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Ladybird Browser passt Entwicklungskonzept an

Nachdem die Entwickler des mit Spannung erwarteten Browsers Ladybird im Februar beschlossen hatten, die Browser-Engine in Rust umzuschreiben, erfolgte jetzt im Vorfeld einer ersten Alpha-Version eine weitere Anpassung des Entwicklungskonzepts. Ab sofort werden keine öffentlichen Pull Requests mehr akzeptiert. Code-Änderungen am Ladybird-Projekt dürfen künftig nur noch von Projektmaintainern eingebracht werden, wie Projektleiter Andreas Kling in einem Blogpost bekannt gab.

KI-Tools als Auslöser

Er begründet den Schritt mit dem bevorstehenden Alpha-Release und dem Einsatz von KI-Tools: Ein umfangreicher Patch habe früher erheblichen Aufwand bedeutet und sei damit ein verlässliches Indiz für gute Absichten gewesen, aber diese Annahme gelte nicht mehr. Für einen Browser, der unsicheren Input aus dem gesamten Internet verarbeite, sei eine einzige gut getarnte Sicherheitslücke genug, um Schaden anzurichten.

Code nur noch von offiziellen Entwicklern

Alle aktuell offenen Pull Requests werden geschlossen. Einen alternativen Einreichungsweg, etwa per Issue, E-Mail oder Fork, wird es nicht geben. Der Quellcode bleibt weiterhin unter einer Open-Source-Lizenz öffentlich zugänglich. Willkommen sind nach wie vor Fehlerberichte, Webseiten-Tests, Standards-Diskussionen und Sicherheitsmeldungen.

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