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Explicit Sync für Wlroots Compositor-Framework

Explicit Sync hat in den vergangenen zwei Monaten viel Aufmerksamkeit erfahren, verbinden Nutzer von Nvidia-Karten unter Wayland damit doch ein besseres Erlebnis. Explicit Sync soll dafür sorgen, dass Display-Flackern, fallen gelassene Frames oder Artefakte bis hin zu Freezes und Abstürzen in Spielen der Vergangenheit angehören.

Die Technik wurde zunächst in das Wayland-Protokoll integriert und von KDE Plasma 6.1 übernommen. Nvidia integrierte Explicit Sync in den Treiber mit der Versionsnummer 555. Es folgten Xwayland, PipeWire und andere Anwendungen, wo Explicit Sync im Zusammenspiel mit Nvidia-Karten verwendet wird.

Viele Projekte nutzen Wlroots

Jetzt hat das Compositor-Framework Wlroots einen seit Mai bestehenden Merge Request umgesetzt und die neue Technik integriert. Damit ist Explicit Sync in vielen Compositoren verfügbar, die die Wlroots-Bibliothek benutzen. Dazu gehören unter anderen auch Wayfare, KWinFT sowie Sway, die Wayland-Version des Fenstermanagers i3. Erst am Vortag war in Sway das Wayland Tearing Control Protokoll tearing-control-v1 eingebunden worden. Sway-Anwender mit Nvidia-Karten warten also gespannt auf die nächste Sway-Version, die bestimmt nicht lange auf sich warten lässt.

Für Wlroots stehen zeitnah weitere Schmankerl wie verbesserte Multi-GPU-Unterstützung und Ausweitung des Supports für Vulkan-Renderer auf dem Zettel.

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