Noch ist openSUSE 15.5 auf der Basis von SUSE Linux Enterprise 15 SP5 Service Pack 5 in der Entwicklung, es soll am 7. Juni 2023 veröffentlicht werden. Seit dem 22. Februar liegt eine Beta-Version vor. Bereits seit über einem Jahr arbeiten die Entwickler bei SUSE und openSUSE an der nächsten Inkarnation der Distribution.
Unveränderlich dank ALP
Mit openSUSE 16 wird die Distribution immutable. Diese Entwicklung war bereits abzusehen, denn SUSE folgt künftig der Adaptable Linux Platform (ALP). Eine erste Version ist locker für den Herbst 2023, also nur kurz nach Leap 15.5 terminiert, mehr gibt die Roadmap noch nicht her. Die Anforderungen für eine Alpha-Version stehen jedoch bereits:
- Verhältnis zu SUSE ALP: Leap 16 wird auf Binärpaketen aus dem neuesten kommerziellen Angebot von SUSE aufbauen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt SUSE ALP sein wird. Die Bezeichnung SUSE ALP ist derzeit noch ein Arbeitstitel.
- Immutable OS: Leap 16 wird ein unveränderliches Betriebssystem mit der Bereitstellung von Updates durch transaktionale Updates sein, das Btrfs-Snapshots verwendet. Für die Installation von zusätzlicher Software ohne Neustart wird die Implementierung von Distrobox vorgeschlagen.
- Nahtlose Migration: Leap 16 soll dort anknüpfen, wo Leap 15 aufgehört hat, und den Benutzern eine Migration von Leap 16 auf SUSE ALP mit nur einem Klick ermöglichen.
- Migrationspfad: Benutzer können offiziell nur vom transaktionalen Update-Server von openSUSE Leap 15.5 und von Leap Micro 5.x auf Leap 16 aktualisieren. Andernfalls wird eine Neuinstallation auf der Basis von Btrfs empfohlen.
- Hardware-Unterstützung: Die Wiederverwendung von SUSE ALP-Binärdateien definiert auch die minimal notwendige Mikroarchitektur x86_64-v2. Version v3 soll über hwcaps unterstützt werden.
- Lebenszyklus: Der Lebenszyklus von Leap 16 muss dem Lebenszyklus von SUSE für die Unterstützung von ALP entsprechen. Einzelne Systemkomponenten, die als containerisierte Workloads bereitgestellt werden, können einen vom Basissystem unabhängigen Lebenszyklus haben. Leap Micro 6.X wird den sechsmonatigen Release-Zyklus beibehalten, mit Support über zwei Releases hinweg. Die Release-Kadenz des traditionellen Leap 16.0 steht noch nicht fest.
- Installationsprofile:
- Container-Host (Leap Micro 6.X)
- Server auf Basis von SUSE ALP
- Experimenteller GNOME-Desktop im Container
- Traditioneller GNOME-Desktop mit Wayland
GNOME anstatt Plasma?
Da bei den Installationsprofilen der bisherige Standard-Desktop KDE Plasma keinerlei Erwähnung findet, könnte man vermuten, dass SUSE hier eine doppelte Abkehr plant. Also nicht nur vom bisherigen Distributionsmodell, sondern auch einen Wechsel des Standard-Desktops.
Bewegte Zeiten
Suse sieht bewegten Zeiten entgegen und stellt sich gegen Red Hat auf, das mit Fedora Silverblue bereits länger an unveränderlichen Systemen arbeitet. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die bisherige Vorstandsvorsitzende Melissa Di Donato von ihrem Posten zurücktritt. Als Nachfolger kommt Dirk-Peter Van Leeuwen ins Unternehmen, der von Red Hat zu SUSE wechselt.

Was für eine Diskussion um eine Distro.
Man dann nehmt ne andere und installiert euch nach, was ihr braucht.
Hätte nie gedacht, das es so etwas wie Distributionsabhängigkeit wirklich gibt im Linuxbereich.
wau.
Traurige Entwicklung ….. Und ein Gnome im Container ? Gnome ????? Schade hoffe wirklich , die lassen Tumbleweed leben . Warum auch gleich alles so Radikal …
Ist ein Unternehmen, die suchen immer nach abhängigen Kunden.
Schade, Schade.
Das bedeutet die 15.5 wird meine letzte Suse sein.
Nach ca. 30 Jahren!!!
Deutete sich aber nicht nur mit dem ALP, Micro oder wie auch immer das heißt oder heißen soll an. Auch die Pakete im OBS werden für Leap nicht mehr wirklich gepflegt. Es wird kein Augenmerk mehr darauf gelegt ob sie für Leap bauen. Nur noch Tumbleweed.
Ich habe mal die Micro getestet. Mit dem Transactional Updates und distrobox.
Meiner Meinung nach eine volle Katastrophe. Habe Distrobox auch mal auf dem Desktop getestet. Die schreibt da irgendwie überall rein und man weiß nicht woher die Pakete dann kommen. Und deinstallieren lassen sie dann irgendwie auch nicht richtig. Sehr komisch das Ganze.
Vielleicht hab ich aber auch nicht verstanden. Nur wenn ich mir soviel Gedanken darum machen muss, dann taugt es nix.
Bei ALP blickt man nicht mehr durch wo nun welches Paket herkommt. Die Installation der Pakete dauert ewig lange. (nicht jeder hat Glasfaser).
Sicherheit würde ich sagen ist bei den flatpack-Gedöns nun null. Aber hey. Da ist ja dann upstream für zuständig. Suse ist dann raus. Super. Tolle Philosophie.An wen wende ich mich dann bei Problemen/Fehler mit Programmen?
Warum und für was soll ich dann im Geschäftsumfeld dafür zahlen?
Wie installiere ich dann eigentlich eigene Pakete? Vor allem im Geschäftsumfeld. Da gibt kein flatpack gedöns. Und das soll dann alles auch mit dem SuseManager funktionieren? Schwere Zweifel wen man so sieht was da als für Bugs auftauchen und wie lange die zum fixen brauchen.
Das ist doch absolut null durchdacht. Oder halt. Natürlich schon. Verantwortung abgegeben und Personal abbauen. Die Entwickler haben das scheinbar auch noch nicht verstanden.
Da bin ich mal gespannt wie das im Geschäftsumfeld funktionieren wird.
Vielleicht sehe aber auch nur ich das so pessimistisch.
Ich glaub dann wird es eben Debian auf Server und Manjaro auf Desktop.
Suse hat nur noch auf dem Desktop ne Chance bei mir. Manjaro oder Tumbleweed.
Rolling auf einem Server? Ne.
Aber ich habe ja noch ein wenig Zeit mir über alles klar zu werden.
Schade. ;-(
Die SuSE Deskop-Versionen war für den Server-Einsatz schon immer etwas schwierig.
Ich erinner mich an die 0er Jahre als SuSE in ihre Desktop-Pro Varianten in Postfix und co kein Datenbank-Support eincompiliert hatten, oder php ohne UnixODBC/DB2 Support compiliert hatten.
Ich bin gespannt wie “immutable” Distros sich in der Praxis machen.
Wo schreibe ich etwas über Desktop als Servereinsatz?
Eigentlich genau das Gegenteil. Leap ist nicht nur Desktop. SLED ist Desktop. SLES ist Server. Und rolling isteiner Meinung nichts für Server
Und wenn du dich fragst, wie die immutable Distros sind, dann probier den Mist (meine Meinung) doch aus. Nicht auf das Marketinggeblubber verlassen, sondern selbst ausprobieren.
Ja, die wird vermutlich auch meine letzte sein…
OpenSUSE war schon recht komfortabel.
Was würdet Ihr als Ausweich-Distri empfehlen?
…ach ja! Und KDE Plasma sollte es schon sein.
Wäre ich Anwender von openSUSE, würde ich erst mal abwarten und mir das neue Produkt anschauen.
Hatte ich doch geschrieben das ich es versucht hatte und eben für Mist empfunden.
Wobei es noch nicht mal eines Teste bedurft hätte.
1.) flatpack und container für alles mögliche.
Für mich ein NoGo.
2.) Keine gleichberechtigten Desktop-Umgebung.
Bzw. Gnome ist Standard. KDE ist alpha.
Ja, abwarten werde ich schon. Aber da ich auf mehreren Rechnern bis jetzt openSUSE für die Arbeit nutze, werde ich darauf auch keine Experimente machen – so schön das auch sein könnte. An Tumbleweed habe ich mich nie herangetraut. Auf allen Rechner habe ich ext4 statt btrfs – bin also eher der vorsichtige Typ ;-).
Wichtig wäre mir neben Plasma eine populäre Distri mit großem Repo
Schau dir mal siduction an. Dass das auf Debian Unstable basiert, hat nichts zu sagen. Jeder, der es nutzt, wird dir das bestätigen. Die einzige Vorgabe ist, oft zu aktualisieren und das am besten in der Konsole, da du dort aussagekräftige Fehlermeldungen erhältst, wenn mal was hängt. Ansonsten bieten wir guten Support und haben keine Pläne in Richtung immutable 🙂
Manjaro hat eine sehr gute Plasma Integration und ließ sich bei mir über 5 Jahre rolling betreiben bevor es auseinanderflog. KDE Neon lief bei mir auch sehr lange und sehr gut (und Plasma gibt es da direkt von der Quelle). MX LInux ist irgendwie der “Taschenrechner” unter den Distributionen: nicht übermäßig aktuell, aber ich habe es noch nicht kaputt bekommen.
Vielleicht ist ja Openmandriva ne Alternative? RPM basiert / dnf package manager / gibt’s als fixed und rolling Release und ist von den da oben unabhängig. Hatte Rome als den Rollenden Zweig ne zeitlang im Einsatz und war recht flott und stabil. Das schöne war auch, das es wirklich viel zu entdecken gibt in deren Repo’s. Ansonsten gibt es viele sehr interessante Distributionen. Ich bin zb seid 4 Wochen auf Void heimisch und will da erstmal nicht mehr weg. Aber ist sehr Terminal lastig und vieles muss man sich erst an Wissen aneignen bevor es losgehen kann. Und ohne systemd, falls man es wagen möchte es mal ohne zu probieren. Ich hab nämlich auch vorsichtshalber mal Fedora verlassen, weil ich die Befürchtung hatte, das die bald genau das gleiche planen wie Suse.
RedHat hat das schon länger. Silverlight und Kinotite.
Ja noch optional, aber es gehen ja Gerüchte um, das Kinoite die neue Workstation wird.
Ist das wahr?
RedHat geht zu kde?
Suse geht zu Gnome?
Das soll einer verstehen.
RedHat war/ist klassisch gnome.
Suse war klassisch kde.
> Meiner Meinung nach eine volle Katastrophe. Habe Distrobox auch mal auf dem Desktop getestet. Die schreibt da irgendwie überall rein und man weiß nicht woher die Pakete dann kommen. Und deinstallieren lassen sie dann irgendwie auch nicht richtig. Sehr komisch das Ganze
> Sicherheit würde ich sagen ist bei den flatpack-Gedöns nun null. Aber hey. Da ist ja dann upstream für zuständig. Suse ist dann raus. Super. Tolle Philosophie.An wen wende ich mich dann bei Problemen/Fehler mit Programmen?
Du zahlst bei SUSE? Dann bekommst du auch Pakete von SUSE, auch im Flatpak. Du zahlst nicht? Wait, SUSE (full disclaimer, ich arbeite bei suse) soll dann auch noch den bug(fix)maintainer spielen aber nicht der Entwickler?
Flatpak kann auch mit SUSE Manager funktionieren, macht aber nur bei Desktop Applikationen Sinn. Und da zahlt ja niemand SUSE Geld dafür, das zu maintainen. Das macht SUSE nebenbei.
Du kannst immer noch zu devuan oder debian gehen. Und es gibt auch viele Leute bei SUSE, die auch bei diesen Organisationen aktiv sind (und nicht alle sind über alles glücklich, bei SUSE, bei Debian, überall, OpenSource fragmentiert zur zeit ziemlich).
Aber zahlst du für SUSE, bekommst du ALLES was du installierst von SUSE. Das muss nämlich SUSE aufgrund der Supplychain sicherstellen. Da ist vielleicht dann nicht alles dabei, aber hey, man kann nicht den Kuchen essen und behalten.
Vielleicht werden dann auch endlich mal die Desktopapplikationsentwickler ordentlich bezahlt, wenn die Leute direkt die Applikationen von ihnen beziehen.
Hm. So einfach wie du das hinstellst ist es eben nicht.
Zu den Paketen über flatpak.
Was soll denn da von Suse kommen? Die Pakete werden doch vom flathub installiert.
Nun ist ein Problem mit einem Paket, dann gehe ich zu Suse und sage, “hallo ihr habt da ein Problem.” Dann geht suse auf upstream zu, die ja das flatpak erstellt haben und weist upstream an den Fehler zu fixen. Und Upstream sagt dann ganz freudig und schnell, “hey klaro machen wir. Ihr seit ja suse.” Merkst du was?…
Und das es von von suse ein flahub geben wird kann ich nicht glauben. Denn das benötigt dann mehr Personal als vorher. Und das möchte man ja eigentlich einsparen.
Wobei. Den oberen Herren ist sowas eh egal. Da sind die dann taub.
Zu eigenen Pakete.
Es gibt im Geschäftsumfeld Pakete/Programme die eben nur im Betrieb zum Einsatz kommen und benötigt werden. Die gibt es “draussen” nicht.
Wie bekommen ich die dann ohne Mehraufwand installiert und upgedatet?
Da ist nix flatpack.
Naja vielleicht geht es auch.
Aber wo steht da was darüber?
SLED oder SLES
Wenn ich Suse bezahle, dann ist Suse für mich der einzige Ansprechpartner. Und der einzige der die Problem zu fixen hat. Nicht upstream. Nur Suse. Sonst niemand!
Das sehe ich bei dem neuen Modell eben nicht.
Desktop nebenbei
Wie, die Desktopakete sind so nebenbei?
Also gibts nur Server?
Warum dann SLES und SLED?
Und was die Serversoftware berift, naja, da sagen wir nun mal nichts darüber.
0815-Server-Software funktioniert meist….
Bezahlung
Das neue Modell ist wie schon geschrieben nur ein Marketing und HR-Geblubber. Sonst nix. Ressourcen und damit Personal und Kosten einsparen. Und Verantwortung abwälzen. Damit die GEwinne steigen. Da bekommt kein Entwickler von Upstream auch nur einen Cent mehr.
Alle die anderes glauben sind Träumer. Sorry.
Und warum fühlen sich die Leute von Suse, welche den, sorry, Mist einführen wollen immer gleich angegriffen? Ich sehe eigentlich eindeutig, dass die Mehrheit dieses immutable-Zeug nicht möchte.
> Zu den Paketen über flatpak.
> Was soll denn da von Suse kommen? Die Pakete werden doch vom flathub installiert.
SUSE kann problemlos einen eigenen Flatpak Endpoint hinstellen und wird das ziemlich sicher auch tun früher oder später. Vermutlich übers OBS.
> Nun ist ein Problem mit einem Paket, dann gehe ich zu Suse und sage, “hallo ihr habt da
> ein Problem.” Dann geht suse auf upstream zu, die ja das flatpak erstellt haben und
> weist upstream an den Fehler zu fixen. Und Upstream sagt dann ganz freudig und #
> schnell, “hey klaro machen wir. Ihr seit ja suse.” Merkst du was?…
Ja, wenn du für Firefox und SLED bezahlst, dann fixt SUSE Firefox wenn das im Funktionsumfang enthalten ist. Auch wenn das über Flatpak kommt. Tut SUSE jetzt auch schon.
Wenn das nicht von SUSE kommt, oder wenn SUSE sagt, dafür gibt es nur best effort support, dann kommt nix von SUSE in vielen Fällen. Das ist auch jetzt schon so. Da ändert sich nix.
> Und das es von von suse ein flahub geben wird kann ich nicht glauben. Denn das
> benötigt dann mehr Personal als vorher. Und das möchte man ja eigentlich einsparen.
Woher nimmst du denn eigentlich das Wissen, dass man Personal einsparen möchte? Du behauptest einfach Dinge. Und wieso kein Flatpak? Appimage und Debian werden vom OBS auch unterstützt.
> Wobei. Den oberen Herren ist sowas eh egal. Da sind die dann taub.
Blablabla. 😀
> Zu eigenen Pakete.
> Es gibt im Geschäftsumfeld Pakete/Programme die eben nur im Betrieb zum Einsatz
> kommen und benötigt werden. Die gibt es “draussen” nicht.
> Wie bekommen ich die dann ohne Mehraufwand installiert und upgedatet?
> Da ist nix flatpack.
> Naja vielleicht geht es auch.
> Aber wo steht da was darüber?
> SLED oder SLES
> Wenn ich Suse bezahle, dann ist Suse für mich der einzige Ansprechpartner. Und der
> einzige der die Problem zu fixen hat. Nicht upstream. Nur Suse. Sonst niemand!
> Das sehe ich bei dem neuen Modell eben nicht.
Kannst du mal bitte anfangen ordentliches Deutsch zu schreiben? Wenn dir dermaßen die Hutschnur geht, solltest du dich erstmal abkühlen und dann antworten. So ist es nämlich langsam schwer zu begreifen, was du da meinst. Vielleicht möchtest du aber auch einfach vage herummotzen.
Und bezüglich ALP steht da deshalb noch nichts, weil noch viel dran entwickelt wird. Die bekommst du entweder über Container Images oder über Zypper Pakete installiert (oder Flatpak) und geupdatet.
Und wenn du SLES oder SLED verwendest und die Software im Contract mit drin ist, wird die auch supportet. Und bei Fehlern werden die auch gefixt (soweit möglich. Z.B. Microsoft docx bei LibreOffice support wird hart zum beispiel.. Aber wenn’s einen reproduzieren Segfault gibt, wird der natürlich gefixt). Das ändert sich auch nicht.
> Desktop nebenbei
> Wie, die Desktopakete sind so nebenbei?
Du vermischst hier ganz hart meine Aussagen. Es gibt Desktopsoftware, die wird von SUSE supported. Und es gibt Software, die wird nach best effort supported. Das war schon immer so und nicht nur bei SUSE. Canonical und RedHat machen das auch. Da gibts dann halt z.b. SecurityFixes die von SUSE oder aus der Community kommen, aber sonst nicht mehr.
> Also gibts nur Server?
> Warum dann SLES und SLED?
> Und was die Serversoftware berift, naja, da sagen wir nun mal nichts darüber.
> 0815-Server-Software funktioniert meist….
Weil bei SLED nicht jedes Piepmatz-KDE-game den gleichen Support bekommt, wie ein Firefox z.B. Das war auch schon immer so. Ich hab den Eindruck, du hast nie wirklich mal für SLED oder SLES bezahlt und weißt auch gar nicht, wie Desktopsupport bei SUSE (oder Canonical oder sonstwem) so funktioniert.
> Bezahlung
> Das neue Modell ist wie schon geschrieben nur ein Marketing und HR-Geblubber. Sonst
> nix. Ressourcen und damit Personal und Kosten einsparen. Und Verantwortung
> abwälzen. Damit die GEwinne steigen. Da bekommt kein Entwickler von Upstream auch
> nur einen Cent mehr.
Lustig dass du das sagst. ALP kommt aus der Entwicklerecke, weil die leichter Dinge supporten wollen und das besser eingrenzen wollen. Marketing war da nachgelagert, aber Marketing liebt halt neue Namen. Und ALP ist halt was neues.
Und die Upstream Entwickler bekommen dann von Anwendern mehr Geld, wenn die Anwender direkt deren Software holen. Ausserdem beschäftigt SUSE auch manche Upstream Entwickler halt selbst. Aber nicht alle. Auch RedHat und Canonical tun das nicht.
> Alle die anderes glauben sind Träumer. Sorry.
Du jammerst und das auch noch ohne Ahnung.
> Und warum fühlen sich die Leute von Suse, welche den, sorry, Mist einführen wollen
> immer gleich angegriffen? Ich sehe eigentlich eindeutig, dass die Mehrheit dieses
> immutable-Zeug nicht möchte.
Ich fühl mich nicht angegriffen, aber ich werde halt FUD und Falschbehauptungen auch nicht unwidersprochen stehen lassen. Ich bin auch kein Fan von so mancher Entwicklung. Du kannst auch einsetzen was du willst, ich sehe das auch als Stärke von OpenSource/FreeSoftware. Bin ich auch voll der Fan von. Du kannst gerne Devuan oder Debian oder Guix oder NIX einsetzen. Oder Yocto. Aber laber halt einfach nichts, wo du offensichtlich keine Ahnung hast. Beschränk dich halt auf:
Das immutable Zeug ist mir nicht geheuer und ich habe die Sorge, dass mir das Möglichkeiten an meinem Rechner bezüglich der Eigenkontrolle einschränkt.
Da wäre ich sogar bei dir. Aber ALP kommt nicht aus der Marketingabteilung. Und es hat auch nix mit Personalabbau zu tun.
Deine Antworten bestätigen meine Annahmen und Aussagen nur zu deutlich.
Du unterstellst mir hier so einiges wovon du null Ahnung hast.
Und da man mit dir wohl nicht wirklich diskutieren kann, du wie gesagt, Dinge unterstellst die nicht stimmen und die du nicht wissen kannst, außerdem sogar, wen mann es eng sieht, beleidigend wirst, beenden wir hiermit die Diskussion.
— gelöscht.
Ich habs mir überlegt, beenden wir die Diskussion. Ich hab da auch keine Lust mehr. 🙂
Ich selber nutze Tumbleweed, darum meine Frage was passiert mit openSUSE Tumbleweed?
Hoffentlich muss ich mir keine neue Distro suchen 🙁
Tumbleweed dient zwar als Entwicklungsplattform für Leap und SUSE ALP, soll aber zunächst so bleiben, wie es ist.
Glaub ihr daran?
Das fällt früher oder später auch dem ALP Zeugs zum Opfer.
Hier geht es ja darum Geld, Personal und Verantwortung einzusparen…..
Nein, es geht nicht darum, Geld oder Personal oder Verantwortung einzusparen. Ja, es geht auch um Abgrenzung und Verantwortungsminimierung, aber es geht auch darum, dass nicht alles mit den bisherigen Mechanismen funktioniert. Vielleicht ändern sich da wieder Dinge, auch zurück, aber letztendlich müssen sich Firmen wie SUSE auch dem Diktat des Marktes beugen, sonst gibts nämlich evtl kein SUSE mehr irgendwann und Entwickler werden nicht mehr bezahlt, Arbeit in OpenSource zu buttern.
Es geht beim Management immer um Geld und damit um Personaleinsparungen. Immer!
Und da Suse RedHat immer nur hinterher hechelt, mit kleinem Versatz, wird eben, wenn sich das ImmutableZeug durchsetzt, Suse obsolet.
(Man muss eh meist für Suse kämpfe……)
Wir werden sehen. Normalerweise wird nicht so heiss gegessen, wie gekocht wird. Für den Moment werde ich Tumbleweed weiter nutzen. Tumleweed mit ALP würde nur wehnig Sinn machen, daher mag ich noch nicht daran glauben.
Das mit dem Gnome Desktop halte ich für Kaffeesatz lesen. Mag sein, dass Gnome zukünftig präferiert wird – das wäre zwar schade – aber es wird mit ziemlicher Sicherheit in KDE Szenario geben. Da sie ein Update von Leap anbieten, müssen sie damit rechnen, dass ein Teil der Benutzer mit Plasma arbeitet, da man dies bisher angeboten hat. Da muss es also irgendein Szenario geben.
Gnome ist schon seit Jahrzehnten der Standard-Desktop von SUSE und KDE wurde von SUSE (dem Unternehmen) nicht offiziell unterstützt.
KDE ist hingegen der Standard-Desktop von OpenSUSE. KDE wird sicher zukünftig beibehalten werden. Nur bei der Unternehmensvariante fehlt es, das war aber schon immer so.
Tumbleweed wird bleiben, möglicherweise wird es irgendwann einfach nur ein ALP-Tumbleweed geben. Du kannst dir ja mal openSUSE microOS anschauen. Das basiert auf den identischen Paketen wie Tumbleweed, ist aber immutabel.