Mit galaktischen Assoziationen bewirbt TUXEDO Computers aus Augsburg sein neuestes Notebook. Das Stellaris 16 in der 7. Generation reizt die Möglichkeiten aktueller Hardware aus und dient sich sowohl Gamern als auch anspruchsvollen Anwendern an, die von ihrem Notebook Höchstleistung erwarten.
Top Hardware gut gekühlt
Im Vollaluminiumgehäuse des Stellaris mit den Maßen von 357 × 260 × 28 mm und 2,6 bis 2,85 kg Gewicht 16 stecken neben Intels neuestem, auf Desktop-Basis entwickelten Core Ultra 9 275HX-Prozessor mit 24 Kernen und Geschwindigkeiten von maximal 5,4 GHz bis zu 128 GB DDR5-Arbeitsspeicher und ultraschnelle PCIe-5.0-SSDs. Die Gehäusemaße erlauben trotz der leistungsstarken Hardware eine effiziente Kühlung über ein Triple-Fan-Kühlsystem mit 80 x 12-mm-Lüftern. Für noch mehr Kühlleistung steht die neueste Version der Liquid-Cooling-Dockingstation »TUXEDO Aquaris« in Kürze zur Verfügung.
HDR-Display mit Mini-LEDs
In der Grafikabteilung besteht die Wahl zwischen Nvidias RTX 5070 Ti, RTX 5080 oder RTX 5090. Um die Leistung dieser Boliden adäquat auf das Display zu bekommen, setzt TUXEDO beim Stellaris 16 Gen 7 erstmals neben einem farbkräftigen, hellen 500-nits-Bildschirm optional auf ein besonders kontraststarkes, bis zu 1000 nits helles HDR-Display auf Mini-LED-Technologie. Das matte HDR-Display bietet eine Auflösung von 2560 × 1600 Bildpunkten, eine Bildwiederholrate von 300 Hz und 100 % DCI-P3-Farbraumabdeckung für professionelle Ansprüche.

Gut wartbar
Der 99-Wh-Akku soll das Stellaris 16 Gen 7 bei reduzierter Displayhelligkeit einen ganzen Arbeitstag mit Energie versorgen. Der Akku ist, wie fast immer bei TUXEDO, verschraubt. Nach dem durch die Garantie gedeckten Entfernen der Unterschale lassen sich zudem die RAM- und SSD-Steckplätze neu bestücken sowie das WLAN-Modul austauschen.
Das Stellaris 16 fügt sich mit seinen rückseitigen Anschlüssen für Bildschirme, Dockingstation, Stromzufuhr und der optionalen externen Wasserkühlung TUXEDO Aquaris aufgeräumt in die Arbeitsumgebung ein und verbindet bis zu vier hochauflösende Monitore über HDMI 2.1, 2x USB-C und Mini DisplayPort.

Während 3x USB-A Kompatibilität mit klassischen Peripheriegeräten gewährleistet, erlaubt Thunderbolt 4 den Betrieb einer Dockingstation und/oder das Laden des Notebooks über USB-C mit bis zu 140 Watt, um für häufigere Transporte mittels leichtem Reisenetzteil etwas Gewicht zu sparen.
TUXEDO OS
Als Betriebssystem wird standardmäßig TUXEDO OS ausgeliefert, optional können Ubuntu oder Kubuntu geordert werden. Windows 11 ist auf Wunsch ebenfalls vorinstallierbar. Das Stellaris 16 Gen 7 kann ab sofort im TUXEDO-Shop vorbestellt werden. In der Grundkonfiguration mit Intel Core Ultra 9 275HX, NVIDIA GeForce RTX 5070 Ti, 2 × 8 GB DDR5–5600-RAM und einer 500 GB Samsung 980-SSD liegt der Einstiegspreis bei 2479 Euro. Die Auslieferung beginnt Ende Juni. Demnächst wird das Gerät auch mit AMD-Komponenten vorbestellbar sein.

Ich finde es etwas verwunderlich, dass eine Firma, die Hardware speziell für Linux anbietet, ausgerechnet Nvidia-Karten verbaut, von denen bekannt ist, dass deren Linux-Treiber fast immer schlechter als die Windows-Treiber sind, und die noch immer auf ihrem proprietären Treiber-Code herumreiten. Schon ein wenig eigenartig.
Unternehmen sind gut beraten, sich an den Wünschen der Kundschaft zu orientieren. Das Stellaris 16 Gen7 gibt es demnächst auch mit AMD-Komponenten.
Ich glaube der Großteil der Kunden sind noch unentschlossenen und haben Windows in Dual-Boot. So etwas muss es ja sein, die kennen nix anderes. AMD unter Linux ist unschlagbar.
Am anderen Ende sind die Kunden, die professionell LLMs laufen lassen und deswegen auf Nvidia setzen. Da hinkt AMD im Moment noch hinterher.
Interessant, aber viel zu teuer. Der Einstieg bei 2400 Euro richtet sich wohl an Leute, die nicht wissen wohin mit dem Geld.
Schade, da ich gerne lokale Hersteller unterstütze, bevor ich Geld “nach China” überweise.
Tuxedo hat auch günstigere Geräte. Ein Notebook mit dieser Ausstattung ist auch anderswo entsprechend teuer.
Lobenswert, aber wo glaubst du kommt die Hardware her? Wenns Clevo ist, zumindest Taiwan…
Als ehm. Spediteur kannte ich die Einkaufspreise für die Verzollung. Was da an Aufschlägen drauf kommt, ist kaum zu beschreiben.
Manchmal schon frech.
Das die Dinge nicht in DE hergestellt werden weiss ich. 😉
Früher war das “Gaming Notebook” ein wichtiges Utensil für den gepflegten Daddler auf Reisen – heute reizt die große GPU eher dazu, LLMs lokal laufen zu lassen. Ideal für die Präsentation der neuen KI Software beim paranoiden KRITIS Kunden. Der soll dann auch die frisch gedruckten Scheinchen aus dem “Doppelwumms” oder dem “Sondervermögen” ‘rüberschieben und wir uns in der Cantillon Kette ein wenig Richtung Quelle heben. 🙂
Sehr schön formuliert!
Besonders für den politisch / finanztechnisch gut orientierten Leser.
Hey es ging hier um die Hardware und nicht um den Missbrauch dieser.
(Cantillon Effekt, musste ich auch erst mal nachschauen, was das sein soll…)