TUXEDO InfinityFlex 14

Erstes Linux-Convertible: TUXEDO InfinityFlex 14 Gen 1 vorgestellt

Wie der Name InfinityFlex bereits andeutet, geht es hier um Flexibilität. Es geht um das erste 3-in-1 Linux-Convertible, dass TUXEDO Computers aus Augsburg heute vorstellt. Die Einsatzgebiete dieses Convertibles reichen vom klassischen Notebook mit sehr flexiblen Öffnungswinkeln über die Nutzung als platzsparender Monitor mit Finger- oder Stiftbedienung bis zum Linux-Tablet mit großem Touchscreen.

Drei Einsatzszenarien

Im Notebook-Modus kann mit Tastatur, Touchpad und Touchgesten gearbeitet werden. Das standardmäßig vorinstallierte TUXEDO OS passt sich an die jeweilige Nutzung an. Symbole und Schaltflächen werden für Touch-Nutzung größer dargestellt und mit weiteren Abständen separiert und die physische Tastatur – sobald sinnvoll – durch eine On-Screen-Bildschirmtastatur ersetzt.

Wird das Display um mehr als 300° aufgeklappt, kann das Linux-Convertible gleich in zwei Positionen als Touch-Display für Präsentationen oder zum Ansehen eines Films verwendet werden. Wird der komplette Aufklappwinkel von 360 Grad genutzt, wandelt sich das TUXEDO InfinityFlex 14in ein Linux-Tablet zum gemütlichen Surfen oder Zeichnen. Dabei lässt sich ein separat erwerbbarer Stift (MPP 2.0, 4096 Druckstufen) einsetzen. TUXEDO wird zwei getestete Modelle im Shop anbieten. Befindet sich das Gerät im Display- oder Tablet-Modus, werden Tastatur und Touchpad automatisch deaktiviert.

Spezifikation

Angetrieben wird das InfinityFlex von einer Stromspar-CPU Intel Core i5-1335U mit 10 Kernen und einer TDP von 15 Watt. Ungewöhnlich für ein Convertible ist die Möglichkeit, sowohl RAM als auch SSD aufzurüsten. Für das RAM stehen zwei SO-Dimm-Steckplätze zur Verfügung, die mit bis zu 64 GByte DDR4-3200-RAM bestückt werden können. Für SSDs stehen ebenfalls zwei M.2-Slots bereit, die jeweils NVME-SSDs mit bis zu vier TByte aufnehmen können.

Das als Touchscreen ausgelegte matte 14-Zoll Display bietet eine Auflösung von 1920 × 1200 Bildpunkten und bietet 100% sRGB-Farbraumabdeckung bei einer Helligkeit von 400 Nits. Das Convertible steckt bei einer Grundfläche von 316 × 229 mm in einem Gehäusemix aus Aluminium und Kunststoff und wiegt bei einer Höhe von 2 cm 1,5 kg. Es verfügt über eine weiß beleuchtete Tastatur und ein 135 × 77 mm großes Glas-Touchpad mit integrierten Maustasten.

4G/LTE-Unterstützung

Neben WLAN nimmt das InfinityFlex Verbindung nach draußen über seine 4G/LTE-Unterstützung fast überall über eine SIM-Karte auf. Bei den Anschlüssen stehen vier USB-Ports zur Verfügung. Geladen wird das Gerät über einen der zwei USB-C-Ports. Zusammen mit dem HDMI-2.0-Anschluss lassen sich drei externe Monitore betreiben.

In der Grundausstattung mit 16 GByte RAM und einer 500 GByte SSD sowie standardmäßig vorinstalliertem TUXEDO OS beginnt der Preis für das InfinityFlex 14 bei 1.189 Euro. Bestellungen werden ab sofort im Shop von TUXEDO angenommen, die Auslieferung soll Ende September beginnen.

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40 Kommentare

  1. Ich verstehe ja, dass hier vorwiegend die Produkte des Hauptsponsors vorgestellt werden. Allerdings fallen andere Produkte der Konkurrenz völlig unter den Tisch. Mit Nova Custom und Nitrokey gibt es mittlerweile zwei Distributoren in der EU, die Linux-Laptops (mit Coreboot) vertreiben. Dazu kommen Purism, System76 und StarLabs im angelsächsischen Raum. Da würde ich mir etwas mehr Ausgewogenheit wünschen!

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  2. Sieht mir nach einem Lenovo Chassis aus. Habe so eines circa 2018 mit 360 Scharnier gekauft und nach nichtmal einem halben Jahr hats das Aluminiumblech bei den Scharnieren aufgerissen. Also erstmal Vorsicht bei den Teilen mit Plastik Chassis in der Mitte und Aluminiumabdeckung…
    Mag sein dass die Teile mtlw. robuster sind, glaube ich aber nicht…

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  3. Moin, moin Leute, ich würde mich freuen, wenn der Konsumterror mal ein Ende hätte.
    Mutter Erde, würde es auch ein wenig besser gehen, warum? Es ist ganz einfach zu erklären.
    Die Rohstoffe müssen ja irgendwo herkommen, mit Kinderarbeit oder ohne.
    Genauso muss auch Elektroschrot entsorgt werden, was auch nicht immer Antiquar gemacht wird.
    Und mal ehrlich, wer braucht sowas? Kein Mensch.
    Der Mensch schaut immer nach den Sachen, die er noch nicht hat, übersieht aber, was er schon hat.
    Und noch was, der Klimawandel hat auch was mit dem Konsumterror zu tun.
    In diesem Sinne wünsche ich euch ein erholsames Wochenende.🐶 Wuff

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    1. Das sind Geräte zum Arbeiten – also keine Konsumgüter. Von einem Investitionsterror kann man in Deutschland – wo die Abschreibungen schon seit Jahren höher sind als die Investitionen – nun wirklich nicht sprechen. (auch wegen der nihilistischen Grundstimmung – wie im Kommentar angeklungen – hat hier niemand mehr Bock)

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    2. Hier von “Konsumterror” zu reden halte ich für deplaziert.
      Ich empfehle bei solchen vorhaltenden Bevormundungen bei einem selbst anzufangen aber daran scheitert es bei allen Klimaapologeten. Das Thema darf gerne mal prosaisch selbst recherchiert werden wie schlüssig es tatsächlich ist und wer hier profitiert.

      Ich finde die Nachrichten hier sehr gut ausgewählt, und ja dazu gehören m. M. auch Neuigkeiten über eben solche Produkte.

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  4. Freue mich, dass man wieder mal an die “Linux-Unterwegs-Arbeiter” denkt. Klingt nach einer wirklich brauchbaren Unterwegs-Schreib- und -Präsentationsmaschine. Schade nur, dass man sich das kaum leisten kann. So werde ich wohl noch eine Weile bei meinem Lenovo ideapad D330-10IGM bleiben müssen. Geniale Akkulaufzeit, aber leider kein Linux (außer dem Not-WSL).

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    1. Für einen “Linux- Unterwegs- Arbeiter” ist das ein Investitionsgut. Der “krumme” Preis von EUR 1.189 sieht aus wie B2C – also brutto. Da hast Du das Teil nach Vorsteuerabzug schon für EUR 999,99. Das sieht auch noch wie ein “geringwertiges Wirtschaftsgut” aus was du gleich abschreiben aber sicher viele Jahre produktiv nutzen kannst. Da sind wir schon bei etwa EUR 600 nettonetto was unter einem üblichen Freiberufler-Tagessatz liegt. Für meine ersten selbst angeschafften Computer mußte ich richtig lange ackern.

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  5. Ist denn schon Weihnachten 🎅🏼🎄.
    Das erste 3-in-1 Linux-Convertible ist auf jeden Fall eine Bereicherung.

    @Christopher X
    Von mir gibt es keine faulen (Oster-) Eier wenn du CoreBoot anmahnst.
    Auch denke ich, dass sich für Tuxedo der Einsatz lohnen könnte. Interessenten gibt es jedenfalls genug.

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  6. Ich will ja nicht unfair sein und ich weiß was Ferdinand sagen wird. Trotzdem kommt mir das so vor, als ob Tuxedo immer wieder neue Modelle raus hauen, was ja auch richtig ist, aber Themen wie CoreBoot eiern vor sich her. Nun könnt ihr mich gerne mit faulen Eiern beschmeißen😁.

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    1. Es ist halt so, dass vermutlich ein Großteil der Kunden von Tuxedo nicht mal wissen, was Coreboot ist. Der Kunde ist König und bestimmt die Prioritäten. Zudem bringen neue Modelle Geld, während Entwicklungen wie Coreboot vermutlich viel Geld kosten.

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      1. Verstehe ich alles und auch Tuxedo muss wirtschaften. Allerdings haben sie eine Sonderstellung die sie auch beanspruchen, dieser aber mMn nicht wirklich gerecht werden …und ja, die Anzahl Nutzer die wegen CoreBoot ein Tuxedo kaufen würden, wiegen die Entwicklungskosten dafür nicht auf. Ich glaube das sind Entwicklungen die du nur auf Basis von Begeisterung entwickeln kannst und musst die mit einer Mischkalkulation abdecken. Dafür ist Tuxedo aber einfach nicht groß genug. Bestes Beispiel ist Jolla. Vielleicht hätten sie das besser nicht angefangen. Hat ja keiner erwartet/gefordert. Aber einmal angefangen und nicht erfüllt, ist die Enttäuschung halt groß.

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        1. Christopher X, ich denke, dass hat mit Grösse nicht zwingend was zu tun, sondern mit Wertevorstellungen und eventuell Marktlücken abdecken. Schau dir mal Star Labs an: https://ch.starlabs.systems/#.

          Ansonsten bin ich ob der Kritik an Tuxedo einverstanden. Tuxedo hat sich in den letzten Jahren gut eingebracht und laut Newsletter gut entwickelt, doch die ganzen Geschichten um Coreboot oder auch andere wie Offenheit zu anderen Distri bei Kundenanfragen, wurden aussen vor gelassen (man muss einem nicht unter die Nase reiben, dass man die CPU-Paste selber wechseln soll, nur weil man Arch-Nutzer ist -> O_o???).

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          1. Also, wir stellen uns ja gerne sachlicher Kritik und versuchen zu erklären, warum die funktionieren – oder eben manchmal nicht.

            Was ich an deinem Kommentar etwas schade finde, ist dieses tendenziöse Geraune.

            die ganzen Geschichten um Coreboot

            Wir haben mehrfach bestätigt, dass wir an Coreboot arbeiten. Belegt ist das durch Code der Upstream ging und ein vollständig portiertes Modell. Nicht mehr und nicht weniger. Dass wir uns da mehr gewünscht hätten und gerne schon mehr ermöglicht hätten, dürfte auf der Hand liegen. Dass Coreboot ein Nischenthema ist, aber eben auch.

            Letztendlich bemühen wir uns, mit großem finanziellen Aufwand, die Lücke zwischen klassischem Endnutzer und freiem Betriebssystem zu schließen. Also das auszuräumen, was seit Jahrzehnten als einer der Hauptgründe für den Nicht-Erfolg von Linux auf dem Desktop angeführt wird.

            Offenheit zu anderen Distri bei Kundenanfragen

            Wir unterstützen alle gängigen Distributionen mit den jeweiligen Besonderheiten und ggf. Einschränkungen dadurch, dass wir alle unseren Entwicklungen Open Source machen. Dass unser technischer Kundenservice – der nebenbei auf Lebenszeit kostenlos ist! – nicht jede Distribution kennen und supporten kann, verstehen die allermeisten Kunden. Vor allem, weil die Kollegen ja versuchen auch abseits der vorinstallierten Systeme so gut es geht zu helfen.

            Hier jetzt aber so zu tun, als würden andere Distributionen abblocken ist relativ unfair.

            man muss einem nicht unter die Nase reiben, dass man die CPU-Paste selber wechseln soll, nur weil man Arch-Nutzer ist -> O_o???

            Magst du das konkretisieren? Ich verstehe nicht so recht, was du damit meinst und habe aber den Verdacht, dass hier ein Missverständnis vorliegt.

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            1. Nochmal um auf das Thema Coreboot zu kommen.

              Tuxedo macht einen sehr guten Job und birgt die Sache auch gut voran. Dies sollte außer Zweifel stehen und das neue Convertible ist der beste Beweis dafür. An einem solchen Gerät hat es tatsächlich gefehlt und es ist ein Fortschritt wenn der Linuxnutzer jetzt auch auf diese Geräteklasse vollen Zugriff erhält. Danke dafür!

              Was meinen Informationsstand angeht hat Tuxedo schon ab 2019 einiges in Richtung Corboot unternommen und da wurde das auch nicht als Nebenthema abgetan. Siehe:
              https://www.tuxedocomputers.com/en/Infos/News/TUXEDO-Computers-stands-for-Free-Software-and-Security-.tuxedo
              https://www.tuxedocomputers.com/en/Infos/News/TUXEDO-Computers-stands-for-Free-Software-and-Security-.tuxedo
              Danach kam Corona und sorgte für den Zusammenbruch von Lieferketten und auch mein Informationsstand was Tuxedo und Corboot anbelangt ist auch auf diesem Stand stehengeblieben.

              Ich hätte jetzt gerne konkret gewusst ob Tuxedo in der Sache aktuell noch aktiv ist und welches Modell vollständig portiert wurde.

              Interessant wäre aber auch zu wissen, ob das Ausschalten der Intel-ME im UEFI bei allen Intell-Modellen von Tuxedo Standard ist oder ob es hier eine Auswahl an Modellen gibt. Ich habe diesbezüglich spontan keine Info auf der Tuxedo Seite entdeckt. Danke schon mal für eine Antwort.

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            2. Also, wir stellen uns ja gerne sachlicher Kritik und versuchen zu erklären, warum die funktionieren – oder eben manchmal nicht.

              Ersteres scheint primär für News-Seiten wie diese zu gelten, die von euch (mit-)finanziert werden, letzteres spannenderweise für euren eigenen Subreddit.

              In letzterem lese sich seit inzwischen mehr als einem Jahr (seit ich mit dem Gedanken gespielt habe, mir ein Tuxedo zu kaufen) mit – passiv, da ich nicht gewillt bin, mir bei einer solchen Datenkrake einen Account zu erstellen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass euer Auftreten dort mich weitestgehend davon überzeugt hat, keine Hardware für einen vierstelligen Betrag bei euch zu kaufen.

              Das ist primär dem Eindruck geschuldet, dass auf für euch unangenehme Rück- bzw. Anfragen regelmäßig keine Reaktionen erfolgen: z.B. die Frage, auf welchen zugekauften Barebones ein bestimmtes Modell basiert, wieso ihr als einziger, mir bekannter Hardware-Hersteller eure Treiber- und Firmware-Downloads (letztere häufig ohne Changelog!) hinter einem Account versteckt oder wieso es bei einigen Modellen bis heute so ist, dass man, wenn man angepriesene Features nutzt (USB C-Charging, HDMI 2.1- bzw. 4k 60hz-Ausgang an den Pulse-Notebooks) man dadurch Probleme hat, die beim Kauf nirgends dokumentiert waren (stark verringerte Leistung, Bildaussetzer). Und das sind nur die Beispiele, die mir spontan einfallen.

              Auch die Tatsache, dass auf wiederholte Kritik aus dem Reddit anscheinend bei der Entwicklung neuer Modelle keine Rücksicht genommen wird, obwohl sich bei manchen Themen (mangelhafte Qualität der eingebauten Lautsprecher und der Webcam) anscheinend der Großteil der Kommentatoren einig sind, macht mich stutzig.

              Die Auslieferung von neuen Modellen, bevor die eigene Software (Tuxedo Control Center) an diese angepasst wurde (Pulse 14 Gen3?4?, Sirius, evtl. weitere) halte ich zu guter letzt schlicht für unprofessionell – von der Auslieferung in einem Stadium, in dem selbst Teile der Hardware (3. Lautsprecher im Sirius) nicht funktionieren mal ganz zu schweigen.

              (Disclaimer: Nichts von dem hier aufgeführten habe ich selbst erlebt, sondern von verschiedenen Tuxedo-Kunden im /r/tuxedocomputers-Subreddit gelesen.)

              Als ihr das Sirius herausgebracht habt, war ich anfangs echt angetan von der Idee eines AMD-only Workstation-Replacements. Je mehr ich jedoch von Besitzern dieses Gerätes darüber lese, desto mehr freue ich mich über meine Entscheidung, keines erworben zu haben.

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              1. Und – erwartungsgemäß – kommt auch hier keine Reaktion auf die (aus dem tuxedocomputers-Subreddit) gesammelte Kritik. Schade drum.

                Dann muss ich mich wohl doch mit Framework beschäftigen und hoffen, dass der höhere Preis auch mit einem besseren Support einhergeht.

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            3. tendenziöse Geraune

              Nun, sachlich ist dieser Begriff auch nicht. Doch lassen wir den Kinderkram.

              To focus only on Coreboot does not do justice to our comprehensive offering here.

              Quelle: https://www.tuxedocomputers.com/en/Infos/Help-Support/Frequently-asked-questions/Coreboot-on-TUXEDO-Computers-devices.tuxedo

              MAn tönt das nicht danach, dass Coreboot bei Euch eine wichtige Rolle einnimmt. Vor allem, weil danach Tuxedo OS et al. aufgelistet wird, was sicherlich die meisten Ressourcen verschlungen hat.

              Schliesslich bestätigst du es selber auch in deinem Kommentar:

              Dass Coreboot ein Nischenthema ist, aber eben auch.

              Next:

              der nebenbei auf Lebenszeit kostenlos ist!

              Was soll das?

              Magst du das konkretisieren?

              Kurz: Lange her und genaue Details schwierig. Grob: Euer Laptop von 2013, Reihe DC. Anruf Kundenservice ca. 2017/2018. Erkläre Problem und dass Laptop in der Produktion eingesetzt wird. Gebe auf Nachfrage Rechnungs- bzw. Kundennummer durch. Werde auf Tuxedo Control Center (TCC) angesprochen. TCC neben thermald bereits installiert, doch keine Besserung (hier erwähnte ich soweit ich mich erinnere die Nutzung von ArchLinux (AL) seit Beginn des Kaufs). Verdacht: Kühlpaste (was ich zu Beginn anmerkte). Diskussion zwischen Versand oder nicht. Und dann voila, die Aussage, ich kann doch selber die neue Paste aufbringen, wenn ich AL nutze. Fand ich einfach nicht toll, weil es nix mit AL zu tun hat, sondern ein Hardware-Problem ist. Vielleicht hatte euer Mitarbeiter einen schlechten Tag damals oder mag AL nicht. Anyway, ist nur einmal passiert.

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            4. > und ein vollständig portiertes Modell. Nicht mehr und nicht weniger.

              Welches denn? Meinst Du dieses: https://docs.dasharo.com/variants/tuxedo_ibs15/releases/ ?

              Was ist denn mit den anderen die Ihr angekündigt habt: https://www.reddit.com/r/tuxedocomputers/comments/sbhnee/corebootlibreboot_yet/ ?

              Es wäre zumindest mal fair zu sagen, dass wer Coreboot möchte doch bitte wo anders seinen Laptop kaufen sollte. Bisher kommt da eben nur hinhaltetaktik garniert mit “Abboniert unseren Newsletter für die schnellsten Infos”.

              Nach einem Monat Linux 6.10 habt ihr eure Treiber auch noch nicht geupdatet. Gibt es da eine Roadmap?

              https://gitlab.com/tuxedocomputers/development/packages/tuxedo-drivers/-/issues/182

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          2. Forderst du mehr ADFSU+ Offenheit ein?
            (Steht für Arch, Debian, Fedora, Suse, Ubuntu, plus)

            Das ist doch in dem Fall völliger Quatsch. Ein Hersteller braucht exakt 1. Referenzinstallation (in Worten eine) um einen guten Service machen zu können. Ich kann mir das Gespräch bildhaft vorstellen. (Ich übertreibe mal damit es auch klar wird) Anrufer: “Mein Rechner wird heiß”. Antwort:”Können sie kurz mal TuxedoOS laufen lassen damit wir eine Referenz haben.” Anrufer:”Ich habe Arch Linux laufen und ich lass mich von ihnen nicht diskriminieren”.

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            1. Forderst du mehr ADFSU+ Offenheit ein?

              Wo liest du das in meinem Kommentar?

              Ein Hersteller braucht exakt 1.

              Nein, eigentlich keinen.

              Ich kann mir das Gespräch bildhaft vorstellen.

              Man kann sich vieles vorstellen, wenn man ausreichend Phantasie hat, nur entspricht es selten der Wahrheit, ausser seiner eigenen.

              Anrufer: “Mein Rechner wird heiß”.

              Quatsch.

              Antwort:”Können sie kurz mal TuxedoOS laufen lassen damit wir eine Referenz haben.”

              Quatsch.

              Anrufer:”Ich habe Arch Linux laufen und ich lass mich von ihnen nicht diskriminieren”.

              Blödsinn. Ich bin nicht du.

              Versuch es noch einmal!

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              1. Ich versuche nix und das werde ich auch weiterhin nicht tun. Auch will ich dir nicht zu nahe treten und will das Servicetelefonat auch nicht wörtlich wiedergegeben haben. Wer jetzt konkret Schuld daran war, dass man aneinander vorbeigeredet hat ist mir auch egal. Meistens sind dann beide Seiten daran Schuld, wenn man sich missversteht.
                Ich habe gesagt ich übertreibe, deshalb musst du dich dann auch nicht an jedem meiner Worte einzeln aufhängen. Aber klar sollte sein, dass man zum Support aus der Ferne auch ein Referenzsystem braucht, sonst kann es bei den vielen Möglichkeiten die Linux bietet einfach nur schief gehen.

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                1. Wer jetzt konkret Schuld daran war, dass man aneinander vorbeigeredet hat ist mir auch egal.

                  Warum schreibst du dann so einen Quatsch? Es gibt andere Dinge, wo man seine Energie sinnvoller “vergeuden” kann.

                  Ich habe gesagt ich übertreibe

                  Wozu? Was ist der Sinn zu Übertreiben? Du provozierst damit unnötig und lenkst vom Thema ab.

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                  1. Oje du willst es wirklich wissen.
                    “Wozu?”
                    Das wird jetzt leider lang, aber vertausche hinterher bitte nicht wer gefragt hat und nicht locker lassen konnte:

                    1. Ich hab nicht provoziert, ich habe eher humorvoll schlichten wollen, aber du kapierst es leider nicht.
                    2. Du willst auch noch entscheiden was hier Thema ist und was nicht. Das entscheiden wir hier aber beide nicht, wir sind hier zu Gast.
                    3. Meine Motivation, dich zu kommentieren war, dass wir freundlicher Weise eine offene und ehrliche Antwort von Tuxedo betr. Corboot und den aktuellen Stand der Dinge bekommen und das klappt nicht wenn gleichzeitig Beleidigtsein im Raum steht.
                    4. Wäre ich Leiter der Serviceabteilung hätte ich mir bei so einem Vorfall immer den Servicemitarbeiter zur Brust genommen und ihn kommunikativ geschult. Schnippische Antworten haben im Service nichts zu suchen egal in welcher Stimmung gerade der Kunde ist.
                    5. An deiner Stelle wäre ich jedoch dem Service entgegen gekommen, hätte vorab TuxedoOS aufgespielt die Lüfterfrequenz, Temperatur und Prozessorlast durchgegeben. Arch Linux hätte ich gar nicht erwähnt und es geht den Service auch überhaupt nichts an was du für dich verwendest. Wahrscheinlich hast du sogar Recht damit, dass du alles richtig eingerichtet hattest, aber versetze dich mal in den Service. Wie soll der das denn am Telefon nachvollziehen können? Mit laufendem TuxedoOS wäre der Service nicht drum herum gekommen sich gescheitere Gedanken dazu zu machen.
                    6. Ich bin recht oft im Arch Linux Forum unterwegs und beantworte dort Fragen. Das Forum ist inzwischen super freundlich geworden und klärt auch fast jede Frage. Mit Arch auf dem Rechner wärest du dort willkommen gewesen. Fragen z.B. zu Ubuntu lehnen wir dort ab, ich hoffe du akzeptierst mittlerweile auch die Gründe. Es sind die gleichen Gründe weshalb Tuxedo nicht mit jedem OS Service betreiben kann. Allein ein anderer kernel kann schon die Ursache für so ein Problem sein, wie du es hattest. Was auf dem Forum gar nicht läuft ist, wenn jemand schnippisch wird und das Spiel herumdreht, wer von wem etwas zu fordern hat. Und weil ich den Eindruck habe, dass du dich selbst nur wenig humorvoll hinterfragen kannst und schnell persönlich beleidigt reagierst und keine Ruhe geben kannst bis du alleine Recht behalten kannst, weiß ich jetzt auch nicht ob es im Arch Linux Forum ganz anders verlaufen wäre wie bei Tuxedo. Aber probier es das nächste mal einfach aus wenn du TuxedoOS nicht magst und Unterstützung benötigst. Wer freundlich fragt bekommt auch immer eine freundliche Antwort.

                    So, das war jetzt viel zu viel, aber wer weiß, vielleicht hilft es dir eventuell weiter. Und erinnere dich bitte, du hattest gefragt. “Wozu?” ich dich kommentiert hatte. Das ist lediglich meine subjektive persönliche Antwort auf deine Frage und mehr werde ich jetzt auch nicht dazu mehr sagen können.

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      2. @Ferdinand

        “…vermutlich ein Großteil der Kunden von Tuxedo nicht mal wissen, was Coreboot ist”

        Es mag stimmen, dass ein Großteil der Kundschaft es nicht weiß. Das sollte aber für Tuxedo kein Grund sein es nicht besser zu wissen. Viele Kunden wissen auch nicht so richtig was ein Transistor ist, aber genau dafür gibt es die Hersteller. Es gibt gute Gründe dafür Linux zu nutzen und die selben Gründe sprechen eindeutig dafür auf CoreBoot zu setzen. Ein riesiger UEFI Blob der darüber regiert was die Maschine tut und wer (Fern-) Zugriff erhält. Das ist für jeden der Gründe hat Linux zu nutzten langfristig nicht akzeptabel.

        Und auch bei der professionellen Kundschaft spielt das Thema Sicherheit eine zunehmend größer werdende Rolle. Aber ohne entsprechenden Anbieter gibt es dann im deutschsprachigen Raum auch kein Marktsegment dafür. Firmenkunden benötigen fertige Produkte und einen professionellen Service dahinter, am besten in der Landessprache. Dafür legen sie beim Kaufpreis gerne auch drauf, weil sie sonst recht teure fachlich versierte Mitbarteiter einstellen müssten.

        Tuxedo hat schon sehr viel verändert und hat sich im deutschsprachigen Raum einen Markt für Rechner die mit Linux ausgeliefert werden geschaffen. Das ist hoch anzurechnen. Aber es ist kein Grund dabei stehen zu bleiben. Andere Hersteller machen es vor und setzten zunehmend auf CoreBoot und die arbeiten auch nicht umsonst.

        Ich plädiere an dieser Stelle (ich hoffe Tuxedo ließt mit, deshalb schreibe ich das ja) für ein einziges mit CoreBoot fertig ausgestattetes Modell, ausgerichtet auf Firmenkunden. Danach kann man weiter sehen. Einen Markt kann es aber immer erst dann geben wenn für die Kundschaft entsprechende Produkte greifbar werden.

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          1. Meine ThinkPads sind noch eine Runde älter, laufen alle ausschließlich mit BIOS und halten auch noch die Weile durch bis Tuxedo dann ein Gerät mit Coreboot ausliefert. Ich bin da recht zuversichtlich 🧐 und geduldig. 😇

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    2. Tuxedo ist ein kleiner Anbieter, der White- Label Hardware nach seinen Spezifikationen fertigen läßt. Die Fertigungsdichte ist nicht groß. Mit wenig Aufwand bewegen sie sehr viel. Die Margen sind auch nicht so üppig. Funktionieren müssen die Geräte auch noch – so eine Unverschämtheit 🙂 Eingebaut werden kann nur das was auch den Anforderungen entspricht. Alles ist Open Source. Wenn Du willst, daß es voran geht, schließ Dich dem Core Boot Team an, flashe einen alten Compute,fang an zu testen, melde Bugs und werde vielleicht, wenn das klappt Entwickler. Oder wenn nicht, dann sponsore das Projekt.

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      1. Tuxedo ist ein kleiner Anbieter, der White- Label Hardware nach seinen Spezifikationen fertigen läßt. Die Fertigungsdichte ist nicht groß. Mit wenig Aufwand bewegen sie sehr viel. Die Margen sind auch nicht so üppig. Funktionieren müssen die Geräte auch noch

        Schau StarLabs, System76, Nitrokey, et al. Gilt das gleiche, doch die meckern auch nicht rum.
        Addendum: Jetzt kannst du mit dem Blabla-Satz kommen: “Ja, dann kauf doch bei denen ein!!” Gääähn.

        – so eine Unverschämtheit 🙂

        Kein Problem, wenn du keine Ansprüche hast. Deine Sache.

        Eingebaut werden kann nur das was auch den Anforderungen entspricht. Alles ist Open Source.

        Sprichst du von American Megatrends, welche bei Tuxedo Laptops zu finden sind? Wow, mega open source, sach ich dir dat.

        Wenn Du willst, daß es voran geht, schließ Dich dem Core Boot Team an, flashe einen alten Compute,fang an zu testen, melde Bugs und werde vielleicht, wenn das klappt Entwickler.

        Wenn man Zeit, Kompetenz und die Motivation hat, natürlich. Wenn man hobbymässig nebenbei ein Laptop zum Experimentieren hat, klar, kann man auch. Doch stell dir vor, nicht alle haben die Zeit, Kompetenz, Motivation oder ein zweites, drittes Laptop nebenbei zum Experimentieren und wären trotzdem glücklich Coreboot zu nutzen oder dass das Projekt vorankommt, weil sie die Idee von Open Software und Hardware gut finden. Wer weiss, vielleicht ist Christoper X in der Medizin tätig und man ist froh, dass er seinen Job dort gut macht (und du auch, wenn du unter seinem Messer landest), statt sich über Coreboot Gedanken zu machen, während er an dir rumschnibbelt.

        Oder wenn nicht, dann sponsore das Projekt.

        Ich denke, die haben keine finanziellen Probleme, sondern eher ein Problem mit “Open Hardware”.

        Main contributors include LANL, SiS, AMD, Coresystems and Linux Networx, Inc, as well as motherboard vendors MSI, Gigabyte and Tyan, which offer coreboot alongside their standard BIOS or provide specifications of the hardware interfaces for some of their motherboards. Google partly sponsors the coreboot project.[7]CME Group, a cluster of futures exchanges, began supporting the coreboot project in 2009. [Wiki]

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  7. Ich dachte kurz, Tuxedo stellt ein Convertable 2in1 im Stil von einem Surface vor. Das wäre echt cool und würde perfekt für mich passen.
    Dieser Geräteklasse kann ich für mich persönlich nicht viel abgewinnen. Trotzdem schön, dass es mehr Vielfalt an nativer Linux-Hardware gibt.

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