Auf die erste Beta zu KDE Plasma 6.7 von vor zwei Wochen folgt jetzt Beta 2. Neben der Beseitigung gemeldeter Fehler aus der ersten Beta bringt Beta 2 weitere Änderungen.
Kleine Verbesserungen
So wird Gwenview anstelle von GIMP zum Standard für die Anzeige von SVGs. Der integrierte Remote-Desktop-Server KRdp bietet mit Plasma 6.7 eine bessere Leistung und geringere Latenzzeiten. Zudem erhält er Unterstützung für progressive Encoding, was für eine bandbreiteneffizientere Bereitstellung des Remote-Desktops sorgt. Als kleines optisches Gimmick gleiten Benachrichtigungen künftig von außerhalb des Bildschirms herein, anstatt einfach eingeblendet zu werden. Zudem kann festgelegt werden, wodurch die virtuelle Tastatur von Plasma auf dem Bildschirm getriggert wird.
Test des Union-Designsystems
Ein wichtiges Anliegen der Entwickler ist weiterhin der möglichst weitverbreitete Test des neuen Union-Designsystems. Union ist KDEs neuer Ansatz für ein vereinheitlichtes Theming- und Styling-System, das die bisher getrennten Styling-Wege für QtQuick, QtWidgets und weitere Oberflächen langfristig zusammenführen soll. Es wird als neue Style-Engine beschrieben, die auf CSS als Eingabeformat setzt und daraus konsistente Themes für verschiedene KDE-Technologien erzeugen kann.
Um den Zugang in Beta 2 zu vereinfachen, lässt sich die technische Vorschau auf Union jetzt über die Systemeinstellungen unter Farben und Designs → Anwendungsstil aktivieren. Anwendungen, die Union verwenden sollen, müssen danach neu gestartet werden. Alle Änderungen zu Plasma 6.7 sind im Changelog zusammengefasst. Die stabile Veröffentlichung für Plasma 6.7 wird für den 16. Juni erwartet.

Ich hoffe so sehr, dass KDE in Union die Ausgabe für GTK und libAdwaita integriert, damit diese Apps wenigstens etwas akzeptabler aussehen. 🙃
GNOME: “Stop theming my apps.” 👎
KDE: “Theme me harder!” 👍
Danke für die Nachricht. 🙃