antix 21

antiX 23.2 »Arditi del Popolo« erschienen

Bereits seit 2007 wird die kleine Distribution antiX auf der Basis von Debian entwickelt. Vor etwas über einem Jahr begann der Zyklus von antiX 23 mit der Adaption von Debian 12. Jetzt erschien mit antiX 23.2 das zweite Bugfix-Release dieser Reihe. Das Motto von antiX lautet Proudly anti-fascist und erklärt auch diesen und andere Codenamen. Arditi del Popolo war eine antifaschistische italienische Organisation, die nach dem Ersten Weltkrieg entstand.

systemd muss draußen bleiben

antiX hat zwei Hauptanliegen. Die Distribution ist frei von systemd und bietet anstelle dessen sysvinit oder runit sowie eudev anstelle von udev als Alternativen. Des Weiteren legt antiX Wert darauf, auch weiterhin 32-Bit-Versionen anzubieten. Hauptentwickler anticapitalista bietet antiX in vier Varianten unterschiedlicher Größe in jeweils 32- und 64-Bit an:

  • antiX-net (~ 220MByte) Die kleinste Ausgabe kommt ohne grafische Oberfläche und benötigt eine Ethernet-Verbindung und eignet sich zur individuellen Ausgestaltung des Systems.
  • antiX-core (~ 520MByte): Ebenfalls ohne GUI, dafür aber mit Unterstützung für WLAN. Ebenfalls für Systembauer gedacht.
  • antiX-base (~1.2GByte): Basisversion mit vier Fenstermanagern und reduziertem Paketbestand.
  • antiX-full (~ 1.8GByte) immer noch schlanke Vollversion mit LibreOffice, Firefox, Cups-Stack und zwei Kerneln zur Auswahl.

Vier Fenstermanager

Bei den ausgelieferten Fenstermanagern handelt es sich um IceWM, Fluxbox, JVM und Herbstluftwm. Bei antiX funktionieren prinzipbedingt weder Flatpak noch Snaps. Weitere Informationen vermitteln die Release Notes.

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Ein Kommentar

  1. Bin vor 2 Wochen von Debian/Sid auf AntiX umgestiegen, arbeite mich zur Zeit noch ein wenig am Tint2 Panel ab, aber ich habe weiterhin mein geliebtes Fluxbox als Basis und das mal so richtig schön vorkonfiguriert. Macht Freude auf meinem X1 Carbon 1st Gen 😉

    Um das Popcorn nicht verwelken zu lassen: ich merke keinen Unterschied in der Bootgeschwindigkeit zwischen systemd und sysvinit, muss jetzt nur mein Halbwissen von vor 8 Jahren auspacken und mich wieder an die alten runlevel-gedöns-Dinge erinnern.

    Mein kleiner Ryzen 1500 Miniserver bleibt aber bei Dietpi, das ergibt mehr Sinn.

    Gruß

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