Pilet 5 und 7

Modularer Mini-Computer Pilet auf Kickstarter

Auf Kickstarter wird derzeit seit gestern ein modularer Open-Source-Mini-Computer finanziert, der in zwei Varianten angeboten wird. Ich sollte wohl besser schreiben »wurde finanziert«, denn die angestrebten 13.493 Euro waren nach fünf Minuten bereits zugesagt, derzeit sind fast 300.000 Euro erreicht.

Der Wirbel dreht sich um die beiden modularen Mini-Computer der Firma soulcircuit, die auf die Namen Pilet 5 und Pilet 7 hören. Beide werden vom aktuellen Raspberry Pi angetrieben und sollen bis zu sieben Stunden mit einer Batterieladung auskommen. Die Hauptunterschiede liegen in der Bildschirmgröße und dem Gesamtformfaktor.

Pilet 5

Pilet 5 ist die kompakte Konsolenvariante mit 5-Zoll-Touchscreen und einer mit dem Daumen bedienbaren Tastatur. Das Gerät verfügt über einen Trackball und einen IPS-Touchscreen. Darüber hinaus bietet Pilet 5 ein Scrollrad, einen Navigationsschalter, der gleichzeitig als einfacher Joystick dient, sowie A-, B-, X-, Y-Tasten zum Spielen. Derzeit sind als Ergänzung ein NVMe-Modul und ein LTE-Modul geplant.

Pilet 7

Pilet 7 ist die größere Tablet-Variante mit einem 7-Zoll-Touchscreen. Er hat die gleiche interne Struktur wie Pilet 5 und läuft standardmäßig mit KDE Plasma. Pilet 7 soll ebenfalls andockbare Module erhalten. Angedacht sind Tastatur, Gamepad oder ein Deck. Das Ziel ist es, den modularen Mechanismus vollständig 3D-druckbar zu machen, sodass Benutzer ihre eigenen Module erstellen und anpassen können, um sie nahtlos an Pilet 7 anzuschließen.

Open-Source-Design

Das Konzept sieht vor, die gesamte Hardware und Software nach der Veröffentlichung vollständig Open Source zu machen. Die Hardware wird unter CERN-OHL-S lizenziert, während die Software unter GPL veröffentlicht wird. Für die Hardware werden neben den ursprünglichen KiCad-PCB-Designdateien auch vollständige Schaltpläne zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden auch CAD- und STEP-Dateien für alle Komponenten verfügbar sein.

Die gesamte Software wird unter der GPL und anderen relevanten Open-Source-Lizenzen stehen. Das schließt auch alles von der Low-Level-Firmware für Mikrocontroller bis zu High-Level-Anwendungen wie dem Batterieüberwachungstool ein. Der Quellcode wird freigegeben, sobald die ersten Einheiten von Pilet ausgeliefert werden.

Das Pilet 5 kostet während der Kickstarter-Kampagne 205 Euro, während Pilet 7 das Budget mit 195 Euro belastet. Derzeit erhalten Interessenten ein kostenloses NVMe-Modul mit ihrer Finanzierungszusage.

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21 Kommentare

  1. Ich stehebgerade auf dem Schlauch. Laut Kampagne sollte der Pi 5 untegriert sein:
    “Key Features

    Raspberry Pi 5: Pilet is powered by the latest Raspberry Pi 5, bringing performance boost alongside advanced features like PCIe and NVMe support.”

    Laut FAQ aber nicht:

    Is Raspberry Pi 5 included in the kit?

    No, we’ve left it out so that if you already own a Raspberry Pi 5, you can use it. If not, you can easily source one separately. This way, you’re not paying for something you might already have.”

    Hab ich da einen Denkfehler, oder widerspricht sich das nicht?

    Danke für Geistesunterstützung.

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      1. Danke Dir, dann ist die Kampagne sehr schlecht,beschrieben. Direkr der erste Satz lautet:
        Where retro meets modern, powered by Raspberry Pi 5 with 7-hour battery life, Starting at $199
        Das hinterläßt den Eindruck, daß Pi plus Batterien enthalten sind, beides ist,falsch. Während es bei den Batterien schneller klar wird, merkt man es beim Pi erst beim Lesen der FAQ. Die nicht eindeutige Kommunikation (zum VergleichVachte beib z.B. Amazon wie schnell man sons bei Produkten die Batterien benötigen liest, daß diese,nicht enthalten sind. Hier wird für einen Minicomputer gesammelt und am Ende ist es lediglich Hülle und Display, also gar nicht ein Minicomputer, den muß man noch extra kaufen.

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    1. Danke für den LInk. Kannte ich gar nicht.
      Sieht mir perfekt aus für seinen Einsatzzweck.
      Gameboy Ersatz, Bedside – indie – retro – gaming.
      Eine beleuchtete Tastatur ist schon klasse dafür.
      Auch die Verwendung von Compute Modulen gefällt mir.
      Das Pilet setzt von der Energieversorgung her eine Kategorie höher an.Der Rpi 5 incl. Touchscreen und das NVMe-Modul verlangen nach wesentlich mehr Strom. Es rangiert in einer anderen Leistungsklasse.

      Ich wäre gespannt darauf was dabei herauskommt, wenn µconsole in dieser Richtung nachrüstet.

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  2. Also ich kann nur sagen: Seit ich keine smartphones mehr nutze (schon ein paar Jahre und auf anraten meines Augenarztes) habe ich auch keine Augenprobleme mehr.
    Vorher hatte ich schwere Probleme mit den Augen nach Smartphonenutzung z.b. wenn man sich doch etwas laenger per whatsapp geschrieben hat.

    Ich kann jedem nur raten das mit dem smartphone oder solches Minizeugs nicht zu uebertreiben, dann man zahlt im Alter dann fuer Alles mit seiner Gesundheit.

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  3. Lieber warte ich noch eine Weile bis beim Fairphone 5 auch die audio und die camera Unterstützung funktionieren. Erstaunlich wie weit man da schon ist. Vielleicht wird es ja endlich mal was mit dem benutzbaren Linux Smartphone.

    Den Rpi 5 mobil mit Touchscreen ist zwar auch eine recht nette Sache, aber dann doch nicht ganz das was, ich mobil benötige und in die Hosentasche passt er wohl auch nicht. Der Rpi 5 und die Akkus sind im Preis noch nicht mit enthalten, was den Spaß nicht ganz billig macht. Der Akku Regler ist dann schon eher innovativ und da er frei sein wird, lässt dies auf weitere Alternativen in diesem Bereich hoffen.

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    1. Voller Vorfreude hatte ich mir das FP5 geholt, die Enttäuschung ist groß. Träge Reaktion, sehr häufig muß ich den Bildschirm ausschalten und wieder einschalten damit es geht, eine App läuft immer mal wieder nicht weiter trotz korrekter Einstellungen.
      Also ich hole mir kein FP mehr.

      @linuxnews: mein Account war gelöscht, ich konnte mich nicht einloggen, es hieß falsches PW, neu registrieren ging mit denselben Daten, eigentlich hätte dabei die Meldung kommen müssen, die Mail sei schon registriert, kam aber nicht.

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      1. Ja, Christopher du hast da vollkommen Recht. Es sind zwei unterschiedliche Geräte.

        Aber die modulare Bauweise ist nicht die einzige Gemeinsamkeit.
        Da wäre noch: Linux, mobil, Touchscreen, kleiner Formfaktor, ARM.

        Beim Pilet gibt es das LTS-Modul nur als Aussicht. Aber das genau macht für mich die Nutzung erst interessant. Und solche Aussichten dauern oft Jahre bist sie so umgesetzt sind, dass sie dann auch funktionieren, wenn das überhaupt jemals geschehen sollte. Wir haben ja schon eine ganze Reihe von mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen genau in diesem Bereich über LinuxNews live miterleben können. Und dann komme ich zu der Überlegung, dass ich dann genauso gut auch noch warten kann, bis mal ein halbwegs flottes Smartphone gehacked ist. Und das Freephone 5 ist da momentan ganz weit vorne.Einige Phones mit dem Qualcomm Snapdragon 845/850wären da auch noch interessant, zwar nicht modular, dafür aber sehr viel günstiger gebraucht zu erwerben.

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        1. Das Thema Smartphone und Linux, ist echt schwierig. Es gab schon recht viele Anläufe, aber letztlich ist alles gestrandet.
          Ich habe mich dann irgendwann in dem Bereich, mit AOSP CustomRoms abgefunden. Nutze heute (ganze Familie) Pixel Geräte mit CalyxOS und bin damit sehr zufrieden. Wenn ich mehr wollte, dann würde das echt schwierig werden und die Zeit und Kompetenz habe ich nicht.

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          1. Mein erstes smartphone war das Original Saifish Teil und als das nicht mehr wollte, kam ein gebrauchte Huawai an die Reihe.
            Leider geht damit nichts in Richtung CustomRoms.

            Und jetzt warte ich….

            Das Ideal wäre 1. Device. Zuhause am großen Bildschirm mit Tastatur und unterwegs in der Hosentasche. Natürlich Linux. Und wie gesagt das fp5 ist da schon erstaunlich nahe dran. USB OTG und HDMI/DP wird auch schon unterstützt.

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            1. Was war ich nach dem N900 und N8 mit Maemo traurig. Gut, irgendwann popte Jolla hoch mit ihrem Jolla 1 Phone. Hoffnung funkte auf. Leider vergebens. Jolla 1 futsch und all die Versuche mit dem Sony Geraspel danach strandeten. Das Librem 5 versprach Hoffnung, aber noch nicht einmal die kam auf (wir kennen alle die traurige Geschichte). Zwischenzeitlich musste das ja nun weiter gehen und so bin ich mit dem Motorola Moto G7 zu LineageOS gekommen. Danach, bis heute, tut es das Pixel 6a mit CalyxOS, welches einen super Job erledigt. Die Familie ist ebenfalls in gleicher Kombi unterwegs, bis auf den Sohn, der schon auf dem 8a mit COS werkelt😁. Ist die Kurzfassung. Die Hoffnungsträger wie Pine Phone, Volla & Co., skipe ich mal. Es ist ein Drama! Ich habe schon so lange in meinem Leben gewartet und hatte Hoffnung😮‍💨.

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