Stellaris 16 Gen5 AMD

TUXEDO Stellaris 16 – Gen5 mit AMD-CPU

Im April hatte TUXEDO Computers, Hersteller von Linux-Notebooks aus Augsburg, mit dem Stellaris 16 Gen5 ein Notebook auf den Markt gebracht, das sich auch vor Hochleistungs-PCs nicht verstecken musste. Kernkomponenten waren damals eine Intel i9 CPU der 13. Generation, eine Nvidia RTX 4090 Grafikkarte, eine mechanische Tastatur mit Cherry-Switches und ein 99-WH Akku.

Diesmal mit AMD

Jetzt stellen die Augsburger Stellaris 16 – Gen5 nochmals vor – diesmal mit einer CPU von AMD. Die Wahl fiel auf den AMD Ryzen 7 7840HS. Der Prozessor kann bis zu 16 Threads gleichzeitig mit Taktraten bis zu 5,1 GHz bearbeiten. Die integrierte Grafikkarte AMD Radeon 780M nutzt die aktuelle RDNA 3 Architektur und taktet bis zu 3 GHz. Soll das Stellaris 16 – Gen5 zum Gamen dienen, so steht neben der standardmäßig verbauten NVIDIA-GeForce RTX 4060 auch deren größere Schwester RTX 4070 zur Wahl.

Ausreichend Speicher

Mit zwei M.2-SSDs für bis zu 8 TByte, die über PCIe 4.0 angebunden sind, ist für ausreichend Storage gesorgt. Der Arbeitsspeicher unterstützt erstmals bei einem TUXEDO Notebook Module mit 48 GByte, was bei zwei Steckplätzen insgesamt 96 GByte DDR5-RAM mit bis zu 5600 MHz ermöglicht.

Display in 16:10

Das Display im 16:10-Format bietet eine Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln und eine Bildwiederholrate von 240 Hz. Der Kontrast liegt bei 1200:1 und die Helligkeit bei 350 cd/m2. Vom Schwestermodell übernommen wurde die mechanische Tastatur mit Cherry MX-Switches und RGB-Per-KEY-Tastenbeleuchtung. Das Clickpad ist mit 115 × 70 mm mittelgroß dimensioniert und lässt sich bei Bedarf über einen Doppel-Fingertipp in die linke, obere Ecke deaktivieren.

Das Gehäuse besteht aus einem Materialmix aus Aluminium beim Displaydeckel und Kunststoff für Oberschale und Bodenwanne, wobei die Oberschale eine Soft-Grip-Touch-Beschichtung aufweist. Die Bauhöhe beträgt maximal 2,6 cm und das Gewicht liegt bei 2,35 kg. Die Bauhöhe erlaubt zwei Lüfter mit einer Höhe von 11 mm und fünf Heatpipes, die die Hitze schnell von den Chips zu den vier Luftauslässen transportieren.

99-Wh-Akku

Der 99-Wh-Akku soll für bis zu acht Stunden Laufzeit bei mittlerer Displayhelligkeit und Videostreaming via WLAN sorgen. Für den stationären Betrieb am Netzteil lassen sich per Flexicharger Ladebegrenzungen definieren, um die Akkulebensdauer zu erhöhen. Für die Verbindung von zwei externen Monitoren stehen jeweils ein HDMI 2.1-Anschluss sowie ein Mini DisplayPort in Version 1.4a zur Verfügung. Zum Datenaustausch bietet das Stellaris 16 mit AMD 4 x USB (3 x USB-A, 1 x USB-C), einen SD-Kartenleser sowie einen RJ-45-Netzwerkstecker. Anschluss für die Wasserkühlung Tuxedo Aquaris bietet das AMD-Modell nicht.

Ab sofort bestellbar

In der Standardausstattung liegt der Einstiegspreis mit Nvidia GeForce 4060 mit 8 GByte GDDR6 RAM, 2 × 8 GByte RAM und 500 GByte Samsung 980 NVMe-SSD und vorinstalliertem TUXEDO OS bei 1.749 Euro und damit 350 Euro unter dem Schwestermodell mit Intel CPU. Das TUXEDO Stellaris 16 – Gen5 mit AMD kann ab sofort im Shop von TUXEDO vorbestellt werden. Die Verfügbarkeit der Komponenten wird ab dem 10.11.2023 angegeben.

Teilt den Beitrag, falls ihr mögt

9 Kommentare

  1. Ich hatte im Sommer Cola über meine Tuxedo Tastatur gekippt bzw. der Wind hatte an der Raststätte den fast leeren Becher umgeblasen was den Schaden dann doch minimiert hatte. Alle Tasten funktionieren noch, aber die untere Reihe geht schwer. Ich fragte bei Tuxedo an, ob man das reparieren kann und die Antwort war daß es keine Ersatzteile mehr für mein ca. 2 Jahre altes Modell gäbe. Wir müssen uns also vor Augen halten, daß wir hier eher mit einem Dacia als mit einem Mercedes W124 unterwegs sind. (d.h. die 1 Mio km schafft er nicht – für die jüngeren von uns) Bei der Preiskalkulation, ob die Rechner günstig oder teuer sind, spielt das eine entscheidende Rolle.

    1
    1. Ich suche für meinen nächsten Laptop nach einem robusten Gerät mit langer Akkulaufzeit und langen Service Intervallen. Ich halte Firmenschulungen, da sollen Libreoffice und notfalls eine VM zu Demonstrationszwecken darauf laufen. Einen gescheiten Monitoranschluß für den Projektor will ich auch …

      0
  2. Toll wieder so ein Gerät für mehr als 1500 Euro, das kann man potentiell Interessierten nicht verklickern warum sie soviel zahlen sollen. Ich wünschte Tuxedo würde wieder ein Gerät mit AMD Hardware für maximal um die 1000 Euro in den Shop aufnehmen wie damals das Pulse Gen 1 da besteht eher die Chance die Leute zu überzeugen doch besser einen Tuxedo zu kaufen als den verlöteten Mist von der Stange.

    6
    1. Dann sind die Interessenten nicht die Zielgruppe, die sich doch eher auf Entwickler konzentrieren wird. Nun bin ich selber einer und frage mich, wozu man auf dem Endpunkt so viel Rechenleistung braucht – wenn man nicht gerade Windows .NET usw. währende einer Fahrt mit der Deutschen Bahn und darum wackliger Internetverbindung entwickeln will. Argumente würden mich interessieren.

      0
      1. Es geht weniger um die Leistung sondern darum das man die wichtigsten Teile wie Festplatte Ram usw. tauschen kann was bei den meisten Herstellern in der Preisklasse nicht mehr möglich ist da direkt verlötet. Von der Qualität der Gehäuse ganz zu schweigen da ist Tuxedo eine ganz andere Liga. Glaubst du es macht Spaß jemanden zu erzählen das seine Daten im Eimer sind nur weil das Mainboard kaputt ist und der Hersteller so schlau war die SSD direkt aufs Mainboard zu löten? Und zum Thema Preis es gibt bei Tuxedo zwar Geräte für unter 1000 Euro aber nach 1,5 Jahren erwartet man das die zumindest gleich schnell sind und nicht langsamer als die alten Geräte derselben Preisklasse vor 1,5 Jahren.

        1

Kommentar hinterlassen