. Hoffentlich gibt es hier bald noch weitere Angebote, die zu sinkenden Preisen beitragen. Das Angebot von Alibaba ist eher an Early Adoptors gerichtet.

Standard- und Premium-Version ändern, wenn ich die in der Rubrik Others etwas unklare Webseite richtig interpretiere, nichts an der Spezifikation des Geräts, sondern beinhalten Beigaben wie unter anderem Kopfhörer und eine Smartwatch. Die Premium-Version bietet zudem eine personalisierte Gravur sowie bis zu drei Jahre Upgrade der CPU. Die Garantie beträgt »mehr als 5 Jahre«, was immer das heißen mag. Es ist gut, dass RISC-V nun auch in den Endverbraucher-Markt einzieht. Hoffentlich gibt es hier bald noch weitere Angebote, die zu sinkenden Preisen beitragen. Das Angebot von Alibaba ist eher an Early Adoptors gerichtet.

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12 Kommentare

  1. ich finde das immer lustig, wie toll diese Notebooks die Leute finden. Kosten von € 1000 bis € 2000,– macht nix, ist so super. Aber wenn sie dann im Laden stehen und ein Notebook soll € 600 kosten, ja dann, dann bricht die grosse Not aus.
    Spreche hier leider aus 30 Jahren Erfahrung.

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    1. Fuer Normalanwender versteh ich das schon, allerdings zb. in meinem Bereich wird ausschliesslich mit Thinkpads gearbeitet.

      Da ist wieder das arm Thinkpad interessant, welches sich im selben preissegment bewegt.
      Muesste man austesten ob arm oder risc.

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  2. Toll wie schnell das jetzt mit der lizenzfreien Architektur voranschreitet. Aber wo wären dann die praktischen Vorteile für den Endverbraucher, vorausgesetzt es würde dann auch noch etwas günstiger angeboten.

    Gibt es schon Angaben über den Stromverbrauch und die anvisierten Akkulaufzeiten?

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    1. P.S.: Wenn man mal den Fall Huawai betrachtet, dann hat die Lizenzfreiheit für einen chinesischen Produzenten einen sehr hohen Eigenwert.
      Hierzulande wird aber wohl die RISC-V Architektur erst so richtig boomen, wenn sich seine stromsparenden Eigenschaften bei den Smartphones bewähren.

      Ich denke mal, dass das erste RISC-V Smartphone auch bald gesichtet werden wird.

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          1. ARM heißt “Advanced RISC Machines”. Natürlich gibt es auch unterschiedliche RISC Befehlssätze und Architekturen, wie z.B. Risc V, aber der M1 basiert auf ARM und gehört deshalb auch eindeutig zu den Risc Machines.

            Ich übersetzte mal meinen eigenen Beitrag, da ich wohl unverständlich war:
            Wenn es gut gemacht wird, dann können auch die Maschinen, die mit einem reduzierten Befehlssatz arbeiten, enormes leisten.

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