Die quelloffene Cloud-Office-Lösung OnlyOffice veröffentlicht Version 8.2 ihrer Dokumenteneditoren als Online- und Desktop-Applikation. Die neue Version der Online-Office-Suite bietet rund 30 neue Funktionen und mehr als 500 Fehlerbehebungen.
PDF-Editor erweitert
Zentrale Neuerung sind die zwei kollaborativen Bearbeitungsmodi im nativen PDF-Editor, mit denen Teams entweder in Echtzeit oder zeitversetzt nach dem Abspeichern gemeinsam PDF-Dateien bearbeiten können. Formulare können jetzt durch Einfügen eines Bildes signiert werden. In den nächsten Versionen soll diese Funktion weiter ausgebaut werden, indem weitere Arten des Einfügens einer Unterschrift, einschließlich digitaler Signaturen, hinzugefügt werden. Diese sind derzeit nur in der OnlyOffice-Desktop-App verfügbar.

Benutzeroberfläche überarbeitet
Die Benutzeroberfläche aller Editoren wurde überarbeitet. Die Tabs im Menü können künftig platzsparend als unterstrichene Worte anstatt des ganzen Tabs dargestellt werden. Zusätzlich zu den wählbaren Farben für die Benutzeroberfläche wurde ein graues Theme hinzugefügt. Durch Leistungsoptimierung laden Dokumente und Präsentationen nun rund 20 % schneller als bisher. Zudem können die Editoren nun bei Verwendung von Kubernetes aktualisiert werden, ohne sie offline zu nehmen. Weitere Neuerungen in den einzelnen Editoren sind dem Blog von OnlyOffice zu entnehmen.

Ich finde insbesondere bei der Darstellung von PDFs und .docx-Dateien, OnlyOffice um einiges besser als LibreOffice. Ebenfalls ist der Fortschritt über die Jahre sehr beachtlich.
Musste vorgestern eine PDF unterschreiben und habe dafür Okular genutzt. Obwohl bei Okular alle Funktionen da sind, finde ich es ziemlich umständlich zu benutzen.
Spannend zu beobachten, was sich so tut im Bereich Office Lösungen. Eigentlich stand ich kurz davor, für meine Testversion von Softmaker Office eine Lizenz zu erwerben (hatte ich gebraucht um ein Formular einer Behörde auszufüllen, das mit LibreOffice nicht richtig dargestellt wurde …), aber jetzt gucke ich mir OnlyOffice nochmal genauer an (teste es z.B. mit jenem Dokument).
Softmaker ist das Gegenteil eines Open-Source-Unterstützers. Selbst Microsoft veröffentlicht mehr Open-Source-Software als Softmaker.
Ich arbeite mit Softmaker schon seit vielen Jahren. Ein genaues Datum kann ich nicht nennen, da ich es benutze, seit ich mit DOS bzw. Linux unterwegs bin. Ob und wie lange und wie intensiv ein Unternehmen nun Open Source unterstützt, kann nicht der einzige Massstab sein, den man an ein Office-Produkt anlegt.Immerhin hat sich die Firma, 1987 gegründet, bis heute auf dem Markt behaupten können, was man leider von vielen deutschen Unternehmen in diesem Bereich nicht sagen kann z.B. Nixdorf. Und im Open Source Bereich auch nicht, siehe 100er eingestellte Linux-Projekte. Daneben her ist der Textmaker ein äußerst vielseitiges Programm, mit dem man Bücher, Flyer und vieles anderes erstellen kann. Insofern ist der Textmaker auch ein gute Alternative zu Scribus. Die Firma ist zudem einer der wenigen Produzenten von guten Schriften im ansonsten recht unterbelichteten Grafikbereich unter Linux.