OpenMandriva Lx »Rome« 23.3

OpenMandriva Lx »ROME« 23.03 rollt mit Kernel 6.2

OpenMandriva, eine Distribution, die von Mandriva Linux abgezweigt wurde und deren Wurzeln auf das 1998 von Gaël Duval veröffentlichte Mandrake zurückreichen, hat in ihrem seit Jahresbeginn zusätzlich veröffentlichten Rolling Release-Zweig OpenMandriva »ROME« 23.03 veröffentlicht. »Rome« fügt sich als Rolling Release-Zweig gut zwischen den Stable-Zweig »Rock« und den Entwicklungszweig »Cooker« von Mandriva Lx ein.

Wurzeln bei Mandrake

Dabei ist OpenMandriva seinen Mandrake-Wurzeln treu geblieben und liefert KDE Plasma als Standard-Desktop aus. Im Einzelnen sind das Plasma 5.27.3, KDE Frameworks 5.104 und KDE Gear 22.12.3 auf der Basis von Qt 5.15.8. Alternativ stehen Abbilder mit GNOME 43.3 oder erstmals auch mit LXQt zur Verfügung. Allen gemeinsam dient Linux 6.2.6 als Grundlage.

Weitere Bestandteile sind Mesa 23.0, Java 21, systemd 253.1 und PipeWire 0.3.67. Als Standard-Browser bei der Plasma-Edition und bei LXQt ist Falkon vorinstalliert ( Firefox 111 bei GNOME) mit Chromium 110 als Alternative.

Gut ausgestattet

Auch darüber hinaus ist OpenMandriva 23.03 mit unter anderem LibreOffice 7.5.1.2, Digikam 7.9.0 und GIMP 2.10.34, VLC 3.0.18, Virtualbox 7.0.6 und OBS Studio 28.1.2 aktuell ausgestattet. Eigenentwicklungen wie OM WSelcome, OM Control Center, der Repo-Picker, Desktop Presets, Update Configuration oder ein Bug Reporting Tool komplettieren das Bild. Zur Installation dient bei allen Abbildern Calamares 3.26.1, Flatpak ist ebenfalls überall unterstützt. Insgesamt könnte der Paketbestand manchem als etwas überladen vorkommen. Wie bei OpenMandriva üblich wurden alle Pakete mit dem Compiler Clang in Version 15.0.7 gebaut.

Das Changelog und die Release Notes vermitteln weitere Änderungen zu OpenMandriva Lx »ROME« 23.03. Abbilder mit KDE Plasma, GNOME oder LXQt können von SourceForge bezogen werden.

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3 Kommentare

  1. Ich hab OpenMandriva nun ein paar Wochen installiert – mit KDE Plasma als Desktop.

    Positiv überrascht hat mich die völlig unkomplizierte Einrichtung von Drucker und auch Scanner.
    2 neue Geräte (Epson) funktionierten auf Anhieb – ohne externe Treiber – per USB als auch WLan. Im Paketumfang ist es mit Solus vergleichbar.

    OpenMandriva mit Plasma-Desktop läuft bislang stabil – die Aktualisierung gestaltet sich unproblematisch.

    Einige Mankos sind schon erwähnenswert:

    Viele externe RPM-Pakete (auch aus dem eigenen Fundus) lassen sich schlichtweg wegen nicht aufzulösender Abhängigkeiten nicht installieren z. B. (gscan2pdf – ocrfeeder u. v. a.) welche auch nicht in den Repositorien zu finden sind – Repos wurden alle aktiviert.
    Probleme gibt es auch mit AppImages – ich konnte kein einziges starten…

    Für die meisten Anwender ist das gebotene jedoch völlig ausreichend und sehr aktuell u . a. (Libre Office 7.5.2.1); Gimp 2.10.34; Inkscape 1.2.2; Scribus 1.5.8; Digikam 7.10.0 sowie den Kernel 6.2.6-desktop-1omv2390 und Plasma-Version 5.27.3.

    Zudem bietet das bereits aktivierte Flatpak mit integrierter Flathub-Anbindung eine weitere Quelle.

    Abschließend ist zu bemerken: OpenMandriva Lx “Rome” ist insgesamt eine gelungene Rolling Release-Distribution.

    Aufgrund der andauernden internen Problemen bei Solus hat OpenMandriva bei mir das Potential, diese dauerhaft abzulösen.

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  2. Ist ne echt tolle Distro. Fand es bemerkenswert, was man da alles in deren Packet Quellen findet. Allerdings, wie du es nett beschrieben hast, ist es etwas überladen. Aber manche mögen es ja, wenn eine Distribution bereits alles mitbringt, das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Aber wenn ich für eine Dirsto zum einrichten länger bräuchte, als zb ein Arch von 0 aufzubauen, dann ist sie nichts für mich xD Aber sehr stabil und flott, eventuell für zukünftige Suse Wechsler interessant. Denn so könnte man DNF treu bleiben und hat seine geliebten RPM’s.

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