RustDesk ist eine Open-Source-Remote-Desktop-Software, die in der Programmiersprache Rust entwickelt wurde. Sie stellt eine Alternative zu proprietären Anwendungen wie TeamViewer oder AnyDesk dar. Neben der reinen Remote-Desktop-Funktionalität ermöglicht RustDesk auch, Dateien zwischen dem lokalen und dem entfernten Rechner zu übertragen. Gerade wurde RustDesk 1.2.6 veröffentlicht.
Wichtige Funktionen nachgeliefert
Obwohl RustDesk bereits über die stabile Version 1.0 hinaus ist, fehlen bisher einige wichtige Funktionen. RustDesk 1.2.6 legt hier oft nachgefragte Funktionalität nach und bietet jetzt Unterstützung für zwei Bildschirme und zwei Fenster. Eine Verbindung zu anderen, selbst gehosteten Instanzen oder entfernten Servern ist jetzt ebenfalls möglich. Für Wayland wurde Clipboard-Sharing implementiert, die Android-Version unterstützt nun auch physische Tastaturen. Die Hintergrundbilder unter Linux und Windows können bei Bedarf entfernt werden. Alle weiteren Änderungen hält das Changelog für euch bereit.
Der RustDesk-Client ist für Linux, macOS, Windows, Android und iOS verfügbar, für Linux stehen auch die Paketformate Flatpak und AppImage zum Download bereit. RustDesk lässt sich aber auch unter eigener Kontrolle als Server selbst hosten.

Rustdesk ist eine nette, freie Alternative für alle, die privat bisher Teamviewer, Anywhere etc. benutzt haben. Teamviewer hat imho die private Nutzung immer härter eingeschränkt, ist ja auch deren Produkt.
Wer ab und an Fernwartung macht, für den funktioniert Rustdesk nach meiner Beobachtung/Erfahrung aus diesem Jahr ganz gut.
Wer mehr braucht, kann sich entweder dort Support kaufen und/oder eigene Server aufsetzen.
Wenn bei den Closed-Source-Alternativen irgendwelche Schwierigkeiten auftreten, geht übrigens auch die Verfügbarkeit der Rustdesk-Public-Infrastruktur in den Keller.
Kann man aber hier nachschauen: https://rustdesk.github.io/uptime/
Als rein privater Anwender lasse ich von solchen Spielereien meine Finger.
Ebenfalls von solchen dubiosen “Programmierenden” aus dem Ausland, jene versprechen, die Gestaltung und Web-Präsenz zu unternehmen. Das hat zwar mit dem eigentlichen Thema nichts verwandt, sollte nur als eine Warnung gelten. Ich halte genügend Crap-Mails in meinem spezifischen Mail-Ordner zur Aufbewahrung.
Mal ne Frage, nutzt das Einer und kann was zu RustDesk sagen?
Als ich es mal probiert habe wars leider nicht so ueberzeugend.
Performant läuft es nur selbst gehostet.
Danke.
Und hier https://deskforge.de/ ?
Das habe ich noch nicht benutzt.
Ich kann mir vorstellen, dass Sie zu viel WD40 auf Rust gesprüht hatten. 🙂
Klar doch. Macht man so als System-Schnittstellenprogrammierer. 😉
Ich habe davon das erste mal hier beim letzten Artikel darüber erfahren. Da mich die anderen Programme schon länger nervten, installierte ich den RustDesk Server auf einer VM Bei Hetzner und richtete mehrere Clients ein, auf die ich Zugriff brauche. Lief eigentlich relativ OK, auch wenn ich oft störende schwarze Flecken bei der Bildübertragung hatte (AnyDesk läuft super flüssig). Heute wollte ich mich wieder auf einen Client verbinden, da kommt plötzlich “Schlüssel stimmen nicht überein.”. Ich habe erst gedacht, dass sich vielleicht Versionen unterscheiden, alles geupdatet – wars leider nicht.
Na mal suchen.. aber sowas hatte ich wieder bei AnyDesk nicht, hat alles Vor- und auch Nachteile…
Mal ne Frage, was macht man bei Hetzer?
Was macht ihr alle, das ihr ueberall im Netz eure Daten verstreut?
Interessiert mich einfach, da ich in meinen ueber 30 Jahren IT so etwas noch nie gebraucht habe.
Ich hoffe du bist jetzt nicht der Troll den ich fütter 😉
Ich habe dort etliche VM’s laufen, von Mailserver, Gameserver, Nextcloud, Jitsi usw…
Du hostest alles selbst im Keller oder hast ein billiges Colocation Angebot für uns? 😀
Nee sorry, nicht im Keller im Serverraum. 😉 VM’s, Mailserver, Webseite, Dockerswarm ist bei mir alles auf einem IBM Bladecenter. Das ist natuerlich nichts fuer private Zwecke.
https://github.com/rustdesk/rustdesk/discussions/1418