Mission Center ist ein moderner, optisch ansprechender Systemmonitor für Linux. Die Software nutzt das GTK4-Framework sowie libadwaita und wurde in den Programmiersprachen Rust und C geschrieben. Das Update auf Mission Center 1.2.0 bringt Batterie-, Partitions- und Leistungsaufnahme-Anzeigen in die Anwendung. Wir haben Mission Center im vergangenen November bereits vorgestellt.
Mehr Infos zu Akku, Disc, CPU und GPU
Die neue Version des beliebten Systemmonitors bringt eine eigene Anzeige im Performance-Tab mit, die auch für Peripheriegeräte Akkuinformationen anzeigen kann, sofern das System diese ausliest. Die Disc-Ansicht zeigt nun zusätzlich Details zu einzelnen Partitionen inklusive freiem und belegtem Speicherplatz. Auf der CPU-Seite lässt sich der untere Graph wahlweise auf Temperatur, Leistungsaufnahme oder Taktfrequenz umschalten, bei der GPU-Seite kommen Encode/Decode-Auslastung, Power Draw, Takt und Temperatur hinzu, je nachdem, was Grafikkarte und Treiber hergeben.
Für Funktionen wie CPU-Leistungsaufnahme, Netzwerknutzung pro Prozess oder Lüfterwerte fragt die App künftig beim ersten Start, ob ein Setup-Skript ausgeführt werden darf. Das Skript lässt sich vorher einsehen. Wer ablehnt, verzichtet damit auf die entsprechenden Werte.

Flüssigere Animationen
Auch unter der Haube hat sich einiges getan: Das Grafik-Backend wurde überarbeitet und sorgt für flüssigere Animationen, beim Start auf langsameren Systemen blendet die App kurz Platzhalter-Diagramme ein. Die Speicher-Seite zeigt jetzt zRAM/zswap-Kompressionsdaten. Das AppImage für Mission Center ist deutlich kleiner geworden und kommt ohne FUSE aus.
Dazu kommen neue Tastenkürzel sowie zahlreiche Bugfixes, etwa bei der CPU-Temperaturanzeige auf dem Steam Deck und bei unscharfen App-Icons auf HiDPi-Displays. Die Release Notes bieten einen detaillierten Überblick über alle Neuerungen.
