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GNOME Foundation muss sparen

Aus einer Meldung des Vorstands der GNOME Foundation geht hervor, dass rigide Einsparungen für das Finanzjahr Oktober 2024 bis September 2025 nötig sind, um die satzungsgemäß festgelegten Rücklagen für die Aufrechterhaltung des Kerngeschäfts im Falle von Einkommensunterbrechungen nicht anzugreifen.

Schwieriges Umfeld für gemeinnützige Organisationen

Der Bericht nennt keine Zahlen, es geht um die Gründe und die Auswirkungen der notwendigen Sparmaßnahmen. Einer der Gründe ist das derzeit sehr schwierige Umfeld für die Mittelbeschaffung für gemeinnützige Organisationen, das im gerade zu Ende gegangenen Haushaltsjahr weniger Einnahmen brachte als erwartet. Auch das Ausscheiden der Exekutivdirektorin Holly Million, die nur 10 Monate im Amt war, trug laut dem Bericht zur angespannten Situation bei.

Zwei Vollzeitstellen gestrichen

Somit musste der diesjährige Haushaltsplan die Ausgaben auf ein Niveau senken, das unter den erwarteten Einnahmen lag, und einen kleinen Überschuss erwirtschaften, um die finanziellen Reserven der Stiftung wieder auf das erforderliche Niveau zu bringen. Als einschneidendste Maßnahme wurde im Zuge dieser Maßnahmen das Mitarbeiterteam der Foundation um die Posten der Kreativdirektorin und der Direktorin für Gemeinschaftsentwicklung reduziert.

Der neue Haushaltsplan unterstützt vier Vollzeitmitarbeiter, die sich um wichtige Aufgaben wie Finanzen, Infrastruktur und Veranstaltungen kümmern können. Zusätzlich werden eine Reihe weiterer Personen auf Kurzzeit- oder Teilzeitbasis unter Vertrag genommen, die bei der Mittelbeschaffung, den Websites und der Erfüllung der Projektverpflichtungen unterstützen.

Einschränkungen bei Reisen

Kritische Aufgaben wie die Organisation von Events, Marketing-Initiativen und Spendensammeln sowie Grafikdesign werden auf verbleibende Vorstandsmitglieder verteilt. Auch die Community soll hierzu mehr eingebunden werden. Sofern keine zusätzlichen Mittel akquiriert werden können, wird es zudem erhebliche Kürzungen bei den Reisen des Vorstands, der Mitarbeiter und der Community zu Veranstaltungen geben. Davon nicht betroffen sind der Linux App Summit sowie GNOME.Asia and GUADEC.

Extern geförderte Projekte nicht betroffen

Ebenfalls nicht betroffen sind extern geförderte Projekte wie die Finanzierung von Flathub, diese werden vollständig durch einen bestehenden Zuschuss der Endless OS Foundation gesponsert. Die noch verbleibenden Gelder der Spende des Sovereign Tech Fund werden bestimmungsgemäß ausgegeben. Die gesamte gnome.org-Infrastruktur wird wie bisher vollständig finanziert und personell ausgestattet, ebenso wie unsere Kernfunktionen Finanzen, Betrieb und Verwaltung.

In den kommenden Wochen wird ein detaillierter Bericht über die aktuellen Finanzen und den genehmigten Haushaltsplan öffentlich vorgelegt, einschließlich spezifischer Kategorien und der Gründe für verschiedene Entscheidungen.

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6 Kommentare

  1. Esoterik kann auch was Anständiges sein. (Das möchte ich hier mal betonen, denn es geht bei der ganzen Esoterik nicht lediglich darum, dass Leute mit dem Hocus Pocus ganz entspannt ihre eigenen Kräfte aktivieren können.)

    Und ja, auch ohne die entsprechenden Leute und den speziellen Hintergrund zu kennen ließt sich diese Meldung für mich so zumindest meine Vermutung, als hätte man sich bei GNOME vom einem teuren Kropf befreien können, der lediglich mit schön klingenden Titeln Geld machen wollte und an ansonsten zu nichts zu gebrauchen war.

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        1. Man könnte das Angebot oben auch unter Kunsthandwerk verbuchen. Bei der Esoterik von Handauflegen bis Kristallkugel muss man wissen, dass die seriösen Leute die das betreiben, keine Preise haben und aus der Spendenbüchse recht gut leben können.

          Was anderes ist das Geschäft beim Führungspersonal in Firmen und Politik. Da sind die schönsten Titel oft nur Schall und Rauch mit wenig bis Nichts dahinter, bringen aber richtig viel Kohle ein.

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  2. > Auch das Ausscheiden der Exekutivdirektorin Holly Million, die nur 10 Monate im Amt war, trug laut dem Bericht zur angespannten Situation bei.

    Die Dame ist im übrigen hauptberufliche Schamanin, also eine Esoterikerin, auch Betrügerin genannt. Verkauft über zoom, Facebook, Instagram Gesundheitsenergiebehandlungen etc…

    https://www.hollytheshamanartist.com/

    Wer konnte auch ahnen, dass niemand bei Sinnen der Gnome foundation Geld gibt, wenn so eine Person an der Spitze ist.

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