Opera KI

Opera stellt Browser Operator vor

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Browserhersteller Opera zum Wochenbeginn mit Browser Operator die KI-Funktionen in seinem Browser um einen autonomen KI-Agenten erweitert. Autonom heißt in dem Zusammenhang, dass die KI aus dem Chatbot herausgelöst wurde und nativ im Browser läuft, ohne auf externe Clouds zuzugreifen.

Der derzeit noch im Test befindliche Browser Operator gehört zur Gattung Agentic AI, die Agenten umfasst, die Aufgaben im Internet übernehmen und automatisch ausführen.

Sockenkauf im Internet

Als Beispiel führt Opera in seiner Vorstellung der Fähigkeiten seines KI-Agenten den Sockenkauf im Internet an, eine ungeliebte, aber gelegentlich notwendige Aufgabe. Browser Operator versteht die schriftlichen Anweisungen für die Aufgabenstellung in natürlicher Sprache unter Verwendung der lokalen Ressourcen des Browserclients, und die AI Composer Engine verarbeitet diese Informationen, um die Aufgabe im Browser durchzuführen. Aber auch lästige Aufgaben wie das Anmelden an Webseiten soll der Agent übernehmen können.

Jederzeit in Kontrolle

Opera betont, dass der Anwender jederzeit die Kontrolle über den Vorgang behält und an jeder beliebigen Stelle von der KI übernehmen kann und dass alle Vorgänge lokal bleiben. Wer dem nicht vertraut, kann die Eingabe persönlicher Informationen etwa in Formulare selbst übernehmen und den Rest der Aufgabe wieder der KI überlassen. Der Browser Operator soll in naher Zukunft als Teil des AI-Feature-Drop-Programms eingeführt werden.

Opera setzt damit seine Vorreiterrolle bei der Einführung von KI im Browser fort. Ich konnte die Funktion in der neuesten Version des Browsers noch nicht testen, vermutlich ist sie hierzulande bisher nicht ausgerollt. Mich würde interessieren, was die Opera-Anwender unter euch von der KI-Entwicklung bei Opera und speziell von dieser Funktion halten.

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21 Kommentare

  1. Aktuelle KIs haben eine Genauigkeit von 70-80%, abhängig von der Fragestellung und den Prompts. Also 20-30% können fehlerhaft sein von den Antworten. Müssen aber nicht.

    Das gehört eben auch zur KI Kompetenz (Nach Art. 4 KI-VO 😉

    Ich nutzt gerne Lokale LLMs zum transkribieren.
    Und chatgpt für einfache Fragestellungen. Ist eben doch besser als zu googeln.
    Und schneller als in einer Zeitschrift, Webseite oder Forum nach einer “Linux Antwort” zu suchen.

    Dinge verändern sich eben.

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  2. Wenn es denn mal KI wäre und nicht nur LLM.
    Kleines Beispiel, was ich ausprobierte und sinngemäß auf IT übertrage:
    1. Frage: Nenne mir den Preis des Raspi 2, 3 und 4.
    2. Frage: Nenne mir den Preis des Raspi 1, 2, 3 und 4.
    Die Antwort für 2, 3 und 4 war bei beiden unterschiedlich. In meiner Frage waren es allerdings,nicht flexible Werte wie ein Preis.

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        1. “…,nicht flexible Werte wie ein Preis.”
          Seit wann sind ausgerechnet Preise nicht flexibel?

          Auf solche Fragen kann man ernsthaft keine “genauen” Antworten erwarten, das schließt sich von vornhin aus. Das entspricht dem Niveau des Socken-Prompts.

          Die Frage muß sich, um eine gute Genauigkeit zu erhalten, grundsätzlich auf durch die KI recherchierbare valide Dokumente beziehen. Man also erwarten darf, daß z.B. wissenschaftliche Erhebungen heranziehbar sind.

          Stelle Frage zu Sachgebieten, optimalerweise solche, in denen Du eine Grundahnung hast und die Antwort abschätzen kannst.
          Da erlebst Du das, was ich in meinem Kommentar beschrieben habe: Einen Booster!

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          1. Ähm, lies mal meinen Text bitte richtig. Ich habe geschrieben, daß ich NICHT nach etwas fragte, was flexibel wie ein Preis ist. In meinem Fall waren es Exonlänge, was hier sicherlich kaum jemanden etwas sagt.

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            1. Ich hab heute an einem Artikel über KI im Terminal mit ShellGPT geschrieben. Dazu habe ich zunächst Ollama und dann als LLM mistral:7b-instruct installiert. Zum Test habe ich dann gefragt, wie ich ShellGPT in Debian installieren kann. Die Antwort war: apt-get install shell-gpt. Gut und schön, nur leider ist das Tool nicht in Debian. Auf meine Beschwerde hin kam dann eine richtige, wenn auch nicht die ideale Antwort. Daraufhin habe ich einen ähnlichen Satz wie den von dir in den Artikel aufgenommen.

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            2. Medienkompetenz
              ist DIE Voraussetzung überhaupt auch und gerade, wenn man im Internet unterwegs ist.
              So führen nur intelligente, treffsichere Fragen zu genauen Google-Suchergebnissen, gesunde Skepsis beim Lesen von Meldungen/Nachrichten und schließlich beides zusammen, wenn es um den Einsatz der KI geht.

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              1. Medienkompetenz schön und gut, allerdings nutzt die einem auch nichts, wenn die KI bei der Suche nach Originaliteratur Quellen erfindet bzw. diese Quellen hinzu halluziniert, die es nie gegeben hat.

                Morgen rezitiert womöglich noch die KI aus all den Büchern die nie geschrieben wurden. Und dann ???

                Bei meiner Suche nach der fehlenden Socke ist das einfach.
                Ich besitze immerhin noch ein Exemplar der Realität und kann den Abgleich machen.

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  3. Hallo,
    ich denke, daß meine Vorredner, die das – wahrscheinlich zu banale – Beispiel Socken so hoch halten, nicht trotzdem der Meinung sind, daß KI nützlich ist.

    ChatGPT und Konsorten finden, statt suchen.
    Haben meine Recherchen revolutioniert, führen um den Faktor >10 schneller und genauer zum Ergebnis.
    Googeln war gestern…

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    1. Das ist wohl wahr, denn die sogenannte KI ist eigentlich nur eine aufgebohrte Suchmaschine.
      Wobei da aber das Problem besteht, das es Wahrscheinlichkeiten zu einem Text macht und somit das Ergebnis nicht zu 100% stimmen muss.

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    1. Du wuerdest einer KI deine Einkaeufe anvertrauen? hahaha… auch solche Leute muss es geben.
      Ich sehe auch keinen Sinn in KI ausser die uebergrosse Faulheit und damit auch die Foerderung der digitalen Verbloedung.

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      1. Das “Eine Socke Problem” ist tatsächlich das Problem woran gelegentlich mein analoger Verstand scheitert. Ich sag dann einfach: “Hildruth”, so heißt meine KI, “wo ist meine zweite Socke” und schon ist das Problem gelöst.

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  4. Mir fehlt bei all diesen KI-Anwendungen immer der praktische Nutzen. Wenn ich tatsächlich immer diesselben Socken kaufe hab ich für die einen Link in meinen Lesezeichen. Einmal draufklicken, absenden, fertig.
    Formulardaten kann ich auch von Firefox oder Bitwarden vorausfüllen lassen. Ist auch nur ein einziger Klick wenn das mal eingerichtet ist.
    Und sobald man mal von der Norm abweichen muss, also ein Pseudonym oder eine andere Sockenfarbe will traue ich der KI sowieso nicht zu das richtige zu tun. Also ja, nette Spielerei aber bisher sehe ich da kaum Mehrwert.

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    1. Ich mag z.B. auch gerne Abwechslung bei Socken. Müssen also nicht immer die gleichen sein, auch wenn ich natürlich einen Grundstock an Standardsocken habe.
      Also das wäre jetzt auch kein Grund für mich, die Aufgabe einer KI anzuvertrauen. Internetrecherche funktioniert oftmals auch unfallfrei ohne KI. KI hat zwar einen Nutzen, für mich persönlich im privaten Umfeld (also hier im Beispiel Browser) eher nicht.

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