Die Verfügbarkeit des neuen Raspberry Pi 5 lässt nicht mehr lange auf sich warten, die Auslieferung soll am 23. Oktober beginnen. Dementsprechend hat die Raspberry Pi Foundation den Raspberry Pi Imager in Version 1.8.1 neu aufgelegt.
Mit dem Raspberry Pi Imager lässt sich mit wenigen Klicks ein Abbild auswählen, herunterladen und auf eine SD-Karte schreiben. Mittlerweile beherrscht das Tool aber auch Konfigurationsschritte, die sonst erst nach der Installation erreichbar sind.
Auswahl vereinfacht
Die neue Version unterstützt natürlich den RasPi 5, bietet aber auch weitere Neuerungen. War bisher die erste Option in der Hauptansicht die Auswahl des Betriebssystems, so wird in der neuen Version zunächst der betreffende RasPi gewählt. Im zweiten Schritt folgt dann das Betriebssystem, wobei nur solche RasPi-Abbilder angeboten werden, die auch zur Wahl des RasPi im ersten Schritt passen. Dies erleichtert unerfahrenen Anwendern die richtige Wahl.

Erweiterte Einstellungen
Nicht aufgeführte ISO-Images können über die Schaltfläche Eigenes Image von der Festplatte oder einfach per Drag&Drop ins Fenster eingebunden werden. Über die Tastenkombination [Strg]+[Umschalt]+[X] wird ein Fenster mit OS Anpassungen, das bisher als Erweiterte Einstellungen bezeichnet wurde, aufgerufen, in dem Host- und Benutzernamen sowie Spracheinstellungen festgelegt und WLAN eingerichtet werden kann. In einem weiteren Tab namens Dienste kann SSH mit Passwort oder Public Key vorbereitet werden. Dort ist praktischerweise auch ein Schalter zur Erstellung eines Schlüsselpaars mit ssh-keygen integriert. Wer nicht mit der Übermittlung von Telemetriedaten einverstanden ist, muss dies im Tab Optionen kundtun.
Derzeit ist Raspberry Pi Imager 1.8.1 nur auf GitHub verfügbar, da die offizielle Webseite bisher nicht aktualisiert wurde. Das Tool steht für Linux, macOS und Windows zur Verfügung.

Dazu Obacht, es gibt nicht mehr standardmäßig den user “pi” mit Passwort “raspberry”.
Ich habe vor einem halben Jahr für einen bekannten einen PI 4 eingerichtet. Dazu in /boot die Datei SSH erstellt und gemeint damit kann ich mich einfach als pi über ssh einloggen.
Ist nicht mehr so, die Standardeinstellung des Images braucht einen Monitor und Tastatur, da es einen “wizard” zum ersten Systemstart gibt. Es gibt die im Artikel beschriebenen Einstellungen, um das Image entsprechend zu präparieren.
Es gibt auch keinen Hinweis zum neuen Verhalten auf der Downloadseite. Das rauszufinden hat schon etwas gedauert, erstmal hatte ich Netzwerk, SD-Karte etc.. in Verdacht.
Wann lernen es die Firmen eigentlich, dass Telemetrie Opt-In sein muss? So schwer kann das doch nicht sein die Voreinstellung anzupassen…
Ich denke, die befürchten, dass sie bei Opt-in zu wenig Daten bekommen. Aber wenn man erklärt, wozu man die Daten benötigt, sollte das trotzdem klappen. Aber die RPI-Foundation ist halt ein proprietärer Verein, die denken nicht so weit.
Viel interessanter ist doch die Frage, welche Daten da wofür erhoben werden. Es geht hier um einen Imager. Ich sehe da null Mehrwert für den Anbieter.
Keine Ahnung, vielleicht wird Telemetrie ins Image gebaut.
Es gibt diese Seite: rpi-imager-stats.raspberrypi.com/
Microsoft bekommt zumindest einen Zugriff von dir wenn du ein “apt-get update” machst:
linuxnews.de/raspberry-pi-os-hat-microsoft-in-der-quellenliste/
Ich dachte, das Thema wäre gelöst, indem sie das in ein Meta-Paket ausgelagert haben… Naja, ein Grund mehr dietpi und deren Tools einzusetzen.
Das liegt vermutlich am bootloader der ja wie ich mich erinnere von MS kommt.
Aber man kann auch ein anderes linux starten. Tumbleweed selbst mit kde läuft auf RasPi 4 mit ganz ordentlicher performance.