Die Petition zur Anerkennung von Open-Source-Arbeit als Ehrenamt benötigt noch rund 15.000 Unterschriften. Am 23. November endet die Zeichnungsfrist.
Bereits im November vergangenen Jahres berichteten wir über eine Petition, mit der Boris Hinzer erreichen möchte, dass ehrenamtliche Arbeit an Open-Source-Projekten in Deutschland steuer- und förderrechtlich anerkannt wird. Jetzt geht die Unterschriftensammlung in die Schlussphase. Bis zum 23. November 2026 können Unterstützer die Petition noch unterzeichnen.
Knapp die Hälfte geschafft
Bislang haben rund 15.900 Menschen unterschrieben. Für das angestrebte Quorum von 30.000 gültigen Unterschriften aus Deutschland fehlen damit noch gut 15.000 Stimmen. Die Petition richtet sich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags.
Hinzer fordert, freiwillige Mitarbeit an Open-Source-Projekten mit klassischen Ehrenämtern etwa in Vereinen oder der Jugendarbeit gleichzustellen. Davon könnten nicht nur Entwickler profitieren, sondern auch Menschen, die Software dokumentieren, übersetzen, testen oder anderweitig zu freien Projekten beitragen.
Eine Anerkennung könnte unter anderem steuerfreie Aufwandsentschädigungen ermöglichen, die Gemeinnützigkeit entsprechender Projekte erleichtern und mehr Rechtssicherheit schaffen. Schließlich basiert ein erheblicher Teil der digitalen Infrastruktur auf Software, die von Freiwilligen entwickelt und gepflegt wird.
Noch bis zum 23. November
Wer die Forderung unterstützen möchte, hat dafür noch gut zwei Wochen Zeit. Die Unterschrift lässt sich direkt auf der Plattform openPetition abgeben. Auch das Weiterverbreiten der Petition kann dazu beitragen, dass sie vor Ablauf der Frist noch weitere Unterstützer erreicht. Bitte unterstützt und verbreitet dieses wichtige Anliegen.
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