Vivaldi Browser

Vivaldi 7.8 erweitert das Tab-Tiling

Vivaldi bleibt weiterhin seiner Linie treu und führt keine KI-Funktionen in den Browser ein. CEO Jon von Tetzchner lehnt KI nicht generell ab, ist aber überzeugt, dass sie im Browser nichts zu suchen hat. Er vertritt deswegen die Meinung, dass die Browser-Hersteller das falsche Problem lösen, wie er in der Pressemitteilung schreibt.

Wir ziehen Menschen dem Hype vor und werden die Freude am Entdecken nicht in passives Zuschauen verwandeln.

Jon von Tetzchner, Vivaldi-CEO

Deshalb gibt es in Vivaldi 7.8 wiederum neue Funktionen, die ohne KI auskommen. Vivaldi ist bekannt für seine Fülle an Funktionen, besonders was die Handhabung von Tabs angeht. Bereits 2020 wurden Split-Screens eingeführt und seitdem konsequent erweitert. Mit Vivaldi 7.8 gehen die Entwickler um von Tetzchner wieder einen Schritt weiter.

Drag-and-Drop-Tab-Tiling

Die zentrale Neuerung ist das überarbeitete Drag-and-Drop-Tab-Tiling: Tabs lassen sich einfach per Ziehen in flexible Layouts horizontal und vertikal anordnen. Auch Links in neu geöffneten Tabs lassen sich direkt als Kacheln einfügen. Gekachelte Tabs verhalten sich wie normale Tabs, unterstützen Auto-Reload einzelner Kacheln und kombinieren sich mit Workspaces. Das Schema ist nicht starr, sondern kann jederzeit geändert werden. Damit geht Vivaldi weit über die Konkurrenz hinaus, die per Split-Screen lediglich zwei Tabs nebeneinander bietet.

Verbesserungen für E-Mail-Tabs

Vivaldi Mail funktioniert jetzt fensterübergreifend in allen Vivaldi-Fenstern und Workspaces, was es Anwendern erleichtert, ihren E-Mail-Eingang im Auge zu behalten. Zudem bleibt ein angehefteter E-Mail-Tab automatisch auf der E-Mail-Domain, er öffnet keine fremden Inhalte mehr. Eine neue Funktion zeigt, wenn aktiviert, jeden Tag ein neues Hintergrundbild aus dem Repertoire von Unsplash.

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