Die UBports Foundation hat die Beta von Ubuntu Touch 24.04-2.0 zum Testen freigegeben. Die finale Version ist für den 13. Juli 2026 geplant.
Browser aktualisiert
Das größte neue Feature ist der Browser: Der hauseigene Morph Browser springt von Chromium 87 auf Chromium 134. Da einige ältere Apps noch auf die alte Engine angewiesen sind, werden vorübergehend beide Engines gleichzeitig mitgeliefert – das bläht den Speicherbedarf auf und ist auch der Grund, warum nicht alle bisher unterstützten Geräte die Beta erhalten können.
Eingeschränkte Geräteliste
Aktuell verfügbar ist die Beta für folgende Geräte: F(x)tec Pro1X, Fairphone 4, Fairphone 5, Lenovo Tab M10 HD 2nd Gen (WiFi/LTE), Rabbit R1, Sony Xperia X, diverse Volla-Phone-Modelle, Xiaomi Poco X3/X3 NFC. Neu hinzugekommen sind das Nothing Phone sowie das Zinwa Q25. Die Entwickler weisen darauf hin, dass weitere Geräte noch vor der endgültigen Veröffentlichung oder durch zukünftige Updates unterstützt werden sollen.
Display-Notches und abgerundete Ecken
Neu ist außerdem die Unterstützung für Display-Notches und abgerundete Ecken: Ubuntu Touch kann diese Bereiche nun aussparen. Das erfordert eine gerätespezifische Konfiguration und ist aktuell für Fairphone 4, Fairphone 5, Volla Phone Quintus, Volla Phone Plinius und Xiaomi Redmi 9 aktiviert.
Verschlüsselung nicht mehr experimentell
Dazu kommt ein Screenshot-Editor in der Lomiri-Shell, mit dem man Aufnahmen direkt zuschneiden, drehen und farblich anpassen kann. Weitere Änderungen umfassen verbesserte Mobilfunk-Zuverlässigkeit, neue Emojis und allgemeine Bugfixes. Die Nutzerdaten-Verschlüsselung via FSCRYPT v2 ist jetzt nicht mehr experimentell.
Weitere Einzelheiten und eine Anleitung zum Testen der Beta-Version liefert die Ankündigung im Blog von UBports.
In Entwicklung
Das nächste Entwicklungsziel, das bis zum Jahresende erreicht werden soll, ist die Unterstützung von 26.04-1.x als neue Basis. Damit einher gehen einschneidende Änderungen wie ein Update von Mir 1 zu Mir 2, neue Backends für Kalender und Kontakte sowie Qt6-basierte Kernanwendungen und Dienstkomponenten.
